Warum verbreitet man wegen dem Klimawandel so viel Panik und droht mit dem Ende der Welt?

32 Antworten

Wenn im Sommer das Garten bewässern und später das Duschen verboten wird, eine Flasche Trinkwasser 2 Euro kostet und selbst das teuerste Deo den Schweißgestank in den Großstädten nicht mehr übertüchen kann.

Wenn man erst nach 3x Kackengehen spülen darf, jeder Person nur noch 10 Liter Trinkwasser pro Tag zugestanden werden.

Wenn der Mais nicht mehr wächst wegen der Trockenheit, die Bauern ihr Milchvieh schlachten, weil sie es nicht mehr ernähren können. Von den Hühnern und Schweinen noch garnicht gesprochen.

Und wenn dann der Weizen soviel kostet wie derzeit ein Kilo Fleisch, dann reden wir nochmal...

Dann geht es nicht mehr um sich einschränken wollen, sondern um sich einschränken müssen!

Leute die Sache ist ernst, das zusätzliche vom Menschen emittierte CO2 trägt zur Klimaerwärmung bei, dies zu leugnen bringt nichts, die Konsequenzen werden so oder so kommen.

Fakt ist allerdings auch, das Deutschland alleine nichts ausrichten kann. Auch wenn es die Emissionen auf 0 senken würde. Bolsonaro in Brasilien hat das Budget für den Klimaschutz um 95% gekürzt. Die Abholzung des Amazonas Regenwaldes hat zugenommen. Das was also Deutschland einsparen würde, hat bereits allein Brasilien wieder nachgeholt.

Fakt 2: Auch wenn wir das Klima seit Beginn der Industrialisierung um 1°C erwärmt haben, befindet sich die Erde immer noch in einer geologischen Eiszeit. Sobald es auf der Erde große Gletscher gibt, spricht man in der Geologie von einer Eiszeit. Hat wenig mit den normalen Eiszeiten im Pleistozän zu tun. Diese kann man als Maxima der großen geologischen Eiszeit betrachten.

Fakt 3: Das irdische Klima hat Kipppunkte. Wird einer erreicht beginnt eine Kettenreaktion, die die Erde in einen anderen Zustand versetzt. Wir sind jetzt langsam dabei einen zu erreichen, Stichwort tauende Permafrostböden in der Arktis, die viele Treibhausgase gespeichert haben. Zwischen +1,5-2°C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter wird es passieren. Auch der Amazonasregenwald ist ein wichtiges Element. Werden die Permafrostböden tauen und Treibhausgase freisetzen, wird sich die Erde weiter erwärmen und dann auch ohne den Menschen.

Fakt 4: Die Erde wird sich dann in eine geologische Warmzeit (Heißzeit) transformieren. Das Klima ist dann gekippt und bleibt dann so für zig tausend Jahre. Selbst die nächste Eiszeit die astronomisch bedingt wäre, würde es laut Simulationen nicht geben. In einer geologischen Warmzeit gibt es keine Eiszeiten weder große noch kleine. Wir hätten also ein Klima wie es die Dinosaurier in der Kreidezeit hatten.

Fakt 5: Das Leben wird es also weiter geben. Den Dinosauriern hat es gefallen. Wir werden es allerdings schwer haben. Die jetzige Erwärmung schreitet sehr schnell voran, zumindest aus geologischer und biologischer Sicht. Viele Arten werden nicht genügend Zeit haben sich anzupassen und werden Aussterben. Die Biodiversität wird geringer, durch den ansteigenden Meeresspiegel wird unser Lebensraum kleiner. Tropische Krankheiten wird es überall (nun vielleicht mit Ausnahme der Antarktis) geben. Das Wetter wird ebenfalls extremer werden, mehr Dürren und Stürme. Tropische Wirbelstürme wird es auch in Europa geben. Die Erosion von fruchtbaren Böden wird zunehmen, Folge geringe Ernten. Geringere Ernten mehr Hunger auf der Welt, mehr Hunger bedeutet mehr Kriege um die letzten Ressourcen. Mehr Kriege mehr Flüchtlinge. Wird die Menschheit das überleben, wahrscheinlich, es wird allerdings ein sch**ß Leben sein.

