Warum verkauft keiner ein bezahlbares Wasserstoffauto?

14 Antworten

Da können wir diskutieren wie wir wollen, Individualverkehr an sich, ist das Ressourcenbelastende Problem. PKWs in Europa = 250 Millionen, dazu LKWs, Busse und Transporter kommt man auf 290 Millonen Fahrzeuge, die alle 10 bis 15 Jahre ersetzt werden müssen.

Klimawandel und Artensterben, Energieverbrauch und Umweltschutz mit 7 bis 10 Mrd. Menschen, da muss ein völlig anderes Konzept her, soll das langfristig geplant werden. Solange wir in den Dimensionen denken:

Arbeiten für Wachstum um dann zu wachsen damit die Arbeit erhalten werden kann,

sind das alles nur kurzfristige Lösungen, die uns bald wieder als Problem vor der Tür stehen.

Ein Mittelklasse Auto ist heute ein fahrendes Wohnzimmer mit Komfort der auf einen so kleinen Raum kaum zu übertreffen ist, da stecken im Schnitt 40 bis 50 Motoren drin, weil sie uns angeboten werden nehmen wir die gerne. Alles was wir selbst machen können kostet keine Ressourcen.

Ist ja auch toll, wenn man von außen verstellbare Innenspiegel hat.^^

Alluminium ist energieintensiv und umweltbelastend in der Herstellung, aber es ist das am zweit häufig vorkommende Metall auf dem Planeten und es wird für nichts gebraucht um Leben zu erhalten. (Eisen haben wir im Blut und noch andere Metalle).

Würde man ein Auto allein für den Zweck, Transport von A nach B aus Aluminium bauen, auf Komfort verzichten das es nur für den Kurzstreckenverkehr gebraucht wird, dann könnte das locker für eine Betriebszeit von mindestens 100 bis 150 Jahre konzipiert werden. Im Kurzstreckenverkehr muss das keine 200 K/mh fahren können und ich brauch dann auch keine Ledersessel und keine Wurzelholzvertäfelung mit einem Bildschirm in den Kopfstützen.

Die Politik wird da nichts ändern, weil diese ihre eigenen festgefahrenen Ideologien verfolgt. Wachsen und immer mehr Macht und Geld. In der Politik sitzen Egoisten. Sagen immer nur, was sie machen wollen, sollten oder müssten, wirklich tun, machen sie aber nichts.

Und wenn sie dann doch etwas machen, dann ist das was sie tun nur zu ihrem Vorteil, damit sie mehr Geld verdienen können und ihre Macht weiter wächst. Das Volk wird dann mit dummem Gerede eingelullt, dass das Vorhaben ja schließlich richtig und notwendig ist.

Nebenbei gesagt, neben dem Wasserstoffauto gibt es schon längst Technologien die noch besser sind und 100 % umweltfreundlich sind. Beispiel: Nikola Tesla forschte zu seinen Lebzeiten auch an der Nullpunkt Energie. Eine Energie die überall und immer im ganzen Kosmos vorhanden ist. Es gibt auch Berichte die sagen, er hätte ein Auto erfunden, welches mit Nullpunkt Energie fährt. Aber viel dazu findet man nicht. Die Baupläne dazu dürften wohl zusammen in den "verschwundenen" Kisten sein, voller lauter Erfindungen, die damals die OSS und das FBI nach seinem Tod eingesackt haben.

Doch doch. Da hat einer vor 5 Jahren die Firma Resonance Power gegründet, Aktien verkauft. Schweizer Wissenschaftler als Gutachter. Fremdstarten und danach läuft das Blockkraftwerk, der Motor mit kosmischer Energie weiter.

Derzeit warten allerdings die Anleger auf Rendite bzw. Rücknahme der Aktien. Deren Gegenwert stecken in luxuriösem Lebenswandel und in Fahrzeug der SE-Klasse. (Der neue Trick ist, Klagehilfe beim Diesel-Skandal anzubieten.)

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Nun, jetzt kommt man endlich auf den Punkt.

