Warum treten in Amerika so viele junge Erwachsene der Army bei?

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8 Antworten

Hier einige Gruende zum Eintritt ins Military. Ich schraenke mich jetzt nicht auf die Army ein. Sondern das gilt fuer Army, Navy, Air Force, Marines, Coast Guard, National Guard.

  • Finanzelle Gruende: In der heutigen Economy haben junge Erwachsene so die Chance sich etwas aufzubauen und sich abzusichern. Da die Zahl der Leute die sich zum Dienst im "Military" einschreiben zurueckgegangen ist, werden nun wieder Gelder an die ausgezahlt, die es tun. Viele kommen aus armen Verhaeltnisse. Koennen also gleich von der High School ins Militaer und somit einen fuer sie vorgegebenen Weg einlegen. Haben da auch Krankenversicherung etc. und so meist schon eine bessere Lage als vorher daheim.
  • Andere sehen es als Weg von den Eltern und dem Ort wegzukommen, von denen sie gelangweilt sind.
  • Manche tun es aus Patriotismus. Wollen ihrem Land dienen.
  • Familientradition
  • Reisen (hoert sich zwar bloed an, doch dies ermoeglicht ihnen was von der Welt zu sehen. Werden ja schliesslich immer wo anders "deployed".
  • Herausforderung

Also erstmal ist es ein sicherer Arbeitsplatz. Einige haben vielleicht auch Nichts anderes gefunden oder sind sogar arbeitslos. Zusätzlich gibt es da ja noch sowas wie die Wehrpflicht. Einige mögen auch finanzielle Gründe haben...in der Army verdient man ja nicht schlecht. Und den letzten Punkt sollte sich jeder mal vor Augen führen: Was man beim Militär lernt, kann man das ganze Leben gebrauchen (Disziplin, Anstand, Respekt, Selbstverteidigung...)

Moin,

tun sie nicht. Die US-Army ist zwar größer als z.B. die Bundeswehr, aber im Vergleich zur Gesamtbevölkerung der USA ist die Größe für eine westliche Nation noch im Rahmen.

Die Army wird halt als Mittel der Außenpolitik der Amis exzessiver eingesetzt als die Bundeswehr, und wegen der Führungsposition der USA beim Militär wird sie auch massiv finanziert.

Allerdings hat die Army heute teils massive Personalprobleme... Die Army besteht zu großen teilen aus dem Abschaum der Gesellschaft. Die Führungsriege sind eingesessene Militärfamilien, als normale Soldaten nimmt die Army immer mehr Vorbestrafte und Männer mit schlechter Ausbildung.

mfg Nauticus

Problem ist auch, dass es in den USA kein Sozialsystem wie bei uns gibt. Da gibts kein Hartz4, dann stehen einige vor der Wahl - Gosse oder die Armee.

Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber da gibt es einen gewissen Trend... so toll wie in vielen Filmen und Spielen besungen ist die Army nicht...

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"als normale Soldaten nimmt die Army immer mehr Vorbestrafte und Männer mit schlechter Ausbildung." .. und machen aus ihnen etwas.

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"...aus dem Abschaum der Gesellschaft" .. harte Worte von einer Person, die wahrscheinlich nicht viel von der Armuts-Szene und dem "White Trash" in den USA wissen. Jedenfalls werden aber auch genau diese Personen genommen um ihnen Disziplin/Respekt beizubringen und was aus ihnen zu machen.

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@FuckingBurnOut

Hey,

wie beschrieben will ich niemanden verurteilen oder etwas verallgemeinern. Nebenbei ist auch eure Sicht nicht ganz vorurteilslos^^

Es ist hart, ja - aber die US Army ist seit dem Vietnam etwas komplett anderes als die Bundeswehr. Abschaum war zugegeben unfair, aber die normale Infanterie rekrutiert sich aus der Unterschicht.

Beim Militär lernt man natürlich eine gewisse Art von Disziplin, wenn ihr gedient habt werdet ihr aber wissen das der Umgang in so einer rauhen Kerlsgesellschaft vll nicht so glänzend ist, wie ihr das jetzt idealistisch darstellt. Und bei der US Army handelt es sich eben nicht um jeden normalen Bürger, da es ja keine Wehrpflicht mehr gibt...

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Im Irak Krieg wurde z.B. viel mit Werbung gearbeitet um Junge Erwachsene (die vielleicht Studieren wollen) in die Army zu bringen. In den Clips wurde alles so hingestellt als würde man da hinreisen, der Bevölkerung etwas helfen und als reicher "Sack" wieder zurückkehren. Leider ist das nicht so. Andere Gründe wären eben Patriotismus, Familientradition, Herausforderung, "etwas von der Welt sehen" (also das ständige Umstationieren in andere Länder mit anderen Kulturen) oder Armut (Harz4 oder ähnliches gibt es in den USA leider nicht. Entweder auf der Straße Leben oder in die Armee gehen). Letztlich kann es auch sein, dass die Jugendlichen mal stolz auf sich sein wollen (und das nicht im Sinne von: "Boah ich hab 100 Menschen erschossen, war das geil", wie viele über Soldaten denken, sondern eher: "Ich konnt beim Wiederaufbau einer Schule helfen und hab Kinder während einem Feindbeschuss gerettet" wie es wirklich ist) und ihren Enkeln Geschichten vom Krieg erzählen wollen.

Leider ist es in den USA nur so, dass auf Sicherheit in der Armee definitiv weniger geachtet wird als z.B. in der Bundeswehr. Kommen Veteranen also wieder aus dem Einsatz heim können sie oft nichtmehr arbeiten, da sie starke Verletzungen mitheim genommen haben, oder bekommen keinen Arbeitsplatz mehr da sie "zu Alt" für eine Ausbildung sind.

Ist das nachweisbar? Falls ja, vielleicht wegen Strafamnestie.

weiles ein sicherer arbeitsplatz ist

Das stimmt zwar, aber man sieht so viele ehemalige Veteranen auf der Straße leben, weil sie aufgrund von Verletzungen nciht mehr kämpfen konnten...

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Schlechte Chancen auf Arbeit, zu viele Videospiele, abgebrochene Schule..

Gibt Leute, denen macht das Spaß. Es gehen auch mehr Leute, als man meint freiwillig zur Bundeswehr.

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