Bischen weniger Panikmache wäre angebracht.
Keine einzige der Klimaprognosen der sogenannten "Experten" hat sie je als korrekt herausgestellt.

4
@Solarkritiker

Sry, ja ich weiß dass man bei dem Wort Prognosen usw. aufpassen muss. Hatte aber gerade nicht dran gedacht.

1

Zu deinen "FAKT 1 bis Fakt 5" reicht eine anschauliche A4-Seite, um deine "Thesen" zu entkräften:

https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Klett_Schulbuch_Erderwaermung_ZDF_Morgenmagazin_Stoewe_20170119__20190502.pdf

Und beachte: Auch sogar Stefan Rahmstorf und Hans J. Schellnhuber sind sog. "Klimawandel-Leugner". Glaubst du nicht? Drei Seiten in deren Buch "DER KLIMAWANDEL" belegen meine Behauptung, Video erklärt in 5 Minuten: https://youtu.be/0De8pRYgRYw

Stefan Rahmstorf konnte die Richtigkeit meiner Recherchen, meiner drei Prämissen, bis heute entkräften:

https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2028/02/Scilogs_Rahmstorf_Klimamanifest_Enquete_Kommentare_20180212_20180221.pdf

0
@FouLou

Also den Blog von Herr Rahmsdorf zu verwenden ist wirklich nicht zu empfehlen.
Herr Rahmsdorf ist nicht umsonst oft Spott im Internet weil er sich 1. oft widerspricht und 2. absolut undifferenziert ist und 3. oft auf die eigentlich Thesen überhaupt nicht eingeht.

Ich meine, der stellt sich echt ins TV und erzählt etwas von 4 Grad mehr Erwärmung bis Ende das Jahrhunderts und bis zu 7 Meter Meeresspiegelanstieg .. obwohl jeder weiß (sogar das IPCC) dass niemand das Klima vorhersagen kann. Weder das IPCC, noch Herr Rahmsdorf noch irgend jmd auf der Welt.
Sich also hinzustellen und so zu tun als wären solche Aussagen irgendwie Konsens oder bewiesen zeigt einfach wie seriös Herr Rahmsdorf ist.

1
@W4hrheitsf1nder

Irrelevant. Wenn dann geh bitte auf die Argumentation ein. Was ich aus dem entnommen habe:

Differenzen zu messen ist wesentlich genauer. Ein Hundertstel gegen 1 Grad.

Was die obige Argumentation entsprechend etwas entkräftet.

Die Erklärung das Mittel die einzelnen Differenzen zu nehmen ist auch schlüssig.

Da so die standort Unterschiede der Messerationen ausgeglichen werden. Welche Ungenauigkeit erzeugen.

Nehmen wir ein kleines Gebiet mit berg. Dort befinden sich 2 Messstationen die ihre Werte liefern. Das Mittel wird schonmal etwas verfälscht. Weil es weiter oben schlichtweg kälter ist.

Packen wir noch ne weitere messtation auf den Berg haben wir sogar ne Abkühlung im Mittel im Vergleich zu vorher.

Messen wir aber die Differenzen. Werden die messtationen auf dem Berg sagen wir haben 0,1 Grad mehr. Und die am Boden auch. Wir haben 0,1 Grad mehr.

0
@FouLou

Dies ist logischerweise nur ein Beispiel.

Aber es wiederlegt das Argument das die absolut Temperatur wichtig ist. Die ist defakto misst.

Wenn nächstes Jahr alle Bodenstationen ausfallen sinkt das Mittel der Erde um einige Grad weil nur noch die in der Höhe funktionieren. Dieses Gedanken Spiel zeigt auch gut auf wie unzuverlässig das absolute Mittel ist im Vergleich zur Differenzmessung.

Also wenn du mit argumentieren willst lass die ad hominem sein und liefer Argumente.

0
@FouLou

Wenn du diesen Blogpost widerlegt haben willst musst du nur mal in die Kommentare darunter schauen.

Messen wir aber die Differenzen. Werden die messtationen auf dem Berg sagen wir haben 0,1 Grad mehr. Und die am Boden auch. Wir haben 0,1 Grad mehr.

