Warum verlassen all die Menschen, die es in Deutschland so schlimm finden, das Land nicht einfach?

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14 Antworten

"Wenn es einem in der Heimat nicht gefällt oder man sich gar bedroht
fühlt und verfolgt, dann sieht man doch zu, dass man verschwindet."

Wenn Ihnen der Zustand Ihrer Wohnung nicht mehr gefällt, ziehen Sie dann um? Also ich mache lieber etwas dagegen. Z.B. aufräumen.

Jeder Mensch ist mit irgendetwas in seinem Leben unzufrieden. Ich kann z.B. Menschen in Deutschland, die in ihrem Wohnort zu deutschen Minderheit angehören teilweise gut verstehen. Auch ihre Einstellung den Ausländern gegenüber wird dadurch nachvollziehbar.

So, wie es Deutsche gibt, welche glauben die Ausländer in Deutschland bekämfen zu müssen, gibt es auch  Ausländer, die sich "menschenverachtend" gegenüber den Deutschen verhalten, nur weil diese in ihrem Gebiet in Deutschland der Minderheit angehören.

Ich habe nicht nur die Hetze der Deutschen gegenüber den Ausländern erlebt, sondern auch umgekehrt. Viele Ausländer hetzen gegen Deutsche.

Klar, es gbt immer zwei Seiten, das ist logisch. 

Ich bezog mich aber vor allem auf jene, die mekern, jammern und nörgeln aber REIN GAR NICHTS unternehmen, um etwas zu änderen. 

Unzufriedenheit ist ja nichts, das ich kritisiere, im Gegenteil. Aber diese immer wieder zu betonen und nichts zu tun, um das zu ändern, was einen stört, ist schon etwas, das mich stört.

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@lewei90

Ok. Das ist schon mal ein Ansatz.

Und jetzt beziehe das von dir geschriebene mal auf sich selbst.

Du schreibst, dass es dich stört, dass andere meckern. Dann mache nal etwas dagegen. Alternativ kannst du ja sogar das Land verlassen. ;)

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Weil der Großteil dieser Menschen im Ausland ohne das soziale Sicherungssystem Deutschlands nicht überleben würde.

Eben, aber Hauptsache stänkern, wie schlecht und schlimm und schrecklich alles in DE ist. 

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@lewei90

Beziehst du deine Äußerung gerade auf sich selbst?

Diesen Anschein erweckst du nämlich damit. ;)

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Das soziale Sicherungssystem Deutschlands bezieht sich nur auf Menschen deutscher UND ausländischer Staatszugehörigkeit, die ihren festen Wohnsitz in DEUTSCHLAND haben.

Ihre Behauptung ist also, ob absichtlich oder nicht, eine glatte Lüge.

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@sumi79

Bezog sich das auf meine Antwort?

Du hast den Punkt erfasst, denn ich ausführen wollte.

Diverse dieser Menschen überleben in Deutschland nur, Dank der sozialen Absicherung.

Würden Sie in ein anderes Land auswandern, hätten sie diesen Sicherungsanspruch nicht mehr, und würden daher nicht überleben. So war es gemeint.

Wobei zur sozialen Absicherung auch Rentenansprüche z.B. Erwerbsunfähigkeitsrente gehört, welche auch ins Ausland gezahlt wird.

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@Meandor

Ok. Ich habe deinr Antwort falsch verstanden.

In dem Fall stimme ich dieser zu.

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Die meckernden "Besorgten Bürger" sind überwiegend ältere Männer mit vielen Ängsten und geringer Bildung. Schon in Deutschland fürchten sie, von Frauen, Migranten, und anderen Sündenböcken überrollt zu werden. Oft sind sie auf das deutsche Sozialsystem angewiesen.

Sie verlassen das Land nicht, weil es anderswo oft auch nicht besser ist. Es würde also oft nicht viel Unterschied machen.

Das ändert aber nichts daran, dass es auch in Deutschland und Österreich noch einige Dinge gibt die nicht so gut sind und die verändert werden sollten/könnten.

Wenn darüber gesprochen wird, was alles schlecht an Deutschland ist sollte diese Leute aber auch konstruktive Verbesserungsvorschläge bringen können. Wie sollte man es stattdessen machen damit es gut wäre?

Meckern geht immer, alles andere ist so unbequem.

