Warum verdienen Makler so viel?

8 Antworten

Ich habe in meinem Leben schon einige Male die Leistung von Immobilienmaklern in Anspruch genommen, aber noch nie einen Cent dafür bezahlt. Warum? Weil es halt nicht zum Vertragsabschluss gekommen ist.

Und weil das andauernd passiert und Makler sehr viel Zeit damit verbringen, Leuten wie mir Objekte zu zeigen, aus denen dann kein Geschäft resultiert, muss derjenige, der das Objekt dann am Ende tatsächlich kauft, für diesen ganzen Aufwand praktisch mitzahlen.

Bis ein Objekt verkauft wird, muss der Makler zunächst mal überhaupt den Kunden akquirieren, für den er das Objekt verkaufen soll. Dann muss er ein Exposé erstellen und das Objekt entsprechend publizieren. Dann kommen vielleicht 50 Kunden, die sich das Objekt ansehen, aber dann doch nicht kaufen. Natürlich siehst du das alles nicht, wenn du der 51. Kunde bist - dennoch ist es Realität.

Wenn das Vermakeln von Immobilien leicht verdientes Geld bedeuten würde, dann würde es doch jeder machen - zumal die Hürden, als Makler tätig zu werden, nicht wirklich hoch sind.

Ich denke auch, dass die meiste Arbeitszeit damit verbracht wird überhaupt ein Objekt zu bekommen! Das ist aber aus meiner Sicht, unproduktive Zeit! 

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@microsun

Deine Sicht ist dir unbenommen.

Es liegt aber nicht an dir, ob der Anbieter einer Immobilie einen Makler in Anspruch nimmt oder nicht. Wenn er es tut, dann hast du die Wahl, die Kosten für die Vermittlung zu bezahlen oder auf das Objekt zu verzichten.

Hätte ich eine Immobilie zu verkaufen, würde ich es grundsätzlich so handhaben, dass ich die Maklerprovision selbst bezahle - das wird dann halt in den Verkaufspreis einkalkuliert. Unter dem Strich macht es keinen Unterschied, wer den Makler bezahlt - aber für den Käufer sieht es viel freundlicher aus, wenn er es nicht tun muss :-)

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@Havenari

Im Prinzip stimmt es, ich kann auf das Objekt verzichten! Nur muss ich dann auf 90% der Objekte verzichten! 

Ich würde es begrüßen wenn Anbieter den Makler selber bezahlen müssen! Auch wenn es im Verkaufspreis eingepreist wird! Trotzdem würde das eine psychologische Hemmschwelle sein! 

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Da muß der Gesetzgeber-auch was die Ausbildung betrifft-dringend nachregulieren,denn es gibt sogar Makler , die von beiden Seiten, also von Käufer und Verkäufer ,Provision kassieren und nicht etwa halbiert sondern jeweils die ganze Provision.Dieser Wildwuchs gehört geregelt.

Dieser Wildwuchs gehört geregelt

Warum genau?

Die Angebote von Maklern unterliegen wie fast alle anderen auch den Regelungsmechanismen des Marktes. Warum sollten die Provisionen gesetzlich reguliert werden, wenn es der Preis für Bananen nicht wird?

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"Wildwuchs"? so ein Unsinn. Der Markt reguliert schon seit Ewigkeiten die Provisionen und zwar regionsabhängig und völlig ohne Wildwuchs. Angebot höher als die Nachfrage = Der Verkäufer übernimmt die volle Provision. Nachfrage höher als das Angebot = der Käufer zahlt die Provision. Angebot und Nachfrage halten sich die Waage = die Provision wird aufgeteilt.

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Es steht jedem frei einen Makler zu bezahlen.

Ich verzichte prinzipiell auf jegliche Makler (wir vermieten selbst Wohnungen, und brauchen auch welche für Studierende kinder). - auch damals als wir die alte Wohnung verkauft haben, bzw. Unser Haus gekauft haben, ging das ohne Makler.

Aber solange auf dem Markt genug Menschen bereit sind die zu bezahlen, können sie sich solche courtagen verlangen

Danke für die Antwort. Leider gibt es nicht viele Anbieter wie Sie! 

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Danke,

Ja leider, unser Prinzip ist lieber ein paar Euro weniger im Monat, dafür eine langfristige gute Beziehung zu den Mietern. Meistens Entstehen dadurch auch viel weniger kosten, weil der Vermieter dann auch mal kleinere Reparaturen selbst vornimmt und nicht alles auf Paragraphen beharrt..

