Warum tut der Staat nichts gegen PEGIDA und Malarich (Michael Stürzenberger)?

17 Antworten

Ich denke das Stürzenberger einer der Menschen ist, der die Schwäche anderer Menschen sehr gut ausnutzen kann. Würde er nicht das tun, was er heute macht, dann würde er ganz normal arbeiten gehen müssen (will gar nicht wissen, was er davor gemacht hat). Heute stellt er sich 1-2 Stunden auf die Straße oder macht ein Video und hat sicherlich 3-5 mal so viel, wie in seinem alten Beruf.

Das erste mal habe ich von Ihm gehört als er zu einer Hauptschule/Gesamtschule gegangen ist, zu Arabern, welche ~15 Jahre alt waren, mit Israelflagge und halt solchen Sprüchen, wie du diese beschreibst. Das hat er dann aufgenommen, sobald er die richtigen Kandidaten gefunden hat und so hat er ein paar Menschen gefunden, die Ihm folgen.

Er hat seinen Kanel 2009 gestartet, etwa 2000 Videos hochgeladen und keine 15.000 Abonnenten (ganz nebenbei als Land hat er Israel angegeben).
Mir persönlich und sicherlich auch vielen anderen Menschen wäre so etwas unglaublich peinlich.

Gleichberechtigung gibt es in Deutschland nicht, wenn es um den Islam geht. Stellt dir mal vor die Muslime würden eine Seite wie PI gründen und gegen Juden hetzen... das wäre in Minuten offline - zurecht! Da hört dann die freie Meinungsäußerung ganz schnell auf bzw. allgemein, wenn du gegen bestimmte Dinge bist, wirst du in den Medien zerrissen. Selbst wenn Juden ein Problem damit haben, dann werden diese zum "Antisemiten", was eigentlich so viel Sinn machen würde, wie eine "liebevolle Vergewaltigung" :D

Warum stoppt ihn niemand? Warum stoppt niemand die PEGIDA?

Warum sollte man das tun? Wenn die nichts zu tun haben, dann lass Sie doch auf die Straße gehen. Gibt es ja heute glaube ich gar nicht mehr und gebracht hat es nichts, außer für die Leute, die Ihre Taschen mit so etwas füllen können.

Außerdem sind das nicht mal 1% von Deutschland. Dagegen ist sogar eine NPD um einiges stärker xD

Das Recht auf Meinungsäußerung gilt nicht nur für allgemein anerkannte Meinungen.
Meinungen dürfen den Staat oder irgendeinen Bevölkerungsteil verletzen, schockieren oder beunruhigen.
So wollen es Pluralismus, Toleranz und Aufgeschlossenheit, ohne die es eine ‚demokratische Gesellschaft‘ nicht gibt.

ob ich das nun gut finde oder nicht... aber bis heute gilt es nun mal so...

Es ist niemand gezwungen, Kundgebungen von Malarich oder der Pegida beizuwohnen....

Genauso wie niemand gezwungen ist, sich die teils menschenverachtenden Äußerungen mancher Muslime oder deren Prediger anzuhören/sehen....

Da gibt es in der Tat welche, die sog. "Kuff'r" verachten... ihnen die Hölle androhen, und sogar ihren Mitgliedern--- vor allem Frauen und Töchtern--- mit grausamen Strafen drohen, sofern sie sich mit denen abgeben.....

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ABER:

Du hast natürlich Recht, in dem Sinne, dass solche Dinge einer breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht werden mMÜSSEN, um zu erkennen, WER da WAS äußert und meint....

NUR so kann man sich ein eigenes Bild machen....

Dann tu doch auch etwas.

Der Staat sind wir alle. Und selbstverständlich wird schon eine Menge unternommen um die - meines Erachtens unbegründeten - Ängste der Pegida-Anhänger aufzuklären. Auch werden Volksverhetzer juristisch zur Rechenschaft gezogen.

Aber auch hier gilt, wo kein Kläger, da kein Richter. Das im "Tal der Ahnungslosen" wie Ostsachsen zur Zeiten der DDR genannt wurde, sich viele abgehängt fühlen und daher einfach Zukunftsängste haben, für die sie irriger Weise die Flüchtlinge verantwortlich machen, ist menschlich zwar verständlich, aber eben falsch.

Dennoch nutzen Rechts- wie zuvor Linksradikale diese Verunsicherung, um Anhängerschaft zu generieren. Die sog. etablierten Parteien haben den Fehler gemacht, die irrationalen Ängste erst sehr spät ernst zu nehmen, gerade weil sie ja irrational sind.

Das diese verunsicherten Menschen mit Pegida, AfD oder NPD den Bock zum Gärtner wählen, ist vielen durchaus bewußt. Dennoch glauben sie, die sog. etablierten Parteien sie ernster nehmen, wenn sie ihnen einen Denkzettel durch die Wahl dieser Parteien verpassen.

Klüger wäre es, wenn sie ihre Sorgen in den sog. etablierten Parteien einbringen würden und damit dazu wirkungsvoller beitragen, dass sich ihre Situation verbessert, anstatt den Rattenfängern zu folgen.


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