Siehe diverse Antworten hier, u.a. die Intelligenzbolzen im Video (wer hat denen denn Freigang gegeben?)

Weil meckern nichts kostet und zu nichts verpflichtet. Diese Leute sind meist nicht in der Lage ihre Auswanderung zu organisieren.

Weiter unten wird von 100 000 Auswanderern pro Jahr gesprochen. Eine Angabe wie hoch die Zahl derer ist die sich, nach meist vorprogrammiertem erneuten Scheitern, schnell wieder in die Hängematte des deutschen Sozialsythems werfen, gibt es nicht.

Ja, das wird es wohl sein...

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"Weil meckern nichts kostet und zu nichts verpflichtet"

Richtig!

Und weil "Meckern" als Recht auf freie Meinungsäußerung in einem demokratischen Land wie Bundesrepublik Deutschland im Grundgesetz Art. 5 (1) fest verankert ist.

Übrigens "meckert" der Fragesteller und einige andere User hier ebenso über andere "meckernde" Menschen, dessen Meinung mit der des Fragestellers nicht übereinstimmt, womit sie sich auf dasselbe Niveau begeben.

Diese, ich nenne sie mal die "Echo-Reaktion" macht die ganze Unterhaltung diesbezüglich obsolet.

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@sumi79

Richtig, aber es ist schon mal amüsant solche "Beweihräucherung" zu verfolgen. Auf Dauer natürlich ermüdend weil kaum Neues kommt.

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Meckern kann man immer, nur in Deutschland haben sie eine gewisse
Sicherheit. In andere Länder wenn sie keine Arbeit mehr finden müssen sie raus
oder bekommen keine Einreise Papieren ohne Arbeit vorzuweisen. Und wie viele
kommen wieder zurück total verarmt?

Das Meckern an sich ist nicht das Ding, sondern das Meckern und Stänkern, dennoch nichts zu ändern und weiterhiin den deutschen Sozialstaat zu genießen.

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@lewei90

Meckern und Stänkern kostet nichts, was zu ändern mussten
sie sich bewegen, aktiv werden. nur selbst haben sie kein Plan, sie wissen nur
was ihn nicht passt.  

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@lewei90

Dann ist also jeder, der meckert und stänkert deiner Meinung nach ein Sozialschmarotzer?

Ich will dir dein Bild von einem typischen "Nörgler" nicht zerstören, aber Menschen, die mit der aktuellen politischen Lage in Deutschland unzufrieden sind gibt es in allen Sozialschichten.

Und nur die wenigen von ihnen beziehen Sozialleistungen.

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"Meckern kann man immer"

Richtig. Das ist das Recht, das jedem Menschen in Deutschland zusteht.

"nur in Deutschland haben sie eine gewisse Sicherheit."

Nicht nur die Bundesrepublik Deutschland hat ein Sozialsystem.

"In andere Länder wenn sie keine Arbeit mehr finden müssen sie raus oder bekommen keine Einreise Papieren ohne Arbeit vorzuweisen."

Der dauergafte Aufenthalt für Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit sind auch an gewisse Voraussetzungen geknüpft.

Es kann auch nicht jeder mal so nach Deutschland kommen und vom deutschen Staat leben.

" Und wie viele kommen wieder zurück total verarmt?"

Wieviele?

Zahl? Quelle?

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Weil sie es woanders (auch/erst recht) nicht schaffen werden.

Wenn ich in D auf der Verliererstraße stehe bin ich überall sonst auf der Welt (im Sinne des Wortes) auf der Straße.

Eben, darum stänkert man munter weiter, lebt aber in der relativen Sicherheit des Sozialstaates. Aber ansonsten ist natürlich überall alles viel besser. 

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Weil Russland Ihnen kein Asyl gewährt, da Deutschland als sicheres Herkunftsland gilt :D

Hier zum Beispiel der Fall der Deutschen Variante der Familie Flodders: Die Griesbachs

https://www.vice.com/de/article/jm4xay/die-griesbach-aus-der-brd-dikatur-nach-russland-geflohen-kein-asyl-bekommen-leben-zu-acht-im-vw-bus

Eben, Bequemlichkeit und Faulheit. Man findet eigentlich alle sdoof aber dass DE ein Sozialstaat ist, kommt dann doch ganz gelegen. 