Ich kann dein Einsatz eines Maklers echt in seltenen Fällen nachvollziehen.

Jeder hat heutzutage Internet, und man findet selbst bei eBay Kleinanzeigen, wo das erstellen einer Anzeige in wenigen Minuten kostenlos getan ist, massenweise Interessenten.

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@MrMoccachino

Hier geht es um Verkauf von Immobilien, da würden sie mit ihrem "Geschäftsmodell" Pleite gehen.

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Ich habe kein „Geschäftsmodell“,

Nichts desto trotz habe ich schon zwei Häuser gekauft und eine Wohnung verkauft - alles einwandfrei ohne Makler möglich. Wieso man deswegen pleite geht, erschließt sich mir nicht ganz.

Investoren/unternehmen haben hingegen eine eigene Vertriebsabteilung und bestellen sich keine semiprofessionellen Makler, für die sie 20k€ blechen.

Makler sind ein Überbleibsel der Prä-Digitalisierten Welt und werden bald (zumindest im europäischen Raum) völlig überflüssig.
Einen Markt sehe ich nur noch für nischenmakler, die spezielle Objekte vermitteln. Bspw. Luxusimmobilien oder kurioses, wie Hausboote, umgebaute Waggons usw.

Standart Kunden kann der pc sehr leicht abwickeln, was man auch bei der Entwicklung von den Immobilien Portalen 1A erkennt.

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@MrMoccachino

So sehe ich es auch! Die Makler haben vor der digitalisierten Welt Käufer und Verkäufer zusammengebracht. Da hatte es noch eine Berechtigung dafür gegeben! Aber die Zeiten haben sich geändert! 

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@microsun

Hier geht es um Verkauf von Immobilien, da würden sie mit ihrem "Geschäftsmodell" Pleite gehen.

Mache ich seit 20 Jahren und bin noch nicht pleite.

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Welchen Werbeslogan für einen Immobilienmakler?

hallo

,ich brauche für einen werbe flyer (postkarte) einen einfachen webesatz (hausmakler). es sollte nett sein, gern einen weiblichen touch haben. er muss kurz und merkbar sein. also sowas wie "ihre immobilie wissen wir zu schätzen!"

aber eben ausgefallen und freundlich und nett.. ich freue mich über jeden vorschlag, denn ich stehe total auf dem schlauch...

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Wie verkaufe ich dieses Haus - Zwickmühle?

Hallo

wir besitzen ein Haus auf der Insel San Andres, einer kolumbianischen Insel. Da wir selten dort sind und es kaum noch benutzen, wollen wir es verkaufen!

Das Problem ist, dass keiner von uns aktuell dorthin reisen kann und auch dort bleiben kann bis das Haus verkauft ist! Wir haben auf der Insel jetzt auch keine Verwandte, die das regeln könnten! Ich hoffe, ihr könnt unsere Zwicklage verstehen!

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Danke schon mal im Voraus!

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Als Käufer unzufrieden mit Makler - Courtage mindern?

Ich habe mich bei einem Makler in die Verteilerliste eintragen lassen. Daraus resultierte auch eine Hausbesichtigung. Allerdings wurde diese nicht vom Makler sondern vom Eigentümer durchgeführt, der Makler war "nur dabei". Auch beim anschließenden Informations- und Verhandlungsgespräch war der Makler nicht mehr dabei.

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Beide Parteien sind mit dem Makler unzufrieden, da außer dem Herstellen des Kontakts keinerlei Leistung erbracht wurde. Die Courtage wird mir als Käufer angerechnet mit knapp 16.000€. Dies halte ich für nicht angemessen.

In Rücksprache mit einem Rechtsanwalt wurde mir empfohlen per Einschreiben einen Widerruf zu erklären und damit müsste ich keine Courtage bezahlen.

Das scheint mir allerdings wenig zielführend.

Wie könnte ich weiter verfahren?

Danke.

