Warum töten Menschen für Religionen?

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15 Antworten

Weil ihnen von jemandem, der sich dadurch einen Vorteil erhofft, eingeredet wird, es wäre gut, richtig und zu ihrem Besten wenn sie das täten.

Je gkäubiger ein Mensch ist, umso manipulierbarer macht er sich selbst, vor allem den Personen gegenüber, welche die Interpretationsgewalt haben (Priester u.o.ä.)

Du hast Recht, es IST das idiotischste auf der Welt. Das sind alle Streitereien und Differenzen zwischen Religionen im allgemeinen.

Wenn sich zwei Anhänger verschiedener Religionen streiten wer die bessere Religion hätte, sehe ich zwei Kleinkinder die streiten wer den besseren Fantasiefreund hat.

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Andrastor 21.06.2016, 14:53

danke für das Sternchen :)

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Bevor jetzt von allen Seiten der Haß hochschwappt eine kurze Überlegung: glaubst Du, irgend ein Mensch auf dieser Welt verabschiedet sich morgens von seinen Kindern, geht vor die Tür und nimmt sich vor "heute mal was richtig böses zu tun"? Ich denke, das ist nicht so. Jeder versucht so gut er oder sie es kann, "gut" zu sein.

Leider hängt jedoch, was "gut" ist, sehr von deiner Weltanschauung ab. Machen wir mal eine Reise in den Kopf einiger Leute, welche die meisten von uns "böse" nennen würden: Der überzeugte SS-Offizier fand in seinem Weltbild eine "jüdische weltverschwörung", wollte "sein Volk retten" (und den Rest vom Abendland gleich mit ;). Sah sich als Mitglied eines Ritterordens der die Welt rettet. Ähnliche Gedanken gehen in den Köpfen überzeugter Islamisten oder radikaler Christen vor. Die meinen - aus ihrer Sicht betrachtet - die Welt retten zu müssen.

Wenn jetzt diese Weltanschauung, weil Ihr Argumente fehlen oder fremd sind (dogmatisch) noch Gewalt als legitimes Mittel darstellt zu erreichen, was man "erreichen soll um gut zu sein", also die Aufrufe zu Gewalt und Mord, die Du in "Mein Kampf" und Büchern wie Koran oder Bibel zu Hauf finden kannst wird es gefährlich. Häufig kennen diese Leute auch gar keine Gegenstandpunkte oder es ist Teil der Weltanschauung Widersprüche als Beweise zu sehen (so irre das klingt: Das Du Gott nicht finden kannst ist für diese Leute ein Beweis, das es ihn gibt, denn er hat sich gut versteckt!).

Plötzlich hat derjenige eine Aufgabe die "gerecht und gut und die einzig richtige" ist - aus seiner persönlichen Sicht - und auch noch die Legitimation in der Hand, dafür Gewalt anwenden zu dürfen/müssen/sollen. Wird das dann nicht von Aufklärerischen, moderaten Stimmen gebremst sondern zu einer Massenbewegung mit politischen Zielen geformt... Sterben Menschen.

Das mag aus einer anderen Weltanschauung sehr schwer zu begreifen zu sein, vor allem wenn man moderate und aufgeklärte Werte vertritt, aber so scheint mir das zu passieren...

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Es ist tatsächlich idiotisch, aber nur im Bezug auf die menschliche Vernunft. Im religiösen Bereich desaktiviert der Mensch aber seine Vernunft, er lässt sich von einem imaginären Wesen fernsteuern, das angeblich alles besser weiss. Für uns Aussenstehende ist das schwer zu verstehen, ich schaff's jedenfalls nicht.

Bezeichnend für religiöse Menschen ist ihre absolute Realitätsverweigerung. Alles, was ihre Religion in Frage stellen könnte, lehnen sie ungeachtet jeder Evidenz und ohne auch nur ein einziges Argument zu liefern,  stur und definitiv ab. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Basta. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Kommentare auf deine Fragen.

Als die RAF wütete und ihre politischen Motive darlegte, wurden diese von niemanden in Frage gestellt. Keiner sagte "das kann doch gar nicht stimmen, die haben sicher ganz andere Gründe". Auch Breivik glaubte man, als er sagte, durch seine schrecklichen Verbrechen hätte er eine Plattform für seine Ideologie gesucht. Keiner sagte "kann doch nicht sein, der hat sicher aus Liebeskumer getötet". - Nein, im allgemeinen glaubt man Terroristen, wenn sie die Motive ihre Taten bekannt geben.

Ausser, wenn es sich um religiöse Motive handelt. Da weiß es plötzlich jeder, und zwar sofort und ohne irgendeinen Anhaltspunkt, besser als der Terrorist selbst. Die Gründe, die der Terrorist angibt, können nicht stimmen. Ist so. Basta. 

Solange man vor den Auswüchsen der Religion so penetrant die Augen verschließt, sehe ich keine Lösung nähern. 

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Da müsste man zuerst die Frage klären, warum Menschen überhaupt töten. Dass sie für die Religion töten ist nichts spezielles. Kriege führen und Fremden gegenüber feindlich eingestellt zu sein, hat es immer schon gegeben. Eine weitere wichtige Frage wäre, warum Menschen religiös sind (ich nehme an, es ist ein tief in den Menschen verwurzeltes Bedürfnis nach Transzendenz) und warum sie in einer Religion Halt finden. Pauschale Antworten kann es zu solchen Fragen nicht geben.

