Warum verbietet Russland Zeugen Jehovas?

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12 Antworten

Die Zeugen Jehovas gelten als Sekte, außerdem wurden etliche Schriften von denen als extremistisch eingestuft.

Außerdem werden die Zeugen Jehovas nicht bloß in Russland, sondern auch in Indien und einigen weiteren Ländern verfolgt bzw. inhaftiert, da deren Weltanschauung nicht mit den dortigen kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten harmoniert.

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Kommentar von dv946
21.02.2016, 15:54

Als Religionsgemeinschaft sind sie in Russland nicht verboten,lediglich deren Website

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Zeugen Jehovas sind in Russland (4x) rechtlich anerkannt worden. Und sollten deshalb auch ihre Glaubensansichten frei ausleben dürfen.

Die aktuelle Verfolgung hängt sehr mit dem Zusammenspiel von Religion und Staat zusammen. Putin kam mit der Hilfe der orthodoxen Kirche an die Macht und konnte sich mit ihr auch halten. Bei Putins Machtantritt waren 10% aller Russen orthodox.

Als 2008 die ukrainisch orthodoxe Kirche sich in der Ukraine von der russischen Kirche abspaltete, kam Putin der russisch orthodoxen Kirche zu Hilfe und drohte mit Einmarsch. Alle "Christlichen Kirchen" stellten sich hinter Putin, bis auf die neutralen Zeugen Jehovas.

Inzwischen sind >72% aller Russen russisch orthodox. Aber eine Studie der Moskauer Uni ((repräsentativ) brachte heraus, das >50% davon trotz des abgelegten Glaubensbekenntnisses noch nie in der Bibel gelesen hat (Kirchenbesuche inbegriffen). Also haben die Russen gar keine Ahnung was Christ sein bedeutet.

Zeugen Jehovas haben 2006 ihr Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?" in Russland eingeführt. Das die Lehren der Bibel leicht verständlich erklärt. Russen können alle Lehren in der eigenen Bibel nachschlagen!

Das stoß wiederum der orthodoxen Kirche negativ auf. Den wer das Buch ließt und entdeckt, dass die orthodoxe Kirche nicht das lehrt, was die Bibel lehrt, der verlässt diese und die Kirche verliert Einnahmen.

Also hat die orthodoxe Kirche örtliche Staatsanwaltschaften in inzwischen >160 Fällen dazu gebracht, Bibel erklärende Schriften als "extremistisch" zu erklären, wenn diese Passagen enthalten, die nicht mit der Theologie (der Glaubensansicht der orthodoxen Kirche) übereinstimmen.

Als die hierfür entscheidenden Gesetze zieht die Staatsanwaltschaft Gesetze herbei, die den muslimischen oder Tschetschenischen Terrorismus verhindern sollen. Irre!!!

Andere christlichen Religionsgemeinschaften erleiden deshalb keine Verfolgung, weil sie weder Mitglieder gewinnen und Staat oder Kirche unterstützen. Die Moskauer Zentrale der Evangelischen Kirche z.B. sendet 2x im Monat, Medikamente, Kriegsausrüstung und Proviant an die Separatisten in der Ostukraine in Lieferwägen mit Humanitärem Aussehen.

Die Katholische Kirche befürwortet in Russland öffentlich die militärischen Aktionen Russlands in der Ukraine und Syrien und kämpft in Europa für die Aufhebung aller Sanktionen gegenüber Moskau.

Hilft das weiter?

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Kommentar von Lazybear
11.10.2016, 06:59

naja, da gibt es noch die ständig wachsende gemeinschaft der sta und die erfahren eine solche verfolgung nicht, fordern menschen aber zu genau dem gleichen auf und unterstützen den staat nicht! lg

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Russland will uns als Zeugen Jehovas verbieten, weil wir  -  wie von Jesus vorhergesagt  -  „kein Teil der Welt“ sind.