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Maklerrecht Gewerbe-Mietvertrag Courtage

Mein Lebensgefährte und ich würdenuns gerne als Existenzgründer betätigen dazu haben wir im Internet eine Annonce gelesen, da wurde ein eingerichtetes Sonnenstudio zur Miete angeboten. Die Höhe der Courtage, Höhe der Miete(430,-) ,Höhe der NK und Kaution (500,-) waren dort angegeben. Es wurde folgendermaßen angepriesen: "Sie können sofort mit dem Geschäftsbetrieb starten. Aufgrund der Ausstattung und der vorhandenen Einrichtung können Sie innerhalb von nur wenigen Tagen die Pforten öffnen und somit nur wenige Tage nach Unterschrift zu dem Mietvertrag schon Ihr eigenes Geld verdienen" Wir haben das Objekt mit dem Makler besichtigt, mußten vorort vor Besichtigung ein Formular unterschreiben was wir uns aber nicht durchlesen konnten. Der Makler wußte nicht wie man die Sicherung einschaltet so dass wir alles im Halbdunkel besichtigten und somit auch nicht die Sonnenbänke auf ihre Funktion testen konnten. Aber die Einrichtung und das Studio waren für uns ok. Der Makler sagte alles Weitere könne man ja dann mit dem Vermieter besprechen und ausprobieren. Wir trafen uns einen Tag später im Büro des Maklers wieder, er hatte eine Mietabsichtserklärung mit anhängendem Mietvertrag schon erstellt die wir unterschreiben sollten und es auch taten. Der Makler teilte uns mit, der Vermieter wolle zu der Kaution von 500 Euro noch eine zusätzliche Kaution für die Einrichtung von 1000 Euro. Damit waren wir nicht einverstanden da es nicht in der Annonce stand. Wir haben uns dann aber, weil wir ja an dem Objekt interessiert waren, auf eine Ratenzahlung von 12 Monaten für die Kaution von 1000 Euro geeinigt. In der Mietabsichtserklärung bzw. Mietvertrag wurde der Vermieter nicht eingetragen auch auf Nachfragen wurde uns der Name des Vermieters nicht genannt. Unser Exemplar enthielt auch keine Unterschrift des Vermieters. Der Makler kassierte dann sofort in bar seine Courtage von 690 Euro und nannte uns den Termin an dem wir uns mit dem Vermieter treffen sollen. Das haben wir dann auch getan und erfuhren dass der Vermieter der Vater des Maklers ist. Wir konnten bei Licht alles besichtigen aber wir konnten im Studio nicht die Schlüssel finden um die Anlage zum Steuern der Sonnenbänke in Betreib zu setzen. Den Vermieter interessierte das wenig, da müsse man halt die Schlösser aufbohren meinte er. Er bot aber an eine ehemalige Angestellte des Vormieters zu kontaktieren um uns behilflich zu sein. Wir erstellten zusammen eine Bestandsliste der Einrichtung. Der Vormieter, so erfuhren wir, sitze im Gefängnis und der Vermieter habe als Pfand für die nicht mehr gezahlte Miete die Einrichtung einbehalten, aber wir müssen uns keine Sorgen machen das sei alles geregelt. Er vereinbarte mit uns einen neuen Termin in seinem Büro um einen neuen Mietvertrag zu machen. Irgendwie waren mein LG und ich von der ganzen Sache überrumpelt und fragten uns ob da alles mit rechten Dingen zugehe. Wir schickten daraufhin dem Makler eine E-Mail in der wir unsere Bedenken kundtaten, er bot uns ja ein funktionierendes Sonnenstudio an, aber er teilte uns mit, er habe ja nur die Vermietung herbeigeführt und für die Schlüssel und sonstige Angelegenheiten der Vermieter zuständig sei. Wir hätten ja nur die Gewerberäume gemietet die Einrichtung könnten wir nur nutzen und sei nicht Bestandteil des Mietvertrages. Dass die Liegenschaft als funktionierendes Sonnenstudio tituliert wurde ergäbe sich halt aus der Einrichtung und man hätte mit uns ja besprochen dass wir nur die Liegenschaft mieten nicht aber die absolute Fehlerfreiheit der Geräte. Ich hab mich dann mal bischen im Netz schlau gemacht und gelesen dass die Forderung einer Courtage in diesem Fall nicht berechtigt war da der Makler zum Vermieter keine neutrale Stellung hat. Das habe ich dem Makler dann auch per Email mitgeteilt woraufhin er mich dann an seinen Anwalt verwies. Wir haben danach einen Brief verfaßt in dem wir die Mietabsichtserklärung zurückgezogen haben und die Courtage zurückforderten, das Schreiben ging an den Makler, seinen Anwalt und den Vermieter. Daraufhin rief mich der Vermieter an und wollte wissen ob wir zum vereinbarten Termin erscheinen. Ich sagte ihm dass wir noch immer nicht die Funktion der Geräte testen konnten aber er meinte das hätten wir bei der Besichtigung tun können die Schlüssel dazu habe er, außerdem hätte bis zur Schließung des Sonnenstudios alles einwandfrei funktioniert. Er bestehe auf seinem Mietvertrag und würde ihn auch einklagen. Mit den Geschäften seines Sohnes habe er nichts zu tun, ledigleich habe sein Sohn den Mietvertrag für ihn gemacht und die Courtage sei gerechtfertigt. Dies ist nun letzter Stand, werde ich das ohne Anwalt gelöst bekommen?

