Warum verharmlosen viele Leute, die Droge Cannabis?

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9 Antworten

Folgetote Alkohol jährlich in Deutschland: 74.000
Folgetote Tabakprodukte jährlich in Deutschland: 120.000
Folgetote illegale (harte) Drogen jährlich in Deutschland: 1200
Folgetote Cannabis jährlich: 0 (Null) weltweit(Zahlen laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung)

Was also faselst Du von "Alkohol ist nicht halb so schlimm wie Cannabis"?

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aXXLJ 01.06.2016, 06:49

Thx for* (1.148)

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Informier dich mal! 

Es landen jährlich sicher nicht tausende von Konsumenten wegen Psychosen in einer Klinik! Wo hast du das her? Um eine Psychose zu bekommen muss man dazu veranlagt sein, Cannabis führt auch nicht dazu sondern bringt eine latent vorhandene Psychose früher zum Vorschein! Selber gilt auch für Alkohol, und hier is das Risiko sogar höher als bei Cannabis! Eine Veranlagung zur Psychose, haben ca 2% der deutschen Bevölkerung, und bei den Cannabis Konsumenten sind es ca 1-2% bei denen eine Psychose am Ende zum Vorschein kommt......

Die Abhängigkeit bei Cannabis ist ausschließlich psychischer Natur und ist eher eine gewohnntheit als eine sucht. Zigaretten machen stärker abhängig, Alkohol ebenso.

Cannabis ist auch keine einstiegsdroge, das wurde bereits seid 20 Jahren widerlegt, und das hat sich bisher auch nicht geändert. 

Wie kommst du auf die Idee Alkohol wäre nicht mal halb so schlimm?! Hast du dich mit den Substanzen überhaupt mal beschäftigt?! Oder willst du trollen?! 

Alkohol ist ein Nervengift! In jedem voll Rausch werden hunderttausende von Hirn Zellen vernichtet! Das regeneriert sich auch nicht mehr, sind also bleibende Schäden. Alkohol richtet an fast jedem Organ schaden an! - frag dich mal wieso ein Alkoholiker beginnt zu stottern usw.. Alkohol hat ein sehr hohes sucht Potenzial, und macht psychisch wie körperlich stark abhängig! (Sieh dir mal einen alki auf Entzug an, du wärst wohl geschockt!) Jedes Jahr sterben um die 70.000 Menschen in DE allein durch die folgen von Alkohol. 

Wieviele dokumentierte Todesfälle gibt es bei Cannabis?! Ganze zwei Stück, und selbst hier streiten sich noch die Geister ob Cannabis wirklich für den Tod verantwortlich ist. Und selbst wenn, sagen Mediziner einstimmig, das Cannabis somit sogar das sicherste Medikament ist was es gibt... Da es die ersten zwei dokumentierten Todesfälle seid 2000 Jahren sind.... 

Noch nie wurde so gut über Cannabis aufgeklärt wie heute, und noch nie war man sich über die Risiken so klar wie jetzt.... Aber es wurde noch nie darüber informiert wie schädlich Alkohol wirklich ist, das er ebenfalls Psychosen zum Vorschein bringen kann, das er zur gefährlichsten Droge der Welt gilt! Usw... 

Die einzigen die behaupten cannabis sei harmlos , sind 12,13,14,15 und oder 16 Jahre alt.... Und jene vergessen dabei gern das es zu Entwicklungsstörungen führen kann... 

Les die richtigen Berichte und Studien, und diskutier nicht mit Kinder über die Gefährlichkeit von Cannabis..... 

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Lucamueller123 23.05.2016, 10:48

lass mich raten, du konsumierst cannabis oder?

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brentano83 23.05.2016, 11:44
@Lucamueller123

Nein ich konsumiere kein Cannabis - mehr... Aber was hat das damit zu tun? Selbst wenn... Ich bin mir über die risiken voll bewusst. Ich bin aufgeklärt und Informiert, was btm angeht. Was viele hier nicht gerade behaupten können, und zu dem auch nur Horror Märchen von sich geben, die nicht im ansatz der realität entsprechen.

gegenfrage... Was weisst du über Cannabis? Wenn du solch eine irrelevante frage stellen musst, wohl gar nichts... !?

