Warum tun wir uns das Leben an und wie kommt man mit diesem klar?

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11 Antworten

So oder so ähnlich wie es dir gerade geht, so ging es mir  vor nicht all zulanger Zeit auch. Tag ein Tag aus war es bei mir nicht viel anders wie bei dir.

Es hat sich über mehrere Monate hinweg so zugezogen.
Und wenn ich dich mal Zitieren darf 

Wieso sollte ich mich nicht einfach von der nächsten Klippe stürzen?

So eine frage kam mir auch sehr oft in den Sinn. 

Bei mir hat es vermutlich anders angefangen und andere zusammenhänge als bei dir, jedoch war ich am ende auch schon in so einer Lage.
Und wie bereits gesagt, waren es mehrere Monate in denen ich solche Gedankengänge hatte.

Was mich letztendlich davon abgehalten hat war meine Familie, sonst war da nichts mehr für mich.
Es gab kaum einen Tag an dem ich mich wohl gefühlt habe.

Ich weiß im endeffekt nicht, ob ich dir einwenig helfen kann, denn das problem ist, dass ich meine ganze geschichte hier nicht unbedingt öffentlich schreiben möchte. Jedenfalls hoffe ich, dir einwenig helfen zu können, denn du bist mit sowas nicht alleine und das macht dich ja nicht zu einem schlechten Menschen.

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Kommentar von Leerlaufprozess
13.10.2016, 23:27

wenn man mehr wissen möchte, dann eventuell via Persönliche Nachricht. Öffentlich schreibe ich das nicht alles.

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Kommentar von Maria1902
13.10.2016, 23:29

Es macht einem auf jeden Fall Mut zu hören, dass man nicht alleine ist, danke! Ich kann verstehen, dass du deine Geschichte hier nicht veröffentlichen willst, hättest du denn vielleicht Lust mal privat zu schreiben? Vielleicht könnten wir uns ja ein bisschen austauschen und gegenseitig helfen.

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Hallo Du!

Angst vor einer psychologischen Therapie brauchst du nicht haben. Die Psychotherapeutin steht unter Schweigepflicht. Wenn du also willst, weiß nur sie und du bescheid. Und wieso sollte sie dir nicht helfen? Du steckst eindeutig in einer Lebenskrise. Und wenn sie dich, wie von dir befürchtet, sogar nicht anerkennt, dann passiert auch nichts schlimmes. Also einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Klar weiß ich nicht, ob es einen Himmel gibt oder wir wiedergeboren werden. Ich hoffe es einfach sehr und glaube deshalb auch an Gott ohne eine Religion zu haben. Glauben heißt ja nicht wissen.

Ich frage mich auch ständig, was nach dem Tod passiert, das haben wir beide also schon mal gemeinsam.

Hast du vielleicht einen Menschen verloren? Ich schon. Meinen Bruder. Das kommt auch daher, dass ich mir solche Fragen stelle und auch nach der Antwort gesucht habe.

Auf meiner Suche habe ich ein ganz tolles Buch gelesen, es heißt "Like an Angel - Einmal Himmel und zurück" von Christine Stein. Die Autorin erzählt dort von ihrer Nahtoderfahrung. Auch auf Ihrer Homepage gibt es viele Zeitungsberichte zu dem Thema. Klar weiß ich nicht, ob auch nur ein einziger dieser Berichte wahr ist, ich glaube es nur. Vielleicht auch nur, weil ich es gerne glauben möchte. Ich möchte glauben, dass ich meinen Bruder irgendwann wiedersehe.

Eine Story auf der Seite erzählt z.B. von einer blinden Frau, die von Geburt an Blind war. Dann hat sie eine Nahtoderfahrung und als ihr Geist/Seele ihren Körper kurz verlässt, kann sie richtig sehen! Sie hat alles zum ersten Mal in ihrem Leben gesehen: Farben, Formen und ihr eigenes Gesicht. Es war sehr befremdlich für sie das alles zu sehen. Schließlich kann man einem Blinden die Farbe rot nicht erklären, wenn er sie noch nie gesehen hat. 

Ein weiterer Mann hatte während seiner Nahtoderfahrung von der Decke des OP-Tisches gesehen, dass dem Chirurgen ein Finger fehlte. Seine Augen waren aber geschlossen! Nach der OP ist er aufgewacht und der Chirurg kam in sein Krankenzimmer um nach seinem Patienten zu sehen und..... -dem Arzt fehlte ein Finger!!

Das ist ein "Beweis" für die Existenz von Seelen (wenn man so was glaubt)

Auch für Wiedergeburten gibt es "Beweise". Google mal: "junge erinnert sich an früheres leben galileo". Das lief mal bei Galileo.

