Warum Vegetarisches teurer als Fleisch? (Bratlinge, u.Ä.)

28 Antworten

Es gibt soooo viele Vegetarische Rezepte wo man nicht auf Fertigessen zurück greifen muss. Gemüsefrikadellen z.B. kann man auch ganz einfach selbst machen. Frage mich ehrlich gesagt immer wieder WOZU braucht ein Vegetarier/Veganer etwas das aussieht wie Fleisch wenn er doch aus Überzeugung keines isst? Ich esse sehr gerne Vegetarisch und greife dabei NIE auf das abgepackte Zeug aus dem Supermarkt zurück. Das einzige was ich da kaufe ist ab und zu Tofu und das wars. Mehr brauche ich an abgepackten Sachen in dem Sinne nicht um lecker Vegetarisch zu kochen. 
Aber jetzt noch mal zu deiner Frage: Fleisch wird mein ich wirklich einfach stark Subventioniert und Gemüse eben nicht. Dazu kommt das Gemüse je nach Saison ja auch noch mal unterschiedlich teuer ist (aktuell stehen mir die Nackenhaare zu berge wenn ich mir teilweise die Preise fürs frische Gemüse ansehe....). 

hallo,

Ich glaube vegetarische Gerichte sind deshalb teuerner weil die meisten Vegetarier auf die Zutatenliste achten und dabei auch darauf achten das nicht al zu viel Chemie in ihrer Nahrung ist. Darauf achten eventuell die Menschen welche auch Fleisch essen nicht so oder nur wenige von ihnen. Deshalb sind die "Ansprüche" an vegetarische oder veganes Essen sehr viel höher...

Zudem glaube ich ist es einfacher billiges Fleisch zu produzieren als billiges Gemüse... Du kannst zuwar Gemüse spritzen aber dann ist es wieder der Fall das die Menschen auf ihre Gesundheit achten und lieber Bioprodukte kaufen...

Ich denke auch das die Herstellung von vegetarischen Produkten aufwendiger ist als von Fleischprodukten da auch erst ein Rezept für dieses Produkt etwickelt werden muss...

Grundsetzlich sind sollche Produkte teuerner...

Villeicht ist es einfacher für dich es selbst zu kochen... Sicherlich kannst du anfangs einfache Rezepte nachkochen. Es gibt viele gute Kochbücher für Vegetarier und Veganer...

Ich denke billige Produkte, welche man nicht selbst machen muss, gibt es kaum... Sicherlich gibt es ein paar billige Produkte, wenn du suchst findest du vielleicht welche...

Glaub mir, dass ich nicht erst "suchen" muss, sondern das schon längst getan habe! - Und dabei habe ich feststellen müssen, dass die "Veggie_ Produkte" eben halt meist (wesentlich) teurer sind als viele Fleisch- Produkte! (siehe meine Fragestellung!).

Und es ist mit Sicherheit nicht einfacher, billiges Fleisch zu produzieren als billiges Gemüse! - Denke mal daran, wie schwer und vor allem zeitaufwändig es ist ("Zeit ist Geld!"), um z.B. ein Schwein so weit "Hochzupäppeln", damit es endlich "schlachtreif" ist! Während Möhren, Kartoffeln, Bohnen u.Ä. sehr einfach (und billig) zu produzieren sind. - Wenn Du selber einen Garten (wie ich) hättest, dann wüsstest auch Du das! Ich sehe es daher nicht ein, immer derart viel für "Gemüsebratlinge" , u.sw. zu bezahlen, wo ich weiß, dass die Produktion der einzelnen Zutaten hierfür nicht teuer ist, bzw. sein muss! (daher ja meine Frage!).

Und wie schon in meiner Frage formuliert: Ich bin eben kein guter Koch! - Daher interessieren mioch ja gerade diese "Fertig- Gemüsebällchen"!

Außerdem: Warum sollen Vegetarier darauf mehr achten, was in ihren Lebensmitteln ist als "Fleisch(fr)esser"? Etwa, weil Fleichesser dümmer wären als Vegetarier? - Klingt nicht gerade für mich besonders glaubwürdig!