An Stammtischen und in Bierzelten hört man, Akku-elektrischer Antrieb sei Mist, wegen mieser CO2-Bilanz bei der Herstellung, die Zukunft sei H2-Antrieb; dazu wird für Wasserstoff-Antrieb-Aktien geworben - es gibt sogar Käufer. (Mercedes forscht seit 35 Jahren an Brennstoffzellen - Verkaufs-Ergebnis?).

Und erneuerbare Energien - ein Schlagwort, wo es mir die die Schuhe auszieht. Da ist nix erneuerbar, ob Holzheizung, Raps-Anbau, Solarzellen oder Windkraft - nur halt wachsen die Bäume, der Raps nach, die Sonne scheint und der Wind weht, egal welches Antriebsmittel wir wählen. Sogar die Nutzung der Wasserkraft entstammt der Sonnenenergie; dass das eigentliche Treibhausgas der Wasserdampf ist, wird ignoriert.

Nun, Otto, Diesel, experimentierten mit 'aromatischen Kohlenwasserstoffen', nutzten deren Explosionswirkung in den Grundtypen dieser Wärmekraftmaschinen.

Die Verfügbarkeit, das Versorgungsnetz war mager; Bertha Benz musste den Treibstoff literweise in der Apotheke kaufen. Dabei dachte man kaum an Führerschein und Luftverschmutzung - plötzlich bzw. innerhalb von Jahrzehnten (!)setzte der Ansturm ein, überholte den Elektro- und Dampfantrieb.

Genau betrachtet erleben wir einen Technologiesprung - nach 100 Jahren.

Vor 20 Jahren geschah dies bei der Photographie (Markt), vor ein paar Jahren trat der Wandel bei der Beleuchtungstechnik nein (gesetzliche Regelung).

Unschlagbar ist jedoch die Packungsdichte dieser Treibstoffe (Brennwert, Heizwert); auch Raketen werden mit Alkohol und Sauerstoff betrieben.

Wie sich das nun entwickeln wird? Zwei Komponenten werden greifen bei der Mobilität, die für uns normal geworden ist (Individualverkehr, Flugbetrieb ..):

der Markt und die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Gesetzliche Regelungen sind noch nie vorausschauend gewesen, sondern so hinken diese meist hinter Ereignissen her.

Bezüglich Markt wird eine Abnahme des Verbrenners stattfinden, besonders in den Innenstädten. Die Kompensation wird dort durch E-Antrieb erfolgen, schon wegen Luftverbesserung und Lärmreduzierung. Dabei wird der Energieträger H2 eine kleine Rolle spielen, schon wegen der niedrigeren Energiedichte.

Die einfachste H2-Gewinnung geschieht durch Elektrolyse - da schrieb einer bereits: Nullsummenspiel.

Klimawandel endlich gestoppt! Eine neue umweltfreundliche Energiequelle gefunden und mit neuer Technik Stromertrag, aber wie gehts weiter?

Ich habe mir vor wenigen Monaten damit ausseinander gesetzt, eine alternative Energiequelle zu Öl, Gas, Sonne, Wasser und Wind zu finden und ob es eine technische Möglichkeit dazu bereits gibt, daraus Strom zu generieren.

Problem: Selbst wenn ich eine VÖLLIG NEUE ENERGIEQUELLE finde würde, die umweltfreundlich und zudem kostengünstiger wäre als Öl, Gas, Sonne, Wasser und Wind als Energielieferanten... dann würde vor allem Öl als Energiequelle wegfallen. Das hätte zwar zur Folge, dass der CO2 Ausstoff weltweit massiv zurückgeht und der Klimawandel gestoppt wäre, aber...

...alleine das Geld für das weltweite Patent würde mir persönlich fehlen (sofern ich wirklich in ersten Linie Geld damit machen will). Als Faustregel habe ich gelernt:

  • 1.000 € internationales Patent
  • 10.000 € europaweites Patent
  • +100.000 € weltweites Patent (würde ich kein Patent anmelden, würde es irgendein Konzern tun und somit die Technologie verschwinden lassen oder selbst gewinnbringend nutzen)

...alle Unternehmen, die vom Öl an ihrem Umsatz abhängig sind, haben von Jetzt auf Gleich kein Einnahmen. Die Folgen wären trivial:

  • große Mengen Jobs fielen weltweit weg -> hohe Arbeitslosigkeit
  • Ölabhängige Produkte und Leistungen fielen weltweit weg. Nennenswert wären hier: Tankstellen, Diesel- und Benzinfahrzeug müssten umgerüstet werden, Stromhersteller wären gezwungen umzurüsten

...ich als Erfinder hätte permanente Angst, dass Energiegroßkonzerne mich mit Machenschaften verfolgen und bedrohen:

  • Eines ist ganz klar: eine neue Technologie, die die Klimawandel stoppt und die bisherigen Energiequellen in den Schatten stellt, wäre eine Milliärden/Billiärdengeschäft und weltweit zu lukrativ, um dass abzuschlagen
  • Weiter ist auch klar: das Lobbiesten eigene Machenschaften besitzen oder zumindest anheuern würden, wenn man selbst die größte Nachfrage der Welt decken möchte und bereit wäre hierfür Leute zu töten
  • Es gibt bereits die Gerüchte, dass Energiekonzerne versuchen, solche Erfindungen zu verstecken (hier aber nicht mehr weiter relevant)

Meine Frage wäre also: wenn ich solch eine innovative Erfindung bereits erfolgreich auf Energieertrag und -kosten getestet habe, wie würdet ihr an meiner Stelle weiter machen?

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Warum fordert keine Partei, insbesondere die Grünen, gegen Kreuzfahrtschiffe vorzugehen?

Es gibt Pläne, namentlich genannt durch die SPD (die Grünen hauen aber schon seit eh und je in diese Kerbe), den Spritpreis (aber auch Heizöl!) höher zu besteuern. Wegen Klimawandel, CO2 usw.

Die DUH, ein dubioser Verein, will ferner Fahrverbote in Innenstädten oder gar Tempolimits auf Autobahnen.

Das sind alles Dinge, die den Großteil der Bevölkerung betreffen und einschränken. Die allerwenigsten fahren zum Spaß mit dem Auto in die Stadt, entweder gehen sie dort arbeiten oder einkaufen oder kombinieren beides.

Diese Leute sollen die Zeche zahlen?

Kreuzfahrtschiffe sind ein Paradebeispiel für völlig sinnfreie Emissionen. Damit muß wirklich KEINER fahren, mir fällt da auch wirklich kaum eine Rechtfertigung ein (Den Geschäftsreisenden mit Flugangst, der auf nen anderen Kontinent muß, könnte man sich vielleicht noch zusammenspinnen)

Warum fordert man nicht darauf mehr Steuern? Verbieten kann man sie nicht, dann fahren sie eben unter anderer Flagge, ebenso gelten jenseits der 12 Meilen Grenze auch keine nationalen Gesetze mehr. Aber man könnte z.B. den Kauf von Tickets besteuern, von mir aus 100 Euro pro Ticket - das tut der Zielgruppe nicht weh, im Gegensatz dazu, wenn Normalverdiener sogar noch viel mehr drauflegen sollen (über höhere Spritpreise und Heizölpreise).

Ebenso, der Binnenflugverkehr. Nicht ganz so schwachsinnig wie Kreuzfahrtschiffe, aber dennoch ein "Luxus", der für 90 % der Bevölkerung völlig uninteressant ist. Wer von Frankfurt nach München fliegt statt mit dem Auto zu fahren (oder der Bahn), der hat es wohl besonders eilig. Wenn es ein Geschäftsmann ist, für den jede Stunde Zeit = Geld ist, der müßte dann eben neu kalkulieren, ob es sich noch lohnt, würde man z.B. auf Kerosin auch Steuern erheben.

Die Steuern auf Kerosin können ja trotzdem unter dem Durchschnitt der Nachbarländer liegen, um durch "Tanktourismus" noch zusätzliche Einnahmen zu generieren. Im Gegenzug die Mehrwertsteuer um den Wert senken, den die Mehreinnahmen hergeben.

Das wäre doch eigentlich der "Job" der Grünen und Linken, sowas zu fordern, oder? Die AfD hingegen macht es auch nicht richtig, wenn sie sagt, man solle nur die Ökosteuer abschaffen. Natürlich sollte man auf Dauer Alternativen entwickeln, aber doch nicht auf Kosten von Normalbürgern und Pendlern. Da gibt es ganz andere Umweltsauereien.

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