Ich denke der Sinn des Lebens ist es, ein guter Mensch zu sein. Hilf anderen, tuh niemanem weh, weder körperlich noch seelisch. Nutze niemandem aus und wenn du was ausleihst, dann gib es dem Besitzer auch wieder zurück. Kaufe einem Obdachlosen ein Brötchen und eine Flasche Wasser. Es sind halt so Kleinigkeiten.

Wenn man mehr machen will, kann man ja Geld spenden. Z.B. "Plan" ist ein gutes und seriöses Kinderhilfswerk. Besonders Mädchen sind sehr benachteiligt und man kann da viele Projekte für Mädchen fördern. Aber vorsicht! Spende nicht überall, es gibt so viele Betrüger. 

Auch bei Flüchtlingen wäre ich sehr vorsichtig. Sonst fällst du noch einem Bezness-Betrüger zum Opfer. 

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Kommentar von MissNatural
13.10.2016, 23:36

Es gibt noch mehr Bücher zum Thema Nahtoderfahrung, z.B. von Elisabeth Kübler-Ross. Ihre Werke sind ja berühmt bei diesem Thema. Aber an ihre Bücher habe ich mich bisher nicht dran getraut, denn das Thema ist ja nun auch wirklich etwas unheimlich.

Noch ein Tipp: Mach dir mal eine Mind-Map/ einen Flow-Chart wie dein Leben verlaufen ist und eine zweite, wie es hätte laufen sollen. Bei der zweiten gibt es ja noch mehr etliche Wege, denn meistens hat man ja viele Träume, auch solche, die eher unwahrscheinlich oder unerreichbar sind, wie z.B. Popstar werden oder so. 

Aber vielleicht wolltest du auch mal Autorin oder so was werden? Oder Theaterschauspielerin? Dann konzentrier dich auf diese eine Sache und schreibe in deiner Freizeit einen Roman oder geh zur freien Theatergruppe in deiner Stadt. (Nur Beispiele sind das)

Jedenfalls kannst du mit diesen Mind-Maps mal einen Rückblick schaffen auf dein Leben und was alles "schief gelaufen" ist. Dann ist es aber auch wichtig, Zukunftspläne zu haben und auf die Vergangenheit nicht mehr zu gucken sondern damit abzuschließen. Von nun an denkst du nur darüber nach, wie du deine Ziele erreichst und freust dich auch schon an geschafften Sachen, wie z.B. dein Schulabschluss oder deine Ausbildung oder dass du einen guten Job hast, oder oder oder. (Denn nur auf die Zukunft hinzuarbeiten ist auch nicht gut. Man muss das hier und jetzt auch würdigen)

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Kommentar von Maria1902
13.10.2016, 23:38

Erstmal danke für deine Antwort! Das mit deinem Bruder tut mir sehr leid, ich hoffe, du kommst mittlerweile mit diesem Verlust klar. :/

Ich habe nicht wirklich einen Menschen verloren, allerdings war ich einmal kurz davor, den vermutlich wichtigsten Menschen in meinem Leben zu verlieren, was mich auch vor sehr viele neue Fragen gestellt hat. 

Danke für den Buchtipp, ich werde mir das Buch mal angucken. :)

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Maria, ich habe 3/4 des Textes gelesen und bin dann auf die Stelle gestoßen, die ich erwartet habe. 

Selbstmordgedanken sind doch genau das, was dir bei dieser existenziellen Fragestellung nicht weiterhelfen.

Geh die Sache doch mal von einer anderen Seite an: Was, wenn du den Sinn garnicht finden musst? Befreit dich das nicht von einem unheimlichen Druck? Und da das ziemlich unbefriedigend ist. Was, wenn ich dir die Gewissheit geben kann, dass der Sinn sich dir im Alter erschließen wird. Denk nicht zu sehr darüber nach was du tust! So viel wird dir in den Weg gelegt - damit meine ich nicht nur die schlechten Dinge. Es mag Rückschläge geben, es gibt aber auch jene Türen die sich für uns öffnen und die wir allzu oft überhaupt nicht schätzen und sehen. 
Viele, wie du, machen sich diese Gedanken. Und viele Fallen auch in jenes Loch, weil sie nur im Kreis laufen und immer Tiefer einen Gedanken denken, der dann wie ein Vulkan ausbricht und in irgendwelchen schlimmen Fantasien gipfelt.

Lass die Sinnsuche nicht den Sinn sein! Nicht jetzt. Der Sinn wird dich finden, dagegen kannst du (glücklicherweise) garnichts tun.

