warum träume ich so intensiv?

2 Antworten

Hi Alina,

hier mal zunächst in Kurzform und dann etwas ausführlicher zu Schlafstörungen.

a) Sicherstellen, dass es keine körperliche Ursache ist (z. B. Schilddrüse)

b) Versuche die Regeln der "Schlafhygiene" umzusetzen und schau ob das was bringt. (siehe unten)

c) Ansonsten kann ich Dir empfehlen Dich an einen Therapeuten zu wenden, der Hypnotherapie anbietet. Hypnose ist insbesondere bei Schlafstörungen in veieln Fällen hocheffektiv, insbesondere bei Deiner Problematik...

Hier etwas ausführlicher zu Schlafstörungen:

Einteilung

Zunächst mal muss man unterscheiden, ob die Schlafstörung organische Ursachen hat oder nicht. Meistens haben Schlafstörungen eher psychische Ursachen. Dann kann man weiter unterscheiden...

Dein Problem

Was Du also beschreibst hört sich nach einem Mix an zwischen Insomnie und Albträumen, sowie intensivem Traumerleben allgemein verbunden mit flachem Schlaf. Wie oben erwähnt muss erstmal sehr klar geprüft werden, ob es organische Ursachen gibt (z. B. Schilddrüse). Erst wenn 100%ig sicher ist, dass nichts körperliches dahinterstecken, kann man psychisch schauen was los ist. Insomnien sind nicht selten: ca. 30% der Deutschen leiden darunter...

Mögliche Ursachen

Die grundsätzlichen Ursachen bei Schlafstörungen können sehr vielfältig sein:

Äußere Störbedingungen (z. B. Lautstärke, Raumtemperatur, unbequemes Bett usw.)

  • Unbeständiger Tageszyklus (z. B. Schichtarbeit, Jetlag usw.)
  • Stimulanzien (z. B. Kaffee, Alkohol, Drogen usw.)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Antidepressiva, ADHS-Medikamente, Schmerzmittel usw.)
  • Psychosoziale Belastungen (z. B. allgemeine Sorgen, Stress, Beziehungsprobleme, Prüfungsangst usw.)
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Depression, Phobien, Schizophrenie usw.)
  • Organische Ursachen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen, Erkrankungen der Atemwege, Atemaussetzer usw.

Äußere Störbedingungen und Psychosoziale Belastungen zählen zu den häufigsten Ursachen, z. B. das Grübeln und die Gedankenschleifen in lebensbelastenden Situationen während der Einschlafphase.

Allgemeine Verhaltensregeln - Regeln der 'Schlafhypgiene'

Es gibt einige allgemeine Verhaltensregeln der sogenannten "Schlafhygiene",. Manche sind total offensichtlich, andere nicht zwangsläufig. Sie können aber generell gut bei Schlafstörungen helfen, wohl eher weniger bei Deiner Traumproblematik; dennoch schau mal durch:

  • Halten Sie jeden Tag (auch am Wochenende) regelmäßige Aufsteh- und Ins-Bettgeh-Zeiten (max. Abweichung 30 Min) ein.
  • Verzichten Sie auf längere Nickerchen tagsüber (Ausnahme: 20 bis 30 Minuten vor 15:00 Uhr).
  • Schränken Sie Ihre Bettliegezeit auf die Anzahl Stunden ein, die Sie im Mittel pro Nacht in der letzten Woche geschlafen haben.
  • Trinken Sie drei Stunden vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr.
  • Trinken Sie 4-8 Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr.
  • Drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie keine größeren Mengen essen und/oder trinken.
  • Rauchen Sie nicht mehr nach 19 Uhr abends oder geben Sie das Rauchen ganz auf.
  • Gestalten Sie eine angenehme Schlafumgebung (Temperatur >18°C, angenehme Kissen und Matratzen, kein Lärm....)
  • Vermeiden Sie körperliche Überanstrengung nach 18 Uhr.
  • Schaffen Sie zwischen Ihrem Alltag und dem Zubettgehen eine "Pufferzone". Also kein Streit oder Stress vorher...
  • Legen Sie sich ein regelmäßiges Zubettgehritual zu.
  • Wenn Sie nachts aufwachen, sollten Sie nichts essen.
  • Setzen Sie sich keinem hellen Licht aus, wenn Sie nachts wach werden und aufstehen müssen.
  • Vermeiden Sie es nachts auf die Uhr zu gucken.
  • Setzen Sie sich nach dem Aufstehen am Morgen nach Möglichkeit etwa eine halbe Stunde lang dem Tageslicht aus.
  • Das Bett ist nur zum Schlafen und zu sexuellen Aktivitäten da.

Therapie

Wie gesagt: erstmal körperlich abklären lassen. Wenn nichts zu finden ist...:

In vielen Fällen können Schlafstörungen durch sehr einfache und konsequente Verhaltensänderungen in kurzer Zeit beseitigt werden oder die Problematik deutlich verbessern helfen (siehe Schlafhygiene oben).

Psychisch bedingte Schlafstörungen sind mittels Hypnose sehr gut behandelbar. Zusätzliche kann das Erlernen von Entspannungstechniken wie z. B. Selbsthypnose im Rahmen der Therapie nicht nur zu einer deutlichen Linderung, sondern in vielen Fällen kompletten Beseitigung von Schlafstörungen führen. Dies ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt.

AUch was das Traumerleben anbelangt gibt es einige Studien, die zeigen, dass auch hier Hypnose sehr helfen kann das Traumerleben zu beeinflussen und Albträume zu reduzieren (wobei man auch sehr genau hinschauen muss, was das für Albträume sind; immer dasselbe Thema oder wechselnd? Wie lange hast Du die Träume schon? usw.). In jedem Fall kann Hypnose und das Erlernen von Selbsthypnose sehr helfen wieder zu einem tiefen Schlaf zu finden...

Hoffe das hilft Dir...

LG

 - (Gesundheit und Medizin, Psychologie, schlafen)

Ich würds villeicht mal mit Schlaftabletten probieren. Ein anderen rat kann ich dir leider nicht geben.

da hab ich ehrlichgesagt die finger davon gelassen, wegen der starken abhänigkeits chance

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