Warum verläugnen manche ihre Schwächen?

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6 Antworten

warum sollte man jemand zwingen, über seine Schwächen zu reden? Bist du der Psychiater der Leute, daß sie sich dir öffnen müssen?

Was für ein wunderliches Ansinnen. Wenn du einen Raum betrittst, sagst du dann "Guten Tag, mein Name ist XX, und meine Schwäche ist, daß ich mir keine Gesichter merken kann und andere Leute immer unterbreche. Außerdem habe ich Probleme mein Gewicht zu halten, da ich abends übermäßig nasche. Und wie geht es Ihnen?"

Es ist ein Unterschied, ob man darüber redet oder ob man sie leugnet.

Wenn man sie leugnet, hat der Andere ja davon schon irgendwie Wind bekommen. Also, ich würde nicht von mir aus darüber reden wollen. Aber wenn jemand fragt (z.B. "Kann es sein, dass du zu viel naschst?"), würde ich, wenn es so ist, nicht leugnen, sondern entweder sagen: "Ja, schon möglich" oder "Ich möchte nicht darüber reden.

Leugnen empfinde ich erst einmal als feige. Andererseits will man auch nicht mit jedem über alles reden. Dann greift man vielleicht zur Notlüge.

Das liegt daran dass die Gesellschaft uns dazu erzieht Schwächen nicht zugeben zu wollen. Schwächen werden zu oft mit "Schwäche" in Verbindung gebracht.

Das liegt in der Natur des Menschen, niemand gibt gerne Schwächen zu

wenn ich meine Schwächen preis gebe, stärke ich doch nur mein Gegenüber, denn dieser wird es gnadenlos ausnutzen.

Warum sollten sie denn darüber reden?

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