Wörtlich sagte er in Johannes 15:18, 19 „ . . .Wenn die Welt euch hasst, wisst ihr, dass sie mich gehasst hat, bevor sie euch hasste. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen hasst euch die Welt“

Diejenige dagegen, die  -  obwohl sie sich „christlich“ nennt  -  sich gern und oft als engverbundener Teil der Welt präsentiert, die russisch-orthodoxen Kirche nämlich, ließ bereits 2004  durch einen Sprecher des Moskauer Patriarchats ganz offen verkünden: „Wir sprechen uns entschieden gegen die Tätigkeit von Jehovas Zeugen aus.“  Als dann noch bekannt wurde, dass in den Gerichtsverfahren gegen uns ein Sprecher eben dieser russisch-orthodoxen Kirche als „Sachverständiger“  gehört werden wird, wurde ganz offensichtlich, wer maßgeblich hinter den Bemühungen steckte, Jehovas Zeugen zu verbieten.

Kurzer Rückblick:

Seit 1917 war es unseren Brüdern in Russland unmöglich, ihren Glauben frei auszuüben. Das sollte sich erst nach über 70 Jahren  ändern.  Endlich,  im Jahr 1991 endete in Russland die lange Verbotszeit.  Jehovas Zeugen wurden von der Regierung der Sowjetunion als Religionsgemeinschaft registriert. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion geschah dies erneut durch die Regierung der Russischen Föderation. Zeugen, die im Lauf der Jahrzehnte wegen ihrer Religionsausübung verfolgt worden waren, wurden offiziell als „Opfer politischer Repression“ anerkannt. Die Moskauer Justizbehörde registrierte unsere Brüder dort 1993 als „Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in Moskau“. Im selben Jahr trat in Russland auch eine neue Verfassung in Kraft, die Religionsfreiheit garantierte. Und am 28. Februar 1996 unterzeichnete Russland die „Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten.

Dann, im Dezember 2009  - nach gerade mal 25 Jahren  -   die erneute Abkehr von diesen elementaren Grundfreiheiten.  2009 und im Januar 2010 wurden unsere Glaubensansichten  und Aktivitäten auf höchster gerichtlicher Ebene als „extremistisch“ eingestuft.

Ein Paradoxon, wie es widersprüchlicher nicht sein könnte:  Als Glaubensfamilie deren Glieder sich in keinem der 240 Länder, in denen wir aktiv sind   -  und damit also  nirgendwo auf der Welt  -  an gewaltsamen Auseinandersetzungen beteiligt,  werden wir in Russland als extremistisch  eingestuft, während wir gleichzeitig  in 30 anderen Ländern verfolgt werden, weil wir uns „zu friedlich“  verhalten,  indem wir uns an gewaltsamen Auseinandersetzungen NICHT beteiligen.

Wie dreist,  niveau-  und würdelos russische Behörden ihre „strafrechtlichen Ermittlungen“ führen, zeigen einige Überwachungs-Videos, auf denen zu erkennen ist, wie die Polizei in verschlossen Königreichssäle eindringt, dort extremistisch eingestufte Literatur von uns „versteckt“, um sie anschließen  von „Ermittlungsbehörden“ entdecken zu lassen.

Russlands Führungsebene scheint ganz unten angekommen zu sein.

Mit dem Suchtext  „Auf frischer Tat ertappt: dreiste russische Behörden fingieren Beweise“  lassen sich die Aufnahmen ergooglen.

Wir übrigen 8 Millionen Zeugen Jehovas auf der ganzen Welt unterstützen unsre Brüder in Russland, indem wir für sie beten und indem wir uns brieflich an die Verantwortlichen im Kreml und in den Behörden wenden und dort unsere Bestürzung zum  Ausdruck bringen sowie  an die Entscheidungsträger appellieren grundlegenden Menschenrechten Geltung zu verschaffen.

Eine Pressemitteilung über diese Aktion und die Adressen der Empfänger findet man hier  im Internet:

https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/russland/anti-extremismus-gesetz-experten-interviews/#?insight

Nicht zuletzt kann man die Frage „Warum Russland Jehovas Zeugen verbieten will?“ auch mit Jesu Worten aus Matthäus 24:9  beantworten

„Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und  ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein.“

Das ist Teil seiner Antwort auf die Frage

"Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“  

(Matthäus 24:3  Lutherbibel 2017)

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Kommentar von Abundumzu
01.04.2017, 12:45

Per gerichtlicher Anordnung werden Jehovas Zeugen und die von ihnen herausgegebene Literatur untersucht. Damit beauftragt wurde das Zentrum für soziokulturelle Gutachten in Moskau.

