Warum unternehmen Arbeitgeber oft nichts gegen Mobbing?

3 Antworten

Viele Arbeitgeber sind sich nicht bewusst, dass Mobbing eine Straftat ist und dass sie, da es eine Fürsorgepflicht des AG gibt, dagegen vorgehen und MA schützen müssen.

Leider wissen AG oft gar nicht, dass gemobbt wird, weil man es ihnen nicht mitteilt. Zudem muss der AG auch Fakten haben, aufgrund derer er tätig werden kann.

Wenn ich hier manchmal lese, was als "Mobbing" bezeichnet wird, kann ich nachvollziehen, dass so eine Aussage meist nicht reicht um zu handeln.

Ein "Mobbingopfer" sollte daher ein Mobbingtagebuch führen und aufschreiben wer an welchem Tag zu welcher Uhrzeit was getan oder gesagt hat. Ein Zeuge wäre da auch nicht schlecht.

Mit diesen Aussagen kann man dann auch zum Chef gehen und mit dem "Mobber" sprechen.

Wenn du es aktiv ansprichst müssen sie etwas unternehmen und das machen gute Arbeitgeber auch. Jedoch können sie nicht Gedankenlesen und auch nicht den Arbeitnehmern hinter her spionieren.
Es liegt an dir den ersten Schritt zu machen. Jedoch die Kollegen beim Arbeitgeber zu melden kann auch Nachteile im Kollegium bringen.

Von einem Arbeitnehmer muss man erwarten können sich erwachsen zu verhalten.

Die Antwort eines Menschen der Mobbing wohl nie selbst erfahren hat ...
Sehr hilfreich...

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