Warum treibe ich bei manchen pferden......?

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6 Antworten

Neben dem "nachsetzen, um die Hilfe zu verstärken", das schon genannt wurde und eigentlich der richtige Weg zur feinen Hilfe ist, WENN Du drauf achtest, dem Pferde jedesmal wieder zuerst die Chance zu geben, schon auf die leichteste Hilfe zu reagieren, spielt ein zweiter Punkt die Rolle:

Sättel.

Vermutlich reitest Du Schulpferde im Wechsel, oder? Ich hab das nur so zwischen den Zeilen rausgelesen. Dir kann nicht jeder Sattel passen - und wenn der Sattel Dein Bein so legt, dass es nicht mit der Wade funktioniert, würdest Du das nur mit verkrampfen (per Kraft das Bein drehen) schaffen, was noch viel schlimmer wäre als einmal sanft mit dem Absatz antippen - dann aber wirklich sanft aus dem bequem liegenden freien Bein.

cocojessi 01.09.2013, 19:34

Ja ich reite die Schulpferde ziemlich oft im Wechsel:)

Bei dem bei dem es am schlimmsten is der hat einen Baumlosen sattel...

und die anderen normale :)

Okay

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kommt drauf an.

  • wie das pferd auf hilfen reagiert oder

  • auf deine beinlänge

  • auf deine gelenkpfannen im becken

  • auf die anatomie des pferdes

es gibt pferde, die "setzen einen reiter gut hin", d.h. sie sind von ihrer anatomie her so, dass man fast von allein in einen guten sitz rutscht und auch von diesem sitz aus optimal aufs pferd einwirken kann. dann gibts welche, die sind im rücken sehr breit, aber im brustkorb schmal, welche mit einem knochigen rücken und rundem rippenbogen, welche, die einen querovalen, einen tonnenförmigen oder einen längsovalen bruskorb haben.

ich fand bei den grosspferden immer die schmalen, trockentexturigen am besten zu sitzen, meist halbblüter, oder mittelschwere hannoveraner mit langem rücken. bei ponies nimmt man halt, was man kriegt - und beim schulpferd ist es genauso. kann also durchaus von der anatomie des pferdes abhängen. "tonniger" bruskorb, der nach vorn schmal zuläuft - da hast du kaum ne chance auf flachen schenkel...

Kenn ich nur zu gut, wurde mir in den Reitferien nämlich klar gemacht und ich hab ziemlich überrascht und schokiert reagiert. Mir wurde Imprinzip daselbe gesagt wie dir, das es meistens an "abgestumpften" Pferden und an schlechten Ratschlägen des RLs liegt...

LG

Das ist manchmal so wenn das pferd nicht reagiert oder stumpfer ist.. dann versuchst du mehr druck auf zu bauen und nimmst deine fersen, da du mit ihnen mehr druck auf einem kleineren punkt ausüben kannst. Wenn du das pferd kennst würde ich es ml mit sanften sporen versuchen :) Es gibt eben pferde die leider schon so abgestumpft sind dass du dir da einen drauf abschwitzt...

cocojessi 01.09.2013, 19:04

Okay:) Ja bei dem einen Pferd(von den 2 oder 3 Pferden bei denen ichs mach) bei dem es am schlimmsten is, ist es so, dass der immer nur links gehn will und partout nicht rechte hand aber des hab ich jetz schon einigermaßen im Griff...kann des sein das es bei dem deswegen ist?:)

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du bist zu aggressiv und zu wenig selbstbewusst, sonst könntest du darauf verzichten

cocojessi 01.09.2013, 19:02

okay ??

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Moucky 01.09.2013, 19:28

Hat mit Aggressivität und mangelndem Selbstbewusstsein nix zu tun, sondern eher mit fehlender Erfahrung und Mangel an wirklich guten, kompetenten und einfühlsamen Reitlehrer/innen, leider... Viele empfehlen ja noch, dem "sturen Bock" mal die Fersen reinzuknallen oder gar Sporen zu verwenden... :( Sehr traurig !

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cocojessi 01.09.2013, 19:36
@Moucky

meine reitlehrerinnen sagen ja ich soll nicht mit den fersen treiben aber bei 2-3 pferden passierts halt

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Ja,

das ist eine blöde Angewohnheit von vielen Reitschülern.

Das Pferd reagiert nicht, und dann will man natürlich endlich eine Reaktion haben. Dann müssen auch mal die spitzen Fersen herhalten.

Die meisten Schulpferde sind einfach schon zu abgestumpft, und reagieren kaum auf die flache Wade.

Liebe Grüße :)

cocojessi 01.09.2013, 19:06

Okay, danke.;) Es ist hald bei mir bei 2-3 Pferden so dass ich des mach :) ...

LG cocojessi

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