Warum vergisst man seine träume nach so kurzer zeit?

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3 Antworten

Vermutlich, weil das Träumen nur dem Ordnen des Erlebten/ der Gedanken dient und weil man die Träume nicht oft durchspielt. Alles andere, an das man sich erinnert, spielt man öfter im Geiste durch: Man denkt daran, wird daran erinnert, redet mit anderen darüber usw. Träume bestehen aber auch oft nicht aus zusammenhängenden Szenen, d.h. man ist z.B. an einem neuen Ort, ohne dorthin gegangen oder gefahren zu sein. Man kann sich also weniger an Abläufen orientieren. Wenn man sich an eine Fahrt erinnert, kann man sich immer behelfen mit Fragen wie "wie war die Abfahrt, was habe ich an der ersten Station gemacht, wie war die Ankunft, wo war ich Mittagessen" etc. - im Traum kam evtl. gleich nach der Abfahrt das Mittagessen am Zielort und man kann sich an nichts festhalten/ orientieren. Außerdem enthalten Träume oft fantastische Elemente, die man im Wachzustand nicht erlebt, so dass es schwieriger ist, sich daran zu erinnern, weil man sie eben seltener abruft.

Warum wir unsere Träume vergessen, ist zum Teil ein Schutzmechanismus
unseres Organismus: Wäre unser Gedächtnis für Träume ebenso ausgeprägt
wie für unsere Wacherlebnisse, könnten wir keinen Unterschied mehr
zwischen Wach- und Traumzustand erkennen. Es würde ein "Realitätschaos"
in unserem Bewusstsein entstehen. Die Traumerinnerung spielt trotzdem
eine große Rolle und ist wichtig für die Psyche eines jeden Menschen
-sie öffnet jedem das Tor zum Unterbewussten und ist Vorraussetzung zur
Traumdeutung.

Das aufschreiben nennt man Traumtagebuch und dadurch, kannst du dir das merken antrainieren.

Ich meine nicht wie man ein traumtagebuch nennt ich will wissen wieso man seine träume überhaupt vergisst

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