Warum transformiert man auf 380kV hoch? Weiterhin was für physikalische Gesetze werden gebraucht? Zusammenhang mit Wiederstand, Stromstärke, Spannung &Reibung?

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1 Antwort

Das 'Problem' bei der Energieübertragung ist der Widerstand der Leitung d.h. der dort auftretende Spannungsabfall U = R * I.
Den Leitungswiderstand kann man nicht beliebig klein machen, sonst würden bald abwasserrohrdicke Kupferkabel an häuserdicken Betonmasten hängen ;-)

Man kann den elektrischen Widerstand natürlich als 'Reibung' der Elektronen im Draht beschreiben. Je dünner der Draht und je mehr Elektronen ( = mehr Strom) desdo mehr Reibung ( = Wärme = Verlust = 'bremsen' der Elektronen)

Die Leistung am Endgerät ist P = U* I und sei am Endgerät zunächst beliebig transformierbar. Damit ist also klar, dass ich - wenn ich die Spannung U erhöhe, weniger Strom am Endgerät benötige.
Reduziert man den Strom sinkt der Spannungsabfall im Kabel (und damit auch der Leistungsverlust).

Warum man jetzt gerade 380kVolt und nicht 500kV nimmt kann ich im einzelnen nicht sagen, aber ich gehe davon aus, dass das mit der Höhe der Masten und dem Abstand der Einzelnen Leitung auf einem Mast zusammenhängt.

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