Warum "verdreht" man sich das Knie?

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2 Antworten

Hi,

Wodurch kommt es zu einer Patellaluxation? ( Kniescheibe ist rausgesprungen)

Die Luxation der Patella ist fast immer Folge eines banalen Traumas in Verbindung mit einem prädisponierenden Faktor. Das heißt, dass die eigentliche Ursache für die Patellaluxation weniger der Unfallmechanismus, z. B. beim Sport, ist, sondern vielmehr die Ursache in einem anlagebedingten Faktor ( also genetisch) zu suchen ist. Diese anlagebedingten Ursachen sind oft eine nicht normale Achsstellung des Oberschenkel- und Unterschenkelknochens zueinander (z. B. X-Bein) oder aber abnorme Positionen der Kniescheibe im Verhältnis zum Kniegelenk. Weitere prädisponierende Faktoren sind Bandschwächen oder Muskelschwäche. Diese sogenannten prädisponierenden Faktoren findet man häufig insbesondere bei Jugendlichen. Davon sind Mädchen nochmals häufiger betroffen als Jungen. Nur etwa 5 % aller Patellaluxationen sind unmittelbar Folge eines direkten Traumas, ohne dass hier prädisponierende Faktoren, wie oben beschrieben, vorliegen.

wenn Du med. Fachausdrücke nicht kennst bzw. den Text nicht verstehst, dann frag einfach.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.ukaachen.de/go/show?ID=11559830&DV=0&COMP=download&..>

Katniss222 25.01.2013, 09:58

Danke! Habe alles verstanden.

Das klingt ganz plausibel, da ich damals noch 15 kg Übergewicht hatte und kein Sport getrieben habe. Eine leichte Fehlstellung meiner Beine (X-Beine) war ebenfalls vorhanden.

Der Chirurg sagte damals auch was davon, dass meine Knie wohl instabil sind oder sowas. Er wollte sogar meine Gelenkkapsel bei einer OP spalten, was ich allerdings nicht gemacht habe.

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Pifendeckel 25.01.2013, 10:03
@Katniss222

gerne, dann haben wir schon die Ursache und es freut mich, das Du alles verstanden hast, kann man ja nicht voraussetzen, wer med. nicht bewandert ist.

Paß auf Dein Knie auf und liebe Grüße, Sophia

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Pifendeckel 25.01.2013, 10:55
@Pifendeckel

Hab Dir noch was rausgesucht, für evt. OP und wenn, dann nur wenn alle konservativen Therapien nicht fruchten.

Konservative Therapie

Unter konservativer Therapie versteht man alle Therapieformen, die ohne einen operativen Eingriff auskommen. Hierzu zählt das breite Spektrum der Manual- und Physiotherapie, die medikamentöse Therapie, die Verordnung von orthopädietechnischen Produkten sowie die Neuraltherapie und Akupunktur. Operative Therapiemaßnahmen ...

... werden je nach erforderlichem Eingriff arthroskopisch (mit kleinen Schnitten ohne Gelenkeröffnung) oder offen mittels Arthrotomie (Gelenkeröffnung mit größerem Schnitt) durchgeführt. Auch eine Kombination ist bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll. Im Rahmen einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) kann man herausfinden, welche krankhaften Veränderungen im Kniegelenk vorhanden sind. Doch über diese diagnostischen Erkenntnisse hinaus können bestimmte Behandlungen und Korrekturen gleich bei der Arthroskopie mit durchgeführt werden. Die Arthroskopie ist damit ein besonders schonendes und schmerzarmes Operationsverfahren. Sie wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Der Operateur geht so vor, daß er über ca. 0,5 cm kleine Stiche eine Optik mit angeschlossener Kamera und je nach Bedarf verschiedene Arbeitsinstrumente in das Kniegelenk einführt.

Folgende Erkrankungen und Verletzungen des Kniegelenks können arthroskopisch behandelt werden:

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.jena-praxisklinik.de/leistungen/arthroskopie/kniegelenk.php>

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Auf das Knie wirken unglaubliche Kräfte und dazu kommt, das es zwar ein sehr starkes Gelenk ist, aber dennoch ein empfindliches.

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