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Kommentar von Maria1902
13.10.2016, 23:23

Danke für deine Antwort! Das Problem ist, ich kann nicht einfach aufhören nach einem Sinn zu suchen, weil ich nicht weiß, woran ich mich sonst halten kann. Verstehst du? Es geht irgendwie einfach nicht, ich kann meine Gedanken nicht einfach abschalten und die Gefühle, die diese Gedanken in mir auslösen erst recht nicht..

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Geh zu einem Psychologen oder mach ein Gespräch bei einer Psychiatrie aus. Es klingt schlimmer als es eigentlich ist. Diese Menschen nehmen dich erst und können und wollen dir helfen.

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Es gibt keinen Grund, an einen Gott oder irgendein anderes esoterisches Gefasel zu glauben.

Das Leben ist halt nun mal das, was wir daraus machen.

Ganz ehrlich, niemand zwingt dich, zu leben. Du könntest dich jetzt töten wenn es das ist, was du willst. Du brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben, du wirst ganz sicher nicht wiedergeboren. Menschen besitzen keine Seele.

Mit dem Gedanken spielt man nicht nur einmal. Man kann jeden Morgen darüber nachdenken, wieso man aufsteht und weiterlebt.

Du wählst deinen Weg für dich, erwarte nicht, dass dir hier jemand eine Anleitung für dein Leben schreibt.

Ich sage dir auch nicht, dass das Leben etwas wundervolles wäre und man daran festhalten müsse.

Der Freitod ist eine Entscheidung, die jedem Menschen, der sie aus freien Stücken wählt, zusteht.

Das Leben besitzt keinen Sinn, es gibt einen biologischen Sinn, welcher aus Fortpflanzung besteht. Es gibt keinen Grund, wieso wir leben. Unsere Eltern haben uns einfach in die Welt gesetzt, und niemand hat uns vorher gefragt, fies oder?^^

Menschen leben ihr Leben, weil sie Spaß daran haben. Weil sie etwas gefunden haben, was sie erfüllt. Wenn es nichts mehr gibt, was mich erfüllt und was mir Spaß macht, dann werde ich mich auch töten.

Weißt du, welche Tragweite die Entscheidung des Freitods mit sich führt? Das Leben hält viele Dinge bereit, die dich glücklich machen können, also sollte man diese Entscheidung gründlichst überdenken bevor man sich entscheidet

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hallo erstens wenn du tod bist bleibst du auch tod wenn es ein leben nach dem tod gäbe dann frag dich mal was davor war genau nichts sonst könnte man sich ja erinnern an die zeit im mutterleib usw. 2. wenn du negativ ranngehst dann kannst du sagen du hast halt die arschkarte gezogen auf der welt zu sein . positiv gesehen mach das beste draus das macht dir das leben leichter schöne zeiten zu haben macht das leben wertvoller

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Der Mensch ist intelligenter als alles andere auf der Welt. Es muss einen Grund haben warum wir existieren. Jeder muss für sich den Grund bestimmen. Der eine sagt man sollte einfach Glücklich Leben und der andere versucht sein Leben im jenseits so gut wie möglich zu gestalten, indem er auf den "Spaß" auf dieser Welt verzichtet. Dir fehlen die Ziele an denen du Arbeiten kannst. Denn nur dann kann das Leben Sinn machen. Sammle Erfahrungen indem du die Ziele der Personen deiner Umgebung herausfindest.

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Kommentar von furkanS
13.10.2016, 23:14

geben*

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Sinn des Lebens ist eindeutig die Religion. Du solltest nicht an dir zweifeln sondern dich bis jetzt an alles bedanken bei Gott das was du hast denn ist es nicht bezaubernd so viel auf dieser Welt zu haben und erreichen zu können

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Also ich hab mir diese Fragen auch schon öfter gestellt.
Ich lebe noch weil ich niemanden verletzen möchte indem ich nicht mehr da bin..ich könnte das nicht..

Und ich bin lerne gerne ...damit meine ich dass ich so viel entdecken möchte vor meinem Tod

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Ich kenne dein Problem.... 

Irgendwann wird die Zeit kommen... An dem Punkt siehst du in allem einem Sinn... (bei mir war es ein Mädchen (liebe meines Lebens bis heute noch))

Gib nicht auf du schaffst das auch :)

Lass dich nicht entmutigen :)

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Kommentar von lil98i
13.10.2016, 23:19

Was würdest du machen wäre sie tod?

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Kommentar von Maria1902
13.10.2016, 23:24

Genau das ist Problem. Was machst du, wenn dieser eine Mensch, der deinen Lebenssinn darstellt, nicht mehr existiert? 

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Es gibt sowas wie pshychatrien wie wärs damit ?

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Kommentar von kevinderzweite
15.10.2016, 22:39

Es gibt sowas wie Intelligenz?

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