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Es sind tatsächlich heute schon etwa 100000 Auswanderer pro Jahr, Zahl steigend. Das sind überwiegend gebildete, hochqualifizierte Berufstätige, die in die USA, nach Kanada, AUS, NZ, in dei Schweiz etc, gehen.
Die Motive sind sehr oft:
- Sie sehen für ihre Kinder keine Perspektive in DE,
- hohe Steuer- und Abgabenlast, dennoch Überforderung des Sozialstaats durch Einwanderung, 
- sinkende innere Sicherheit in DE,
- zunehmende ethnische und religiöse Konflikte in DE,
- Spaltung der deutschen Gesellschaft. nervöses, hasserfülltes Klima. 

Ich glaube, die Zahlen sind etwas irreführend. Die meisten Hochqualifizierten wandern nicht aus, sie werden von ihren (zumeist deutschen) Firmen ins Ausland entsandt.

Zu Deinen Begründungen: Auch hier sind es nicht die Hochqualifizierten und Gebildeten, die auf Grund der von Dir beschriebenen Angstszenarien das Land verlassen wollen - die haben diese Ängste in der Regel nicht.

Also: Ball flach halten und nicht die eigene politische Meinung  mit Scheinargumenten unterfüttern.  Noch sind die meisten Auswanderer eher "Glücksritter", die versuchen, mit ihrem Nagelstudio auf Malle einen auf Unternehmer zu machen.

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@CamelWolf

Ich stütze mich auf Expertenaussagen wie die von Professor Gunnar Heinsohn, einem ausgewiesenen Kenner.

Mit einem Durchschnittsalter seiner Einwohner von fast 47 Jahren bleibt Deutschland demografisch der kranke Mann Europas. ... Bleibt es bei diesem Niedergang sowie der jährlichen Abwanderung von 140 000 Hochkompetenten, könnte den längst verlorenen Industrien (Kameras, Computer, Telefone, Fernseher, Tonträger, Schiffbau usw.) auch der Maschinen- und Autobau folgen.

https://www.nzz.ch/meinung/auswanderungsland-deutschland-kompetente-wandern-ab-ld.104291

Ab 2:40:

https://www.youtube.com/watch?v=TPfocSYIiXw

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@hutten52

Diese 100.00 wandern seit Jahrzehnten jedes Jahr aus.

Das Schlimme ist das sie in Jahren und Jahrzehnten sich ihres deutschen Passes besinnen, zurückkehren und sich hier versorgen lassen.

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Vater Staat greift dem kleinen Mann doch so tief in die Tasche, dass es einem finanziell gar nicht möglich ist, sich irgendwo anders etwas neues aufzubauen!

Doch, das wäre es, wenn man nur wollte. Fakt ist: Man WILL nicht, weil es hier eben doch eigentlich bequemer ist. 

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@lewei90

"Doch, das wäre es, wenn man nur wollte."

Falsch.

Wenn man die finanzielle Möglichkeit zum Auswandern nicht hat, dann reicht der bloße Wille nicht aus.

"Fakt ist: Man WILL nicht, weil es hier eben doch eigentlich bequemer ist. "

Es ist ihre Behauptung, die Sie hier als Fakt verkaufen wollen. Es gibt Staaten, die einen deutlich höheren durchschnittlichen Lebensstandard haben. Nur nehmen sie nicht jeden eben mal so auf.

Weltweit haben alle Staaten ihre Staatsgrenzen, die man nun mal nicht einfach so überqueren darf.

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@lewei90

Nur belegte Behauptungen, also Behauptungen welche der Wahrheit entsprechen werden zu Fakten.

Dann belege mal deine Behauptung bevor du diese als Fakt jemandem aufzubinden versuchst. ;)

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Es gibt genug Menschen die aus Deutschland Auswandern oder Ausgewandert sind. Wenn man was im Land was Bewegen will hilft es nicht auszuwandern sondern das Problem anzugehen. Alleine kann man nichts erreichen. Die Menge ist der Punkt der etwas Bewegen kann. Bestes Beispiel hat man bei den Wahlen gesehen wo die AfD die Drittstärkste Partei wurde.

Nein, dass die AfD drittstärkste Partei wurde, zeigt, dass diese Menschen auf Polemik, Populismus und braune Propaganda reinfallen.

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@lewei90

Falsch.