Andererseits: Dass man für die Fleischproduktion Zyniker sein muss, ist mir schon lange klar. "Zum Glück" weiß man ja meist nicht, was man da isst! (Aber frag mal einen einfachen Metzger, was da so alles drin ist/ drin sein darf! - Du wirst erstaunt sein!). Andererseits: Auch ist selber esse (zu) viel Fleisch! - Nicht unbedingt, weil mir das so wahnsinnig gut schmeckt; aber es ist halt oft (viel) billiger als vergleichbare "Veggie- Produkte" (die mir übrigens i.d.R. auch sehr gut schmecken)!

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@Keyboardfan

Wenn du alles nur negativ siehst, meine Empfehlung. Miete dir irgendwo in deiner Umgebung einen Garten und pflanze dir dein Gemüse selber. Dann weisst du , dass dir niemand ins Handwerk gepfuscht hat. Doch einer könnte dir einen Strich durch die Rechnung machen ! Es wäre der, der dir dann auf deine Bepflanzung sauren Regen rieseln lässt. Aber da findest du sicher auch etwas, um gegen den anzugehen.

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@Ontario

Ob Du's glaubst oder nicht: ich habe sogar einen Schrebergarten! - Aber da werde ich wohl kaum Getreide, Mais, o.Ä. anbauen (können)! Im Übrigen geht es mir ja gar niht unbedingt um "biologisch einwandfreie "Qualtiät, sondern lediglich um ganz normale vegetarische Kost!

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@Keyboardfan

hallo, nur kurz ich wollte nicht sagen das Fleischessser dumm sind sondern das hast du so interpretiert... zudem finde ich das deine Antworten nicht so nett rüberkommen (nicht böse gemeint) jeder hier wollte dir nur helfen... auserdem gibt es auch viele koch bücher mit leichten Rezepten zum nach kochen

LG yokozwerg

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Das liegt daran dass die Gemüsebratilnge & co aufwändig industriell hergestellt werden dazu werden sie für Haltbarkeit und Geschmack mit Chemie vollgepumpt. Zudem muss noch die Werbung finanziert werden. Das kostet eben mehr als ein Stück Fleisch.

DENN Alles ist optimiert für den Maximalprofit. Dafür werden unseren Lebensmitteln mehr als 2000 Substanzen beigemischt, wovon nur 320 per Gesetz als Zusatzstoffe kennzeichnungspflichtig sind.

z.b. Die Weltzitronenernte beträgt rund 120.000 Tonnen. Wir benötigen aber ein Vielfaches, etwa 1,4 Millionen Tonnen Zitronensäure, als Konservierungsstoff für unser Essen. Dies wird aus Schimmelpilz hergestellt. Auch die Ernten anderer Früchte reichen nicht für sämtliche Joghurts, Fruchtsäfte oder Früchtetees. Ein Erdbeerjoghurt enthält meist nur eine halbe Erdbeere. Der Geschmack entsteht durch einen Aromastoff aus einem Holzpilz. Gleiches gilt für die Himbeere, sie gibt es aus Zedernholz. Geschmack und Inhaltsstoffe gehen in industriellen Fertigungsprozessen meist verloren. Damit uns der Proteinbrei trotzdem schmeckt, gibt es rund 2800 verschiedene Aromastoffe. Dazu kommen Geschmacksverstärker, wie Glutamat das auf der Verpackung manchmal auch nur Würze heißt, oder Hefeextrakte, die abhängig von der chemischen Konstruktion, nicht unbedingt als Inhaltstoffe angegeben werden müssen, aber trotzdem Glutamat enthalten. Auch bei der Farbe wird kräftig gemogelt: Billigbrotsorten werden braun eingefärbt, damit sie nahrhaft und nach gesundem Vollkorn aussehen. Vielen Balsamico-Essigen wird künstliches Braun zugesetzt, denn lange lagern ist zu teuer. Der sogenannten Analogkäse entsteht aus einer Masse billiger Pflanzenfette, Aroma- und Farbstoffe. Fertig ist die Käseillusion. Für Laien ist das kaum zu erkennen. Rund 200.000 verschiedene Lebensmittel warten in den Supermarkregalen auf den Verbraucher. Rund 75 Prozent davon werden industriell hergestellt - von einer Handvoll Lebensmittelkonzerne, die den deutschen Markt beherrschen. Sie präsentieren uns eine Scheinwelt, in der wir kaum unterscheiden können was echt oder falsch ist. Nur unser Körper scheint es zu wissen, denn immer mehr Menschen reagieren mit Krankheit und Übergewicht. quelle 3sat

MEIDE den Supermarkt. DAS ist einzig vernünftige.