Das mag sein dass sie es an einem Ort tun aber um damit dies zuverlässig ist müsste man überall auf der Welt in ungefähr genauen Abständen Messtationen haben und ist dem so? Nein.

Ich meine Südpol gibt es wie viele? 2? und in den USA? hunderte.
Wie will man daraus ein zuverlässiges Ergebnis bekommen?

Insofern ist es sehr gut möglich dass es in anderen Gebieten auch 0,1 Grad kälter wird.

0
@W4hrheitsf1nder

Doofes Argument. Das gleiche gilt ja auch fur die Variante bei der man nur die absolut Temperatur nimmt. Die Unterschiede der Messtationen haben folgende Auswirkung auf beide Hypothesen:

Absolute Temperatur: wird durch den Bau neuer Stationen. Sofort mit dem nächsten Messzeitraum abgeändert.

Pflastern wir die Antarktis mir Stationen zu haben wie etliche Werte die den Schnitt sehr schnell nach unten ziehen. Und schwups haben wir die Erde nur durch den Bau von neuen Stationen abgekühlt.

Die Zahl anhand der wir eine Erwärmung oder Abkühlung Der Erde messen wollen kann also durch die Anzahl der Stationen direkt verändert werden.

Insbesondere wenn wir das alles mit einem festen Mittelwert vergleichen.

Auf deine Differenzmessung haben wir ersteinmal keine Veränderung unserer Differenz. Wir müssen ja ersteinmal den Basis Zeitraum festlegen.

0
@FouLou

Doofes GF mit seinen Layoutfehlern bei langen Nachrichten.

Nun können wir schauen. Hat sich die neue messtelle erwärmt oder abgekühlt. Im Vergleich zur Basis.

Natürlich ändert sich dann auch der Mittelwert. Aber wir haben keine chanche den Mittelwert dadurch zu manipulieren wo die Stationen. Stehen.

Grundsätzlich gilt bei Differenzmessung das mehr Stationen eher nen genaueren wert geben zur tatsächlichen Veränderung des Klimas geben.

Das gilt bei absolut Messungen nur bedingt.

.

0
@FouLou

Deswegen sehe ich eine Differenzmessung als bessere Methode an. Wir wollen ja wissen ob der Erde sich erwärmt oder nicht. Und nicht wie warm sie ist. Und das ist einfacher wenn man den Mittelwert aus vielen Differenzen bildet als die Differenz aus zwei globalen mittelwerten.

0
@FouLou

Rahmstorf selbst ist einer der Verursacher des "Verwirrspiels" um die globale Absoluttemperatur: Denn erst kürzlich im März 2019(!) hat Rahmstorf bei seinem Vortrag in Karlsruhe in einer Folie zusätzlich die NewYorkTimes-Grafik von James Hansen aus dem Jahr 1988 eingeblendet, die aber damals einen globalen Temperaturwerte von 59,8°F bzw. 15,4°C ausgewiesen hatte. Das wichtige historische Detail hatte Rahmstorf aber bei seinem Vortrag in Karlsruhe nicht erwähnt. Video-Nachweis hier ab Minute 14:45: https://youtu.be/VOQArPuEWU0?t=885

Die James-Hansen-Grafik aus der NYT findet sich auch in der nachfolgend verlinkten, 23-seitigen Aufstellung über das seit Jahren und Jahrzehnten praktizierte "Verwirrspiel" der Klimafolgenforschung in den Print-Medien: https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2016/06/Bundesregierung_Klimaschutz_hat_Prioritaet_20150226_DerWahreGrund_Stand20150623_15_5Grad.pdf

Die James-Hansen-Grafik in der NY-Times ist dort auch zu finden und auch der Hinweis, dass diese James-Hansen NYT-Grafik mehrfach vom SPIEGEL übernommen worden ist.

Merkwürdig: Denn im Buch "DER KLIMAWANDEL" weist Rahmstorf (zusammen mit Schellnhuber) auf Seite 37 einen globalen Absoluttemperaturwert von "nur noch" 14,5°C aus.