Es liegt daran, dass die mit der aktuellen Politik der Bundesregierung unzufriedenen Bürger auf diese demokratische Art und Weise ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Meine Antwort auf deine Frage hast du wie folgt kommentiert:

"Unzufriedenheit ist ja nichts, das ich kritisiere, im Gegenteil. Aber diese immer wieder zu betonen und nichts zu tun, um das zu ändern, was einen stört, ist schon etwas, das mich stört."

Der plötzliche Erfolg der AfD ist genau darauf zurück zu führen. Die mit der aktuellen Politik unzufriedene Bürger versuchen auf diese, ich betone "legale" und "demokratische" Weise etwas zu ändern. Schließlich ist das eine mögliche Lösung von dem Problem, welches du in deinem Kommentar bemängelt hast.

Die "braunen" Wähler gehören bei der AfD der Minderheit an. Der Beleg dafür ist die Tatsache, dass es in der Bundesrepublik vorher NIE eine rechtsextreme Partei wie z.B. NPD als drittstärkste Kraft im Bundestag vertreten war.

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"Wenn es einem in der Heimat nicht gefällt"

dann kann man auch dafür sorgen, dass es einem wieder gefällt.

Denk mal, es gibt Menschen, die haben nur eine Heimat und nicht mehrere Pässe und Identitäten. Die lieben gelegentlich auch ihre einzige Heimat.

Dann verlässt man sie auch nicht, sondern sorgt dafür, dass es einem gefällt. 

Ja, nur TUN sie das aber nicht. Sie stänkern und schreien, gehen aber nicht wählen, genießen die Sicherheit des Sozialstaates und nerven alle anderen mit ihren Behauptungen. 

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@lewei90

Unzufriedene Bürger sind also deiner Meinung nach ausschließlich alle lautschreinde Sozialschmarotzer, welche sich nicht an Wahlen beteiligen und sich als Ziel gesetzt haben ihre Mitbürger mit ihrer Meinung zu "nerven"?

Wow! Das nenne ich mal stereotypisches Denken vom feinsten!

Ich empfehle dir eindringlichst dich auch an deiner eigenen Nase zu fassen und an deiner "Unzufriedenheit" deinen Mitmenschen gegenüber zu arbeiten.

Suche dir dafür am besten einen Psychologen auf. Deine Antipathie kann Folgen haben und auf Lange Sicht zur Radikalisierung führen und dich sogar zu einem Extremisten werden lassen.

Linksextrem zu werden ist nicht minder schlimm als rechtsextrem zu sein.

Bitte überdenke nochmal deine Position.

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Ich teile Ihre Meinung.

Es wäre noch zu ergänzen, dass dafür zu sorgen, dass einem die eigene Heimat wieder gefällt, kann unter Umständen, je nach dem was man ändern möchte gesetzeswiedrig sein.

Ich finde den Weg auf Kompromisse einzugehen und sich im Rahmen des Rechtssystems sich an politischer Entwicklung Deutschlands zu beteiligen als zielführend.

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Warum das so ist ? ....aber manchen wirds wirklich zu bunt und sie gehen tatsächlich....

Nun, dann haben sie immerhin mehr verstanden, als so mancher. Sie gehen und wer bleibt hat ein Paar solcher Menschen weniger zu ertragen. Klingt mir nach einem guten Deal. 

"Besorgte Bürger" raus, Hilfesuhende rein!

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@lewei90

Eine Phillosophie in der es praktisch kein Bevölkerungswachtum mehr gab wird von einer anderen verbreitungssüchtigen gefressen und bis auch jene merken, dass die Erde rund ist, wird die ganze Erde vom Krieg zerfressen sein, genau jenem Krieg, der im Kleinen anfing und sie erst zu Hilfesuchenden hat werden lassen...

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@lewei90

Nun, wer das miteinandaer sein mit andersdenkenden Mitmenschen als "Ertragen" bezeichnet, der hat in der Tat die Grundprinzipien dieses Landes nicht verstanden.

Von jemanden zu fordern das Land zu verlassen, weil seine Meinung nicht der eigenen entspricht und man diesen Menschen sogar das Recht auf freie Meinungsäußerung entziehen möchte, ist nicht nur rassistisch, sondern verstößt sogar gegen das Grundgesetz dieses Landes.

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