Warum trifft der Klimawandel ausgerechnet Australien so stark?

6 Antworten

Weil Australien ene gigantische Landmasse besitzt und zum Teil an tropische Gewässer grenzt. Das alles macht einen Kontinent wie diesen zu einem empfindlichen Gebiet. Dazu verändern sich die Meeres- und Luftströmungen durch weitere Erhitzung und es kommt zu mehr Wasserverdunstung, was die Neigung zu Starkniederschlägen antreiben kann. Kommt der Wind aus dem Landesinneren, gibt es Dürre, Hitze und Waldbrände, kommt der Wind vom Meer, säuft die ganze Gegend ab, wie wir es zuletzt gesehen haben.

Außerdem hat Australien immer schon eine starke Neigung zu Dürren gehabt großflächig. Zur Zeit der Besiedelung durch Briten im 19. Jahrhundert gab es eine eher ungewöhnlcihe Feuchteperiode, so dass die Eingetroffenen den falschen Eindruck gewannen, dass sich mit diesem Land etwas großartiges Anstellen ließe. Fataler Irrtum.

Was sie damals auch nicht wussten: Australien besitzt die geologisch ältesten Böden der Welt, weil hier seit vielen Millionen Jahren keine Eiszeiten und Gletschermassen die Bodenschichten umwälzten, ganz anders als in Mitteleuropa, wo die Böden extrem fruchtbar sind. Deutschland erzielt oft das zwei- bis dreifache an Ernteerträgen pro Hektar als z.B. die USA, wenn man mal von Kunstdüngung absieht. Somit ist der landwirtschaftliche Ertrag in Australien karg, intensive Bewirtschaftung führt schnell zu weiterer Auslaugung und Versteppung.

All diese Dinge machen Australien extrem verwundbar, und die nächste Dürre, verbuden mit aberwitziger Wasserkappheit, wird kommen. Melbourne wird vielleicht bald gar nicht mehr mit Wasserzu versorgen sein. Was dann? Tankschiffe, wie es in Spanien schon mal geschehen ist?

Der Klimawandel wird unerbittlich über Australien herfallen, und ganz ehrlich: mir fehlt es da etwas an Empathie, wenn ein Land, das zu 80% aus brüllend heißer sonniger Wüste besteht, nicht in Wind- und Solarenergie investierte und weiter Kohle aus dem Boden kratzt. Meine Oma, jahrgang 1901, sie wusste schon: wer nicht hören will, muss fühlen.

Die gegenwärtigen klimatischen Veränderungen in Australien sind im Ausmaß nicht stärker als die z.B. im zentralen Südafrika, im Sahel oder im Mato Grosso-Gebiet Südamerikas. - der Unterschied besteht in der intensiveren Dokumentation und Berichterstattung (englischsprachige Medien). Auch in Australien gab es im Pleistozän Vergletscherung (im Südosten und Tasmanien) In Mitteleuropa haben die "Gletschermassen" nicht "Bodenschichten" (wenn schon, dann Bodenhorizonte) umgewälzt, sondern sie haben Moränen aus physikalisch aufbereitetem Gestein (kalkreich) hinterlassen und dazu wurde äolisch Löß abgelagert, auf dem fruchtbare Parabraunerde- und stellenweise Schwarzerden entstanden. Ähnlich fruchtbare Gebiete gibt es auch in den USA (auch dort ist Löß weit verbreitet). Usw. usw., man kann hier nicht auf alle Fehler und Ungenauigkeiten eingehen, die der Text enthält.

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Die Gefahr des Klimawandels ist nicht, dass es wärmer wird. Solche Schwankungen gab es schon früher. Es geht um die Geschwindigkeit des Wandels, die unser gesamtes Ökosystem überfordert.

In gemäßigten Ländern wie in Deutschland lässt sich das noch bewältigen. In heißen Klimazonen verstärken sich aber Probleme: Wassermangel, Versteppung ...

Auch in besonders kalten Regionen könnte es zu Schwierigkeiten kommen, beispielsweise das Auftauen des Permafrosts. Was ganze Städte gefährdet.

Australien liegt eben geographisch ungünstig. Wo es heiß ist wirds noch heißer,besagt eine Regel,wird schon stimmen. Die Hautkrebsrate liegt in Australien höher als in anderen Ländern. Sie haben zwar 4 Klimazonen,eine sogar nach Europäischem Standart,jedoch ist auch eine "Frevelkultur" durch den Menschen seid den letzten Jahrzehnten stark erkennbar. Die Holzindustrie boomt,teilweise recht alte Bäume können nicht durch Aufforstung ersetzt werden. Woher sollen die jungen Bäume denn Wasser aufnehmen? Sie haben keine kilometerlangen Wurzeln wie die "Bigs". Und: je heißer es ist,desto mehr klimaanlagen gibt es,fast jeder haushalt hat es. Die kinder fahren in klimatisierten Bussen direkt zur Schule mit klimatisierten Gängen die ins innere führen. Dagegen regen wir uns Deutsche uns nur über kleinigkeiten auf.....

Weil Australien den höchsten CO² ausstoß der Welt pro kopf hat. Und nichts dagegen macht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin ein Reptiloid.
  1. Australien liegt auf Platz 12
  2. Die Konsequenzen des CO2-Verbrauchs sind immer global! Der CO2 Ausstoß von Australien alleine hat extrem geringe Auswirkungen auf das Klima!
  3. Australien baut massiv Solar- und Windenergieanlagen und hofft im Jahr 2032 vollständig mit grünem Strom versorgen zu werden.
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@Gungrasshopper

Bei Pro Kopf liegen sie auf Platz 1 bei der Tokyo Klima konferenz hat sich Australien als Ziel gesetzt MEHR CO² Auszustßen. Das sind die Einzelnen Staaten die Klimaneutraler werden, nicht die Regierung

Und der Punkt das Australien wenig Auswirkungen auf das Klima hat, beweist nur das du überhaupt keine Ahnung hast. Australien hat mit dem Great Barrier reef, den rieseigen Wäldern und der Artenvielfalt einen riesigen Einfluss auf den Klima wandel.

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@Gungrasshopper
  1. Unter souveränen Staaten auf Platz 9. Wobei z.B. der Vergleich zu Palau, Katar, Bahrain, Estland, Oman und Luxemburg ihrerseits eher einen untergeordneten Anteil ausmachen.
  2. Ja, es wirkt global. Nur weil man eine Verantwortung aufteilt, bedeutet es nicht dass diese geringer wird
  3. Australien hat jedoch unter allen Industriestaaten einen der höchsten Prokopf-Verbrauche von Kohle. Dabei gehört trotzdem Australien zu den größten Kohleexporteuren.
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@Timot378

Du bleibst also dabei? "Warum trifft der Klimawandel ausgerechnet Australien so stark?" "Weil Weil Australien den höchsten CO² ausstoß der Welt pro Kopf hat."

Und dann meinst Du andere hätten keine Ahnung vom Thema! Lachhaft!

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