Ich habe beruflich mit btm zu tun, ich weis wovon ich rede...

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Jedes Jahr bekommen Tausende von Cannabis Konsumenten Schwere Psychische Abhängigkeit und Psychosen. Dies ist bei Alkohol nicht mal halb so schlimm!

Woher hast du den diese Fakten, die wurde ich gerne Studieren. Zumal bei Alkoholkonsum das Risiko einer Psychose in etwa gleich gross ist. Abgesehen davon macht Alkohol nicht nur psychisch sondern auch Physisch Abhängig und kann sogar tödlich enden (was bei Cannabis auch nicht der Fall ist).

Viele Leute greifen auch beim Cannabis Konsum zur härteren Drogen wie z.B Kokain und Heroin!

Das ist Garantiert falsch, Cannabis ist keine Einstiegsdroge (siehe Wikipedia , Befrag mal Heroin Konsumenten, nicht alle Heroinkonsumenten haben davor mal Cannabis konsumiert aber ich wette so gut wie jeder von Ihnen hatte zuvor schon Alkohol konsumiert.

„Schrittmacherfunktion“ wissenschaftlich nicht haltbar
Würde man die Tatsache, dass die meisten Opiatabhängigen mit Cannabis angefangen haben, als Argument für die Einstiegsdroge Cannabis anführen, könne man nach Ansicht der Drogenforscher Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar ebenso gut behaupten, „dass eine Erkältung zwangsläufig zu einer Lungenentzündung führt, weil so gut wie jeder Lungenentzündung eine Erkältung vorausgeht.“ Beide Autoren haben 1998 im Rahmen einer umfangreichen Expertise die Risiken des Cannabiskonsums beleuchtet und stellten zu der Frage der „Einstiegsdroge“ fest, dass die These von der „Schrittmacherfunktion“ nach damaligem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht haltbar sei. Das Risiko des Umstiegs auf andere »härtere« Drogen wurde lange Zeit unter dem Stichwort »Einstiegsdroge« kontrovers diskutiert. Dabei wurde die Beobachtung, dass fast alle Heroinabhängigen früher Cannabis geraucht hatten, zum Anlass genommen, Cannabis für den Umstieg auf Heroin verantwortlich zu machen. Was für Heroinabhängige rückblickend stimmt, trifft jedoch nicht auf Cannabiskonsumenten zu. Tatsächlich steigt nur ein sehr kleiner Teil der Cannabiskonsumenten auf andere Drogen um.

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Cannabis wird zum einen verharmlost, da man bessere Laune hat (in der Jugendsprache nennt man das 'gechillt ist') und das beim ersten hören total klasse anhört.
Außerdem belegten einige Studien, dass durch Alkohol höhere körperliche Schäden auftreten und durch den Konsum vom Cannabis selten jemand gestorben ist.
Cannabis ist auch nicht so schädlich wie das Rauchen und macht nicht sofort Abhängig.
Ich bin kein Experte, aber dies sind meine "Erfahrungen" bzw. das was ich gehört habe.

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BlackBanan24 10.05.2016, 23:09
durch den Konsum vom Cannabis selten jemand gestorben ist. 

Jein.

Eine Alkoholvergiftung kann unmittelbar tödlich sein, von einer Cannabisvergiftung habe ich noch nie was gehört. Insofern stimmt das Argument. Trotzdem messen viele, die sich für eine Legalisierung aussprechen, hier mit zweierlei Maß: Oft werden dabei gewisse Statistiken zitiert, bei denen die Anzahl der Leute die durch Auswirkungen von Alkohol sterben deutlich höher ist, als die Leute die durch die Auswirkungen von Cannabis sterben. Bei den Statistiken zu Alkohol werden dabei aber meist Unfalltote mit einberechnet, und die machen einen nicht unwesentlichen Teil davon aus. Das Problem ist, dass bei Statistiken zu durch Drogen bedingten Verkehrstoten meistens nicht zwischen den verschiedenen Substanzen unterschieden wird. Dementsprechend tauchen Leute, die in einen Verkehrsunfall, bei dem Cannabis im Spiel war, sterben, nicht in den Statistiken zu den Toten durch Cannabis auf. Das führt 1. dazu dass der Unterschied sehr viel größer aussieht als er eigentlich sein sollte und die Tatsache, dass Cannabis im Straßenverkehr sehr wohl eine Gefahr darstellt (Stichwort verlangsamte Reaktionen, Leichtsinnigkeit, verändertes Blickfeld..) völlig außer Acht gelassen wird. 

