Warum verkauft ein Händler ausschließlich an Export, oder anderen Händler?

6 Antworten

Der einzige Grund dafür ist, dass man als Gewerbetreibender bei Exportgeschäften und bei Geschäften mit anderen Gewebetreibenden die Sachmängelhaftung ausschließen kann. Im Gegensatz zum Verkauf an Privatpersonen.

Und gerade bei alten Gebrauchtwagen ist das Risiko eines Sachmangels halt sehr hoch.

Wenn Du als Gewerbetreibender auftrittst, dann verkaufen Dir diese Händler aber in der Regel gerne ein Auto. Einen Nachweis für ein Gewerbe wollen sie oft nicht sehen.

Demnach zu Urteilen sollte man sich hüten dieses Fahrzeug zu erwerben.

Da sehr wohl die Möglichkeit besteht, dass mit dem Fahrzeug etwas nicht ganz koscher ist ...

Richtig so in der Annahme?

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@Galoup

Nein, nicht unbedingt.

Nur ist das Risiko für viele Händler bei einem Fahrzeugpreis im 4-stelligen Bereich einfach zu hoch. Da kann ein kleinerer Defekt schon die gesamte Marge bedeuten.

Denn bei einem Gebrauchtfahrzeug kann halt immer mal was sein.

Andererseits ist der Preis bei einem solchen Fahrzeug halt auch niedriger.

Man sollte sicherlich Ahnung haben, wenn man bei einem solchen Händler ein Fahrzeug kauft. Man kann dann dort aber durchaus auch etwas vernünftiges bekommen.

Im Prinzip hast Du da als Käufer ein ähnliches Risiko, wie bei einem Privatkauf.

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Verstehe ... ;-)

Ich bedanke mich bei dir mein Bester    👍🏻

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....in beliebten Exportländern (z.B.Afrika) sind die Gesetze für Autos oft recht

lasch, sodas der Händler gesetzlich nicht viel zu beachten braucht. Man sieht im Fernseher oft wie da Schrottautos rumfahren.

Außerdem werden gern Fahrzeuge exportiert, die bei uns weniger gefragt sind.

Das ist nicht der Grund.

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Hallo,

ganz einfach, weil er beim Einkauf bereits keine Märchensteuer bezahlt hat und so die Fahrzeuge auch nur OHNE Ust. weiterverkauft (eben Export oder an Vorsteuerabzugsbrechtigte).

Würde er an einen "Privatmann " (oder an Organisationen bzw. Unternehmer nach § 19 UstG) verkaufen,müsste er diese berechnen und "aus eigener Tasche" bezahlen.

Warum sollte er einem anderen Gewerbetreibenden denn ein Auto verkaufen können, ohne USt berechnen zu müssen?

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@Seraphan

Weil Gewerbetreibende überwiegend VORSTEUERABZUGS-Berechtigt sind,das heißt untereinander "zahlen" die keine Märchensteuer.

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@OlafausNRW

Wow, ein tolles Wort gehört, und gleich benutzt, ohne sich über seine Bedeutung zu informieren. Vorsteuerabzugsberechtigt bedeutet nicht, dass keine USt berechnet werden kann, sondern dass der Rechnungsempfänger die gezahlte Umsatzsteuer, oder Vorsteuer, um genau zu sein, von seiner Umsatzsteuerlast abziehen kann.

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@Seraphan

Um dein Geschwafel einmal im Klartext für den Normalbürger zu bringen:

Händler A kassiert bei Händler B nur den "Nettobetrag" , die Märchensteuer wird ja vom Finanzamt erstattet.

Also kostet beide der Pkw rein netto zum B. 2000 €

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@OlafausNRW

Wer hier schwafelt, war ja bereits geklärt. Dein Versuch, den Unsinn, den Du hier abgibst, zu relativieren, kaschiert Dein Unwissen auch nicht.

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