Wird es dir nicht langsam langweilig immer die selben Texte zu kopieren?

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@Rixon

es geht ja noch weiter:

Eine weitere Variante aus der BugStop­Produktreihe ist das Mehlbehandlungsmittel EMCEbest BugStop BE.

http://muehlenchemie.de/downloads-infomaterial/muehlenchemie-emcebest-bugstop-de.pdf

Die so beworbenen Produkte enthalten zum Beispiel Zusatzstoffe wie Citronensäure (E330), Schmelzsalze wie Natrium- oder Kaliumphosphat, den Konservierungsstoff Kaliummetabisulfit, Natrium- und Calciumalginat, das Antioxidationsmittel Schwefeldioxid (E 224), Diphosphate und das umstrittene Phosphat (E450), das die Aufnahme lebenswichtiger Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium behindern kann. Statt Glutamat selbst, das auf der Karte als „Geschmacksverstärker“ gekennzeichnet werden müsste, greifen Gastronomen wie auch Lebensmittelindustrie gerne auf Hefeextrakt zurück. Das enthält auch Glutamat und die Geschmacksverstärker Inosinat und Guanylat, gilt aber als "Zutat" und nicht als "Zusatzstoff" – und muss deshalb in der Speisekarte nicht gekennzeichnet werden. Auch auf den Einsatz von Aromen muss mit keinem Wort hingewiesen werden, lediglich für Chinin und Koffein gibt es eine Kennzeichnungspflicht. Der leckere Buttergeschmack beim Buttergemüse muss also keineswegs von Butter stammen. Nestlé bietet Profis hier Thomy Combiflex in der 10-Liter-Dose an, eine "Rapsölzubereitung mit Butteraroma".

foodwatch.org/de/informieren/gastronomie/mehr-zum-thema/kennzeichnungsvorschriften/

Manche Zusatzstoffe sind so giftig, dass sie nur in bestimmten Mengen genutzt werden dürfen oder in einzelnen Lebensmitteln. Dazu zählen etwa die Konservierungsmittel Hexamethylentetramin (E 239) für den traditionellen Provolone-Käse oder Borsäure (E 284) für echten Kaviar. Der Farbstoff "Sunsetgelb FCF" (E 110), der Marmeladen, Puddings, Knabbereien oder Senf einfärbt, darf zwar breiter eingesetzt werden, allerdings nur mit dem Vermerk, dass er "die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen kann". Daneben haben auch unbedenkliche chemische Elemente E-Nummern wie Sauerstoff (E 948) oder Wasserstoff (E 949).

Weil Verbraucher zwar gerne haltbares, buntes und preisgünstiges Essen mögen, nicht aber E-Nummern, haben sich die Hersteller eine neue Verkaufslist ausgedacht: Die Zutaten auf den Etiketten sollen möglichst natürlich klingen, auch wenn sie es nicht sind. "Clean label" heißt das im Jargon der Branche. Geworben wird auf Verpackungen dann häufig damit, was alles nicht enthalten ist - und die alten, verpönten Zusatzstoffe werden durch ähnliche ersetzt, die aber nicht deklariert werden müssen.

spiegel.de/wirtschaft/service/lebensmittelindustrie-werbetricks-mit-aromen-und-zusatzstoffen-a-982384.html

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813,60 €

Nach dieser Kalkulation würden mir 236,40 € monatlich übrig bleiben.

Kann man das so ungefähr stehen lassen oder habe ich grobe Fehler in der Kalkulation gemacht? Und kann man mit 236,40 € monatlich überhaupt leben? Ein bisschen weggehen, mal was Essen gehen, Kleidung usw...

Würde mich sehr über Erfahrungen von Usern freuen!

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