Gruß

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Widerrufsbelehrung beim Hausverkauf? Käufer möchte Courtage nicht bezahlen.

Hallo zusammen....

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Wir haben über Immonet ein Objekt zum Verkauf inseriert. Nun kamen auch diverse Anfragen...(per klick auf der Immonetseite über die Email Anfrage). Wenn der Interessent seine Daten heißt Telefon und Email Adresse einträgt und diese abschickt sendet Immonet automatisch das Expose sowie die Widerrufsbelehrung dem Interessenten zu und wir bekommen die Kopie. nun haben wir uns mit den Interessenten per Telefon in Verbindung gesetzt, Diese wollten besichtigen. nach paar Tagen kam die erste Besichtigung zustande. Diese fanden das Objekt sehr schön. Die zweite Besichtigung kam dann nach ca. 2 Wochen (nach der ersten Besichtigung) statt. Die Interessenten waren sich nun ziemlich sicher - sie wollten das Objekt haben. Woraufhin wir einen Termin beim Notar festgehalten haben. dann nach 1 Monat kam der Notartermin zustande. Als der Notar den § Provision vorließ, sprang der Käufer auf und meinte, dass er die Courtage nicht bezahlen wird, da er die Widerrufsbelehrung nicht bekommen hätte. Uns war die Diskussion zu blöd, denn die Verkäufer hatten auch eine weite Strecke noch vor sich und wir sind so verblieben, dass wir gesagt haben, dass der Kaufvertrag ohne die Courtagevereinbarung unterschrieben werden soll und wir alles über unseren Rechtsanwalt klären werden. Nun möchte ich wissen, bevor ich meinen Anwalt einschalte, ob das was passiert ist rechtens ist? denn schließlich haben die Interessenten die Widerrufsbelehrung über die Immonetseite erhalten (per Email) ich habe mich mit Immonet in Verbindung gesetzt. Die versichern mir, dass die Email die ich als Kopie bekommen habe, der Interessent auch erhalten hat.

ich freue mich auf Eure Antworten...

Viele Grüße

taz85

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Wie ist das jetzt eigentlich mit der Mieter-Courtage?

Liebe Community, da ich mit meinem Lebensgefährten gerade eine gemeinsame Wohnung suche, ist das Thema für mich sehr aktuell.

Seit einiger Zeit wird ja vom Mieter, der eine Wohnung über einen Makler mietet, eine Makler-Provision verlangt. Nach dem BGB kann er bis zu zwei Netto-Kaltmieten plus Mehrwertsteuer nehmen.

Ich persönlich finde es ja schon einen "Knaller", dass ich über 1.000 EUR dafür bezahlen soll, dass ich ich mir selbst im Internet eine Wohnung gesucht habe, nur dafür, dass er den Mietvertrag ausdruckt und evtl. eine Wohnungsbegehung mit mir macht - aber gut, das ist hier nur am Rande eine Bemerkung meinerseits, dass ich das als Geldschneiderei empfinde.

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Aber nun zu meiner eigentlich Frage.

Ich habe irgendwo gelesen, dass es Anfang diesen Jahres einen Gesetzesentwurf (ich glaube von der Stadt Hamburg) geben sollte, dass derjenige die Provision für den Makler bezahlt, der ihn beauftragt.

Was natürlich bedeuten würde, dass nun nur der Vermieter, der den Makler mit der Vermitlung seines Eigentums beauftragt, das Geld bezahlen muss und der Mieter, der sich die Wohnung selbst gesucht hat, eben nur noch maximal eine kleine Bearbeitungsgebühr bezahlt.

Was ist aus diesem Gestzesentwurf geworden? Ich habe leider nichts mehr dazu gefunden. Weiß da jemand Bescheid?

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