Namhafte Experten innerhalb und außerhalb Russlands stellen diese Gutachten infrage. Einer dieser Wissenschaftler, 

Dr. Mark R. Elliott, Gründer und Verleger des East-West Church and Ministry Report, schildert seine Beobachtungen: 

„Zeugenaussagen über Religionsfragen von staatlich anerkannten ‚Experten‘, einschließlich solche mit einer Aversion gegen die Literatur von Jehovas Zeugen, lassen üblicherweise jede Fachkenntnis und Glaubwürdigkeit vermissen. Das zeigt sich darin, dass sie unzutreffende Aussagen über Glaubensansichten machen.“

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Die orthodoxe Kirche hat noch viel Macht in Russland, so scheint es. Und denen sind die ZJ ein Dorn im Auge.....

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Kommentar von Immenflug
29.04.2017, 13:00

Leider hast du völlig Recht, Markus. Das haben sogar Außenstehende erkannt, wie z. B. Dr. Uwe Halbach, Osteuropa-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik. Weitere Quellen erwünscht? Schicke mir bitte eine persönliche Nachricht.

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Was mich als GF- Mitglied bei deinen zahlreichen Fragen nervt, ist die Anzahl deiner Fragen aber auch die "Verkleidung" der Kritik an Putin.

Das ist alles kindisch. Die Fragen sind suggestiv und deine Kommentare auf die Antworten substanzlos.

Du kannst Russlands Politik durchaus  mit fundierten Argumenten einmal zur Diskussion stellen- ohne eine Geschichte dazu zu erfinden.

Das Forum wäre dafür auch der geeigneter Ort.

Zeugen Jehovas als Opfer von Putin ist ein Eigentor. Oder möchtest du die jetzt instrumentalisieren?

Diese Vorgehensweise schadet der ohnehin  qualitativ schwächelnden Ratgeberplattform.

Erde an Support!




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Ich kann's ja bei deinem Avatar verstehen, dass für dich mit deinem Scientology-Ministerpräsidenten das unverständlich ist. Aber manche "Glaubensgemeinschaften" sind eben keine sondern verbreiten Hetze, gefährliche Ideologien und verdrehen den geistig minderbemitt6elten die Köpfe mit ihrem gefährlichem Unsinn. Die Zeugen gehören dazu. Und Putin at damit garnichts zu tun. In Russland gibt es Gerichte.

P.S. Wieder gesperrt worden?

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Lässt doch Putin in Ruhe. Überall liest man/hört man immer was gegen Putin: Er will homosexuelle verhaften, er will Zeugen Jehovas verbieten, er will dritten Weltkrieg, immer "der böse" Putin! Was sind es für falsche Anschuldigungen von den Medien und gewissen "Experten"? 

Ach, wisst ihr was? Er ist prima Kerl. Jehova segnet ihn. 

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In vielen autoritären Gesellschaften werden Religionsgemeinschaften verfolgt. Die Zeugen leiden darunter besonders, beispielsweise wurden in der NS-Zeit viele Angehörige interniert.

Auch die Behandlung in Russland widerspricht den Menschenrechten, dazu gibt es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes:

http://t1p.de/5fbo


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Kommentar von JBEZorg
21.02.2016, 12:42

Und was haben autoritäre Gesellschaften damit zu tun?

Und wen interessiert euer Gerichtshof der Propaganda?

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Über Zeugen Jehovas könnt ihr gerne denken was ihr wollt, aber was hier in einigen Kommentaren zum Ausdruck gebracht wird, ist schon weit jenseits aller Rechte, die das Grundgesetz schützt. Man hätte nicht die Rechtstreue der Zeugen Jehovas prüfen sollen, sondern die Rechtstreue eines Teils der Bevölkerung, besonders der Kommentargeber hier. Aber es gibt ja jetzt wieder einige Parteien und Gruppierungen, in denen ihr euch austoben könnt. Armes Deutschland.

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Kommentar von Abundumzu
02.04.2017, 19:54

Wie sich das Niveau doch zum Verwechseln ähnlich darstellt  . .

Das vieler Kommentatoren hier   -  und das russischer "Sachverständiger" dort  . . .