Cannabis ist auch nicht so schädlich wie das Rauchen

Auch das stimmt nur bedingt: Cannabis enthält kein Nikotin und macht deshalb nicht abhängig, das stimmt. Allerdings gibt es viele Studien, die zeigen, dass die Schadstoffkonzentration in einem Joint wesentlich höher ist als in einer Zigarette. Bei regelmäßigeren Rauchen von Cannabis ist also das Lungenkrebsrisiko noch einmal deutlich höher, als es beim normalen Rauchen ohnehin schon ist.

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brentano83 11.05.2016, 10:21

Bei Cannabis kommt es selten zu Todesfällen? Es gibt bisher nur zwei dokumentierte Todesfälle, und da ist man sich nicht mal sicher bzw einig ob Cannabis wirklich für den Tod verantwortlich ist..... Der eine hatte Herzrhythmusstörungen und ist deshalb verstorben - wo man davon ausgeht das Cannabis dazu geführt hat. Der andere ist einen plötzlichen Herztod gestorben, und bis heute weis man nicht mal die Ursache für einen solchen Tod, aber es passt natürlich gut Ik die Kritik das jener Cannabis konsumiert hat. 

Blackbanana, wieso sollten Verkehrstote die Cannabis konsumiert haben in einer Statistik von Todesfällen durch Cannabis auftauchen?! Todesursache ist der Unfall, nicht das Cannabis! Ergibt also keinen Sinn... Und zeig mal bitte die Quelle auf das Verkehrstote im Zusammenhang mit Alkohol in der Todesrate von Alkohol auftauchen... ?!  Und wer behauptet denn das Cannabis im verkehr keine Gefahr darstellt?! Erzähl doch nicht solche Märchen... Btm egal welcher Art, haben nichts am Steuer verloren!! 

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Alkohol verursacht immer noch am meisten, wenn du mal in einer Psychiatrie warst wirst du wissen was ich meine. Das mit der Einstiegsdroge ist ein ausgelutschtes Argument, das schlicht nicht stimmt - jeder der mal Heroin genommen hat wird auch mal Wasser getrunken haben, kannst du mit Sicherheit am Cannabis und nicht am Wasser lag?

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BlackBanan24 10.05.2016, 22:45
 jeder der mal Heroin genommen hat wird auch mal Wasser getrunken haben

Sorry, aber diese Aussage ist echt selten dumm.

Es geht bei dem Argument "Cannabis als Einstiegsdroge" nicht um die Substanz Cannabis an sich, sondern vielmehr um das Ganze drumherum. Cannabis ist illegal, man kann es also, ganz im Gegensatz zu Wasser nicht mal eben so im Laden kaufen. Ergo gibt man sich mit meist etwas dubiosen Leuten ab, die das Zeug verkaufen. Der Typ der dir das Zeug letztlich am Hauptbahnhof verkauft, baut das ja sehr wahrscheinlich nicht selbst an sondern kauft es von jemanden.  Und der kauft es sehr wahrscheinlich wieder von irgendjemanden und so weiter. Ab einem gewissen Punkt sind diejenigen aber nicht mehr irgendwelche Kleinkriminelle die nur mit Cannabis handeln. Das heißt, man begibt sich in gewisse Kreise, kommt in Kontakt mit der Szene (man sucht zu gewissen Zeiten gewisse Orte auf usw.) und Leuten die entsprechende Substanzen besorgen können. Das bedeutet, man weiß schon einmal wo man, rein theoretisch, härtere Drogen herbekommt.

