Warum vergeht im Schlaf die Zeit extrem schnell?

8 Antworten

Weil wir die ganzen Reize nicht bewusst wahrnehmen. Im Vergleich zu einem normalen Wachzustand erleben wir dann praktisch nichts und denken, dass bei nur so wenig Reizen auch nur sehr wenig Zeit vergangen sein kann, weil sonst ja "mehr hätte passieren müssen".

Sie vergeht garnicht schnell. Du bekommst es nur nicht mit!

Hallo! Eine gute Frage, wenn man bedenkt, dass der Mensch etwa die Hälfte seines Lebens "verschläft". Wem die Zeit des Schlafes zu schade ist und er sich frägt, warum man sie so untätig nützt, muss man ihm antworten, dass der Mensch genügend "Hilfsmittel" hätte, um diese Zeit etwas kürzer zu halten, wobei er sich dabei genau so gut erholen könnte, wo er ja im Schlaf scheinbar die Kontrolle über sich selbst verliert. (Siehe Buch "Runenexerzitien" von Karl Spiesberger). Irgendwie ist der Schlaf auch ein "Bruder des Todes", wie man sagt, oder wie es der römische Schriftsteller Cicero formuliert: "Der Schlaf ist ein Bild des Todes." Man könnte daraus schließen, dass der Schlaf eine Vorbereitung auf den Tod ist. Dass die Zeit im Schlaf nicht kürzer als sonst ist, weiß man aus der Traumforschung, wo man herausfand, dass der Traum nicht im Zeitraffer, sondern in realer Zeit abläuft. Schlimm ist es, wenn ein Mensch vor Schmerzen 14 Tage nicht schlafen kann, dann dauern die Nächte nicht nur zwölf, sondern 24 Stunden. Wegen der Kürze des Schlafens braucht man sich also nicht viele Gedanken machen.

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