Dr. George D. Chryssides, ehemaliger Leiter der Religionswissenschaften an der University of Wolverhampton, ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neureligionen an der York St. John University und der University of BirminghamVereinigtes Königreich  sagt dazu:

„Mir sind die Namen der sogenannten Gutachter, die vom Staat beauftragt wurden, Jehovas Zeugen zu bewerten, nicht bekannt. Allerdings sind für anerkannte Wissenschaftler, die sich mit Jehovas Zeugen in Russland beschäftigen, diese ‚Gutachter‘ zum Gegenstand des Gespötts geworden. 

Ich persönlich habe noch nie vom Zentrum für soziokulturelle Gutachten gehört und es spricht für sich, dass man selbst über Internetsuchmaschinen nichts darüber findet. Ich gehe regelmäßig zu akademischen Konferenzen, bei denen es um Neureligionen — wie Jehovas Zeugen — geht, und halte dort Vorträge. Es ist für Anwesende üblich, ihre Institution oder ihren Fachbereich vorzustellen. Aber diese sogenannten Gutachter waren bisher nie anwesend

Jemandes Sachkenntnis als Gutachter wird gemessen an fachspezifischen Qualifikationen in dem jeweiligen Bereich, an Beiträgen in Fachzeitschriften [peer-reviewed journals] und an der Bereitschaft, die eigenen Ideen in passenden Foren zur Diskussion zu stellen, wie zum Beispiel in akademischen Konferenzen. 

Da diese sogenannten Gutachter, deren Meinung in Russland eingeholt wurde, harmlose Bücher, wie Mein Buch mit biblischen Geschichten und Der größte Mensch, der je lebteals Beispiele für staatsfeindliche Literatur einstufen, muss sowohl ihre Sachkenntnis als auch ihr Beweggrund infrage gestellt werden“ 
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Hier werden sehr gute Antworten auf die Frage geben:

http://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-gruende-warum-russland-putin-jehovas-zeugen-verbieten-liess-ich-weiss-sie-kommen-aus-den-usa-aber-dann-muessten-sie-ja-mormonen-auch-verbieten


Zu der Frage welche Organisationen und Netzwerke denn nun die Diskussion zu den politisch Verantwortlichen tragen und somit wesentlich zu den konkreten Schritten gegen Jehovas Zeugen beitragen, Folgendes:

Der Zusammenhang von Staat und russisch orthodoxer Kirche gipfelt in einem Gremium names: "Sachverständigenrat für die Durchführung Staat Religiöse Expertise des Justizministerium der Russischen Föderation" (ru.wiki: "Экспертный совет по проведению государственной религиоведческой экспертизы при Министерстве юстиции Российской Федерации").

Vorsitzender dieses Gremiums ist Alexander Dvorkin (vgl. en.wiki & ru.wiki "Дворкин, Александр Леонидович"). Dieser russisch orthodoxe geitliche ist ebenfalls Mitlgied führender Organisationen der Anti-Kult-Bewegung oder Anti-Sektenbewegung.

Hier sticht besonders die Einrichtung der Orthodoxen Kirche ins Auge, Names: "Zentrum für Religiöse Studien im Namen des Heiligen Märtyrers Irenäus von Lyon" (ru.wiki: "Центр религиоведческих исследований во имя священномученика Иринея Лионского"). Hier ist Alexander Dvorkin Präsident.

Ebenso ist erVizepräsident bei European Federation of Centres of Research
and Information on Sectarianism (FECRIS) und des Dialog Center International (DCI). Allesamt Organsiationen des "Anti-cult movement" (vgl. en.wiki)..

Einige Wissenschaftler beschreiben ebendiese Organisationen als gefährlich, weil sie Voturteile schüren und Repression und Gewalt gegen Minderheiten hervorrufen.

Einige Menschenrechtsorganisationen haben die Lage von Jehovas Zeugen in Rußland bereits angemahnt. Auch die OSCE hat dazu etwas gesagt und erwähnt in ihrem Bericht auch die „Orthodox anti-sect website of the Saint Irenaeus of Lyon Informational-Consultative Centre“ (Orthodoxe Anti Sekten Webseite des Zentrum für Religiöse Studien im Namen des Heiligen Märtyrers Irenäus von Lyon) auf er zu Aktionen gegen Jehovas Zeugen aufgerufen wurde.