Zum anderen (und das Argument ist viel wichtiger) sinkt dadurch die Hemmschwelle, Drogen zu konsumieren: Jemand der Cannabis kauft und konsumiert, begeht damit ganz bewusst eine Straftat und tut ganz bewusst etwas, das in der Öffentlichkeit als schädlich oder "gefährlich" dargestellt und wahrgenommen wird. In den meisten Fällen wird man nicht erwischt und da es nur Cannabis ist, hat man auch keine unmittelbaren gesundheitlichen/psychischen Schäden. Also denken viele "ach, ist doch alles gar nicht so schlimm wie alle immer sagen". Bekommt jemand, der so denkt (ich sage bewusst "jemand", da das längst nicht auf alle zutrifft) nun härtere Drogen angeboten (was schnell mal passiert, wenn man sich mit entsprechenden Leuten abgibt) ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass jemand der bereits regelmäßig Cannabis konsumiert und das Ganze Prozedere (illegal beschaffen, heimlich konsumieren) bereits kennt, das Angebot annimmt, als jemand der noch nie illegale Drogen konsumiert hat. Frei nach dem Motto "ach damals bei Gras  hatte ich auch anfangs bedenken, aber da is nix schiefgegangen, wieso sollte das jetzt der Fall sein?" Und genau deshalb hinkt dein Vergleich mit Wasser auch völlig hinterher: Wasser ist frei beschaffbar, Cannabis nicht.

Zugegeben, das Argument wird oft als Argument gegen eine Legalisierung gebraucht, wobei das auch völliger Schwachsinn ist. Denn genau dieser Kontakt mit illegalen Drogen, der Szene und den ganzen Abläufen, also das worum es eigentlich geht, würde bei einer Legalisierung natürlich wegfallen.

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Kodringer 12.05.2016, 12:08
@BlackBanan24

Du schreibst hier ziemlichen Schwachsinn, zum einen Weil man sich nicht gleich nach einem Angebot von etwas Anderem dazu entscheidet, das gleich auch noch zu nehmen, zum anderen weil kaum einer bei irgendwem auf der Straße kauft. Nur weil man etwas illegales kauft heißt das nicht, dass man die Hemmschwelle gegenüber anderen Substanzen verliert.

Wenn du mit solchen Menschen zu tun hattest merkst du, dass Leute die kiffen in den allerwenigsten Fällen in Kontakt zu jemandem stehen, der anderen Sachen auch hat. Die meisten die sich einrauchen haben keine Ahnung wo man andere Sachen herbekommt - was Szene und Konsumverhalten betrifft hast du gar keine Ahnung...

Mir ging es auch gar nicht um das Wasser, sondern darum dass einfach willkürlich irgendein Zusammenhang hergestellt wird wo gar keiner ist.

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Jpin231 10.05.2016, 23:08

Rund 5% der kiffer steigen auf härtere Drogen um. (In Deutschland)

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brentano83 11.05.2016, 10:31
@Jpin231

Blackbanana du reimst dir da einen Schwachsinn zusammen das is echt nicht mehr feierlich! Da bin ich fast schon sprachlos....... 

Es gibt keine einstiegsdroge..... Und wenn, dann wären es wohl die legalen, da man hiermit zuerst in Kontakt kommt. Alles andere liegt am Schwarzmarkt und der Person selbst..... Ich habe 15 Jahre Cannabis konsumiert, und bin trotzdem kein junk geworden. Ich kenne allein durch die Arbeit bedingt zig hundert Menschen die bspw Heroin abhängig sind und nie zuvor Cannabis konsumiert haben, aber zum teil jede Menge Alkohol. Selbes findet man bei der Substanz Kokain, hier ist Alkohol ebenfalls ein Vorreiter. Weist du wieviele Geschäftsmänner ich gesehen habe die auf koks waren und nie Cannabis konsumiert haben?! Oder auch benzos und co... 

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Cannabis wird nicht verharmlost. Alkohol wird verharmlost. Cannabis macht weniger Abhängig und ist weniger schädlich als Alkohol und Zigaretten. 

Da jedoch Alkohol die Volksdroge ist, wird Cannabis als böse abgestempelt.

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Alkohol und Zigaretten werden auch verharmlost, obwohl sie viel gefährliger sind. Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder der Drogen nimmt (illegal oder legal ist egal), selber Schuld ist wenn er davon abhängig wird. Es hat ihn ja keiner dazu gezwungen. Können die doch Cannabis legalisieren wenn sie wollen, aber bei Folgeschäden soll sich keiner beschweren.

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Was hat uns das Verbot von Drogen gebracht...

Nichts außer Leid

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Alkohol sorgt für Tausende Tote , Cannabis nicht für einen einzigen (!) und du behauptest es wird verharmlost ?!

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