Deshalb: Rahmstorf und die gesamte Klimafolgenforschung selbst ist für das angebliche "Verwirrspiel" verantwortlich. Rahmstorfs-"Verwirrspiel" wird vom Klimamanifest Heiligenroth auch haarklein in dem folgenden Blogtext "zerlegt":

https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/sensationell-stefan-rahmstorf-hat-endlich-seine-eigene-wissenschaft-verstanden/

0
@Solarkritiker

Zu deiner ersten Klimamanifest Quelle:

2014 war das wärmste Jahr seit 1880 weil es 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt liegt.

Wenn man die Zeile nach dem markierten nämlich ließt wird das klar relativ klar.

Unabhängig davon:

Noch ein Grund mehr gerade nicht absolut Temperaturen zu nehmen sondern auf Differenzwerte zu setzen.

0
@FouLou

Streich den Kommentar zur Quelle. Ich hab da nen Fehler gemacht.

0
@FouLou

Ja und? Was soll das jetzt bedeuten, wenn du schreibst:

"2014 war das wärmste Jahr seit 1880 weil es 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt liegt."

Durch diesen Satz wird nicht definiert, ob und/oder warum der "langjährige Durchschnitt" womöglich eine "Gefährlichkeit" definiert. Der Ausdruck "langjähriger Durchschnitt" ist ein Willkürausdruck ohne konkrete Definition. In den Anfängen der Klima(folgen)forschung wurde die Gefährlichkeit der Erderwärmung an dem Übersteigen des globalen Temperaturwerts aus dem natürlichen Treibhauseffektes (= +15°C) definiert, was heutzutage auch sogar in Schulbüchern und auch in Fachbüchern der Klimafolgenforschung (z.B. in "DER KLIMAWANDEL") nachzulesen ist. Die folgende A4-Seite erklärt deshalb, warum es seit über 150 Jahren definitiv KEINE gefährliche Erderwärmung gibt:

https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2019/04/Klett_Schulbuch_Erderwaermung_ZDF_Morgenmagazin_Stoewe_20170119__20190502.pdf

Und es steht auch im Buch "DER KLIMAWANDEL". Das folgende 5-minütige Video erklärt:

https://youtu.be/0De8pRYgRYw

0

Die nächste weltweite Katastrophe überlebt die Menschheit sowieso nicht. Dazu sind wir zu groß und zu anspruchsvoll. Einen Einschlag eines größeren Asteroiden oder Kometen überleben nur kleine Tiere, die genügsam sind. Wir werden ja schon bei etwas Benzinknappheit oder politischen Spannungen nervös. Übrigens die Wahrscheinlichkeit dass die Menschheit durch eine Abkühlung in Bedrängnis kommen ist weitaus höher als dass dies durch eine Erwärmung geschieht. Bisher jedenfalls ging es uns in Warmzeiten deutlich besser als in kleinen Eiszeiten, und ja, die Warmzeiten und die Eiszeiten haben weltweit und nicht nur regional existiert!

0

Seit wann gibt es Eis auf der Antarktis ? Ich würde vermuten: Seit dieser Kontinent sich an den Südpol begeben hat. Ist also Millionen von Jahren her.

0

Dann schau doch mal was wir soeben machen, was passiert.In 15 Jahren wird eine Waldfläche vernichtet die 5 x so groß ist wie Deutschland. Wie lange geht das? Früher lebte der Mensch im Einklang mit der Natur - heute ist er dabei alles - und auch sich selbst - zu vernichten. 100 Tierarten lässt er täglich aussterben. Der Mensch vernichtet die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Dabei ist der Anstieg globaler Temperatur nicht mehr zu stoppen. Wir verlieren also permanent Land an Wasser - die bewohnbare Erde wird kleiner. Zudem werden zunehmend die Permafrostböden durch die Steigenden Temperaturen angefressen. Diese enthalten ca. 1700 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoff, Überreste von Pflanzen und Tieren aus Tausenden von Jahren.

Die schmelzenden Permafrostböden beschleunigen den Klimawandel rasant - eine Spirale die dann nicht mehr zu stoppen ist.

Die bewohnbare Erde wird in rasantem Tempo kleiner und wir in rasantem Tempo mehr. Ich halte die Erde für einen Planeten im Sturzflug zumal es keinen ausreichenden politischen Willen gibt etwas zu ändern. Und zu viele Menschen die so denken wie Du. 

Schöne Woche

Was möchtest Du wissen?