Der UN-Menschenrechtsausschuss wiederholte 2015 seine schon zuvor an Russland gerichtete Empfehlung, „das Gesetz zur Bekämpfung extremistischer Aktivitäten unverzüglich zu überarbeiten und besonders die unklare und offene Definition von ‚extremistischen Aktivitäten‘ klarzustellen, indem sichergestellt wird, dass die Definition die Elemente Gewalt oder Hass als notwendig mit einschließt, und indem eindeutige, klar definierte Kriterien festgelegt werden, um zu beurteilen, ob Material extremistisch ist. Es sollte alle notwendigen Schritte unternehmen, um der missbräuchlichen Anwendung des Gesetzes vorzubeugen, und die offizielle Liste extremistischer Materialien überarbeiten“ (UN-Menschenrechtsausschuss, „Concluding Observations on the Seventh Periodic Report of the Russian Federation“, CCPR/C/RUS/CO/7, 28. April 2015, Absatz 20).

http://www.osce.org/odihr/27068?download=true

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weil es recht jedes einzelnen staates ist, gegen sekten vorzugehen........... und es ist auch das recht jeden staates, zu entscheiden, welche glaubensrichtung als sekte eingestuft wird und welche nicht............mal abgesehen davon, dass russland sowieso ein russisch-orthodoxes glaubensland ist, wo der anteil an diesem glauben über 60 prozent liegt, dürfte also die aufregens-rate wegen dieser entscheidung gegen diese zeugen eher gering sein............*g*

ach ja, WIESO MUSS es religionsfreiheit geben?......wer sagt dass, ........du?...........und WAS sagst DU eigentlich beim thema homosexualität, dass in russland hart bestraft wird?........verstösst dass nicht auch gegen echte menschenrechte?.......

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Kommentar von martin7812
21.02.2016, 18:45

ach ja, WIESO MUSS es religionsfreiheit geben?

das recht jeden staates, zu entscheiden...

Völlig richtig!

Wieso muss es das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit geben?

Es ist doch das Recht jeden Staates, zu entscheiden, ob Leute ohne Grund von der Armee erschossen werden!

Wieso muss es das Recht auf freie Meinungsäußerung geben?

Es ist doch das Recht jeden Staates, zu entscheiden, ob man Leute, die etwas sagen, was der Regierung nicht passt, einfach ins Gefängnis steckt!

Wieso muss es das Recht auf Post- und Telekommunikationsgeheimnis geben?

Es ist doch das Recht jeden Staates, zu entscheiden, ob die Post, Telefonverbindungen und der Internetverkehr seiner Bürger systematisch durchgelesen und abgehört wird!

Wieso muss es ein Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung geben?

Es ist doch das Recht jeden Staates, die Wohnungen seiner Bürger einfach so und ohne Grund von der Polizei durchsuchen zu lassen!

Wieso muss es ein Recht auf Eigentum geben?

Es ist doch das Recht jeden Staates, seinen Bürgern einfach deren Eigentum wegzunehmen!

Diese ganzen Rechte sind doch nur Ballast! :-)

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Kommentar von Roentgen101
11.10.2016, 10:26

"weil es recht jedes einzelnen staates ist, gegen sekten vorzugehen.." Kommentar von DerBuddha

Genau, die Festlegung ist Sache des Staates. Und der hat in Russland entschieden, dass Zeugen Jehovas keine Sekte sind und als Religionsgemeinschaft staatlich anerkannt sind!

Die Sache mit der Homosexualität ist die, die selben Typen die gegen Zeugen Jehovas in Russland vorgehen verfolgen auch Homosexuelle. Ändern könnte man das nur wenn Russland die Menschenrechte akzeptiert. Das sagt in beiden Fällen auch Human Rights Watch

Wenn sie dafür plädieren die Menschenrechte bei Zeugen Jehovas auszusetzen, dann bitte nicht wundern wenn auch sie dann später ein Opfer dessen sein sollten.

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http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-278-2015/zeugen-jehovas-verurteilt

Also wenn es von Amnesty International schon Urgent Actions für Jehovas Zeugen in der Russischen Föderation gab, brauchen wir die Sache doch gar nicht weiter zu besprechen, oder?

Weil Rußland an diesem Punkt gegen Menschenrechte verstößt!

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