Warum urteilen Menschen, ohne eine Person wirklich zu kennen?

5 Antworten

Es ist einfach zum Eigennutz einfacher, Schwächen bei Anderen zu suchen. FAST jede Familie hat z.B. ihr schwarzes Schaf...mitziehen und über "Schwächere" herziehen...dann kann man am besten über sich selber hinweg täuschen😩

Hallo

Um gezielt auf deine Frage zu antworten: Weil es anders nicht geht.

"Der" Mensch, als biologisches Individuum betrachtet, muss schell Entscheidungen und Urteile treffen auch unterbewusst. Menschen denken gerne in Systemen, wir ordnen gerne und suchen die Zusammenhänge. Und wir machen uns aus allen Eindrücken, alles was wir mit unseren Sinnen aufnehmen und was wir bereits an Erfahrung gesammelt haben, ein Bild von einer Person.

Das muss natürlich nicht real sein, sondern ist nur ein Konstrukt, das wir entwerfen. Das ist einerseits sehr nützlich, um schnell potenzielle Gefahr zu erkennen, kann aber, wenn man das begriffen hat, auch gut als Täuschung genutzt werden, weil der Mensch in der Hinsicht schon berechenbar ist.

Und es ist eben nicht so, dass jeder ein Individuum ist. Wir sind alle Menschen, unterliegen zwar unterschiedlichen Einflüssen etc., aber die Basisausstattung Mensch ist immer die Gleiche. Und eigentlich finde ich es nicht unbedingt schlecht, wenn mans ich aus Erfahrungswerten (Empirie) ein Bild macht. Klar gibt es Einzelfälle, aber grob kann man schon eine Wahrscheinlichkeitsaussage treffen, dass wenn man Verhalten A einer Person erkennt, sie sich in Situationen x,y,z auch so und so verhalten wird.

es gibt genug menschen die sich primär um ihren eigenen kram kümmern. aber du fragst hier auf gutefrage.net - wo eine ganze menge leute sehr sehr gerne über andere urteilen - und sich gerne mit den problemen anderer beschäftigen.

die antwort : es ist sehr einfach die probleme anderer zu erkennen und zu beurteilen. sich seinen eigenen dämonen zu stellen - und so erlich mit sich selber zu sein - ist wesentlich schwieriger...

Fotograf werden, ohne Abitur...?

Hallo,

ich bin auf dem Gymnasium, bin aber nicht wirklich gut in der Schule, deswegen bezweifle ich, dass ich Abitur schaffe, was ich auch nicht unbedingt sehr schlimm finde... Auf jeden Fall möchte ich gerne Fotografin werden und für diesen Beruf ist der Abschluss auch nicht sehr wichtig, wie ich bereits weiß.

Da ich, dann auch nicht gleich studieren kann, werde ich also eine 3-jährige Ausbildung machen. Doch nun kommt meine Frage:

Werden viele Fotografen nur ernst genommen und wirklich erfolgreich, wenn sie Fotografie studiert haben, oder ist es auch in Ordnung, wenn man "nur" Fotografie erlernt? Ich mach mir einige Gedanken, ob es einfach besser wäre, wenn ich nach der 10. aufhöre und meinen Realschulabschluss damit habe!

Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte!! :) Danke.

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