Warum überidealisiere ich wenn ich mich verliebe?

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2 Antworten

In der Verliebtheitsphase passiert das bei vielen Menschen, dass sie nur die rosarote Brille tragen und den Partner idealisieren, all die anderen Seite des Partners nicht wahrnehmen. Nach 3 Monaten öffnet sich die Wahrnehmung und es werden auch die anderen Seiten des Partners wahrgenommen.
Da trennt sich dann der Spreu vom Weizen, d.h. kann ich mit den Schatten des Partners leben oder nicht. Übrigens jeder Mensch hat seinen Schatten, d.h. Fehler, unangenehme Gewohnheiten oder Eigenheiten usf.

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Das ist im großen und ganzen völlig normal. Bei manchen Menschen mehr, bei anderen weniger. 
Grundsätzlich wünschst du dir einerseits natürlich, dass ein auf dich attraktiv wirkendes Mädchen 'perfekt' ist, da du dir dadurch umso besser eine Beziehung vorstellen kannst. Andererseits ignorierst aus dem gleichen Grund jegliche 'Fehler'. (Bis zu einem bestimmten Grad ist das sogar notwendig und du kannst so ohne Probleme eine Beziehung bis an dein Lebensende führen...)
Ich bin zwar keine Psychologe, aber wenn dir das nicht bei jedem zweiten Mädchen passiert, was dir über den Weg läuft, würde ich behaupten, dass das nichts allzu besonderes und erst recht nichts Negatives ist. Manche Menschen neigen generell zum Depressiven, weswegen man noch lange nicht 'depressiv' ist (das ist zu einem Teil angeboren und zum Großteil auf die Umstände in denen du aufgewachsen bist zurückzuführen, das wird in 'Grundformen der Angst' von Riemann gut beschrieben). Genauso neigen aber manche Menschen auch dazu den Kontakt zu ihren Mitmenschen zu meiden und sich zu isolieren. Solange beides nicht zu ernsthaften psychischen Störungen führt, ist das aber ganz normal. 
Wenn du dir ernsthafte Sorgen machst, geh zu einem Psychologen. Solltest du aber unter 25/30 Jahren alt sein (was ich stark vermute) würde ich damit noch warten :D

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