Warum tut niemand wirklich was für Ärmere Länder?

12 Antworten

Ich bin fuer Hilfe zur Selbsthilfe und fairen Handel um die Situation allmaehlich zu vebessern, unterstuetze es auch so gut ich kann. Was die Reichen mit ihrem Geld machen, ist ihre Verantwortung. Ich denke, man braucht nicht unbedingt viel Geld um was zu bewirken, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg (wenn es ein guter Wille ist)

Ich meine, viele reden, spenden bisschen, aber im Endeffekt passiert wieder nicht viel bis auf ein sch*** Brunnen.

Das große Problem an den armen Ländern sind die Menschen die dort an der Macht sind und sich alles selbst zuschieben oder sehr schlechte Entscheidungen treffen und damit nichts nachhaltiges erreichen.

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Letztens erst ein Video gesehen, wo in Afrika weiße Farmer vertrieben wurden, die Farmen von schwarz Afrikanern übernommen wurden und trotz großer Spenden nach einem Jahr keine der Farmen mehr Etrag gebracht hat.

Jetzt hungern die Menschen dort wieder.

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Das war auch nur ein kleines Beispiel, die Probleme dort gehen innenpolitisch noch viel tiefer als Das.

Bill Gates zum Beispiel oder Jeff Bezos haben so viele Milliarden. Warum unterstützen sie ein Land in Afrika mit 1ner oder 10 Milliarden? Klar ist das ihr Geld, aber die kommen auch mit 10 Millar. weniger über die Runden, aber eine Frau mit drei Kindern ohne fließend Wasser nicht?

Wie schon gesagt, es bringt nichts die armen Länder mit Geld zu fluten, dass löst das Problem nicht.

Selbst wenn man jetzt jedes Problem dort lösen würde, würden sich die Menschen dort so schnell wieder vermehren bis die gleichen Probleme nur im viel größeren Maßstab wenige Jahre später wieder auftreten.

Mehr Geld dort reinpumpen würde nur die Inflation dort steigern und das Geld wäre schnell nichts mehr Wert, dafür das Kaptial von gut laufenden Firmen oder Privatvermögen zu opfern ist kompletter Schwachsinn.

Also deshalb wollte ich wissen warum da keine Wassernetze und Stromnetze wie hier errichtet werden?

Siehe den Punkt oben, es würde auf dauer nur neue Probleme schaffen und man müsste dafür diesen Staaten die Sozveränität aberkennen um dort sowas zu machen und das kann man auf dauer auch nicht machen, ist also keine Problemlösung was du dort vorschlägst.

Endweder man lässt diese Staaten komplett in Ruhe oder man fängt an sie für ihr eigenes Wohl zu unterdrücken um dort bessere Verhältnisse zu schaffen.

An sich tut man da schon einiges, das Problem ist aber, dass es trotzdem nie genug sein wird. Nicht in absehbarer Zeit jedenfalls. Dazu gibt es in den wirklich armen Ländern einfach zu viele Baustellen. Da geht es ja nicht nur um ein paar Brunnen, die fehlen. Da geht es um genügend Frischwasser für ein ganzes Land, eine brauchbare Gesundheitsversorgung, Bildung und genügend Nahrungsmittel für alle und und und. Und dann herrscht in besagten Ländern oft auch Krieg, Unterdrückung, Korruption und so weiter und so fort vor. Hat man da das eine Problem vielleicht halbwegs im Griff, gibt es noch 1000 andere, die warten. Und ist man dann irgendwann bei 500 angekommen, fangen die Lösungen der ersten Probleme wieder an sich aufzulösen. Und dann geht es hier ja auch nicht nur um ein Land oder zwei, das sind zahlreiche.

Danke, die erste, wirklich hilfreiche Antwort

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Weil die Probleme in den Ländern nicht nur am Geld liegen. Außerdem spenden viele (auch Bill Gates) Milliarden, aber oft auch für andere und in meinen Augen teils auch wichtigere Projekte wie die stoppung des Klimawandels

Wenn Du auch nur einmal dort vor Ort gewesen wärst, dann wüsstest Du, wie schwierig das Thema insgesamt ist. Entwicklungshilfe hat so etwas wie „Menschen Geld zu geben, ohne dass sie etwas dafür tun müssen.“ Und das ist das Schlimmste, was man machen kann.

aber man sollte den Ländern einen Plan vorlegen, was investiert wird und wer das ausführen wird

Diese Pläne gibt es schon lange. Wie gut die sind, mag dahingestellt sein, weil ein Plan, der in Europa funktioniert in Afrika mit Sicherheit scheitert. Und das hat viele Gründe. Die meisten wurden hier schon aufgeführt. Korruption natürlich, aber eben auch Bildungssysteme, die katastrophal sind. Wer in Westafrika zum Beispiel einen normalen Schulabschluss macht (falls die Kinder überhaupt zur Schule gehen), der ist in etwa auf einem Bildungsniveau eines 2-Klässlers bei uns. 

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