Die Kurzantwort wäre: Menschen töten für Religionen (a) weil sie Töten können und schon immer andere unter bestimmten Umständen getötet haben und (b) weil sie ein (individuell unterschiedlich stark ausgeprägtes) Bedürfnis nach Welterklärung, Transzendenz, Sinnerfüllung und Religion haben.

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Gruß, meist sind die Religion nicht die Ursache für Kriege und Morde sondern immer ein einfacher Erklärungsgrund. Über 90% aller Kriege werden aus Recaursen geführt. Die Religion bedeutet den Menschen die glauben sehr viel, weshalb es so leichter ist sie damit zum Morden zu motivieren. 

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Es ist die Gier... Niemand kann und will teilen...

Geld, Land... Dafür wurde schon immer getötet und wird auch immer so sein.

Früher rabiat und offen auf der Straße... Heute wird irgendwo der Handel gestoppt und den Menschen geht es dreckig...Und wieder entsteht Hass und Wut... Und man will sich gegen den Feind wehren.

Religion...ach, zum kleinen Teil gehört der Glaube sicher dazu...Aber es sind meist viel nichtigere Gründe.

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Zicke52 20.06.2016, 10:00

Es ist beeindruckend, wie man so Offensichtliches immer wieder so unbeirrt leugnen kann.

Ein Selbstmordattentäter handelt also aus Gier. Weil er nach seinem Tod ja auch mit Geld und Land so viel anfangen kann.

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Kasumix 20.06.2016, 10:05
@Zicke52

Es ist beeindruckend, wie andere anderen eine Ansicht aufzwingen wollen :D

Ne...da kommt dann wieder die Wut, der Hass, die Unterdrückung zum tragen...

Sie schreien “Allah“, aber du glaubst doch nicht wirklich im Ernst, dass die das wirklich aus einem Glauben an den Islam machen? Ach süß... :D

Hast du schon mal die Meinung von Millionen Moslems gehört? Die meinen doch selbst immer, das sei nicht deren Überzeugung...

Und richtig... Land und Geld interessiert die Terroristen nicht..  die Guten haben ja auch nix...

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Zicke52 20.06.2016, 10:21
@Kasumix

Und warum machen sie's dann? Nicht aus Glauben (warum gibt man sich dann die Mühe, ihnen die Mär von den 72 Jungfrauen zu erzählen, wenn eh niemand dran glaubt?). Gier kann'sich nicht sein, denn nach ihrem Tod haben sie von materiellen Gütern nichts.

Welche Unterdrückung? Die Autoren der letzten Attentate in Europa waren in Demokratien geboren und aufgewachsen,  die meisten lebten in geordneten Verhältnissen, manche sogar in sehr guten.

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alexander329 20.06.2016, 12:40
@Zicke52

"Und warum machen sie's dann? "

Aus Gier nach Anerkennung und Lob von Menschen oder von Gott.

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Zicke52 20.06.2016, 15:36
@alexander329

Aus Gier nach Anerkennung und Lob von 

Menschen = davon haben sie nach ihrem Tod nichts. Auch gibt es mehr Menschen, die sie für ihre Taten verachten als loben.

Gott: die Täter glauben also, dass es einen Gott gibt. Noch dazu einen, der an ihren Verbrechen Gefallen findet. Also doch religiöse Motivation. 

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Der selbe Grund warum Menschen für den Nationalsozalismus, Kommunismus, ihre Gangs, ihre Organisationen und den Etatismus getötet haben. Aus Überzeugung. Menschen mit schwacher Rationalität werden über längere Zeit von einer Weltanschauung indoktriniert bis sie es für die einzig wahre Wahrheit halten. Je, mehr Leute im Umfeld davon überzeugt sind, desto mehr glaubt man es auch. Gruppenzwang ähnelt dann einen kognitiven Virus.

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alexander329 20.06.2016, 12:35

Aber auch Atheismus ist eine Überzeugung bzw Weltanschauung, die als einzig wahre Wahrheit angesehen wird und auch indokriniert werden kann.

Diese Weltanschauungen mit schwacher Rationalität in Verbindung zu bringen finde ich falsch.

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LebenderToter 20.06.2016, 15:35
@alexander329

Natürlich ist auch Atheismus eine Weltanschauung die auf eine Absolutheit aufgrund eigener Erfahrungen beharrt. Bestreitet ja keiner.

Nein, du hast mich falsch verstanden. Weltanschauungen die eine eindimensionale Extremisierung hervorrufen, beruhen auf schwacher Rationalität, da diese Menschen ihr Weltbild nicht hinterfragen. Treffen sie auf andere Meinungen ensteht bei ihnen eine kognitive Dissonanz.

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Zicke52 20.06.2016, 15:59
@alexander329

Atheismus ist eine Überzeugung aber keine Weltanschauung. 

Es ist meine Überzeugung, dass Dornröschen nicht 100 Jahre geschlafen hat. Weltanschauung ist das aber keine.

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matmatmat 20.06.2016, 17:56
@LebenderToter

Oh weia, Wikipedia... Atheismus ist einzig ein einzelner Standpunkt zu einer einzigen Frage: Gibt es einen Gott. Die Antwort: Nein. Das ist keine Weltanschauung.

Humanismus wäre eine atheistische Weltanschauung. Aber nicht jeder Atheist ist Humanist...

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Die Religion ist ein vorgeschobener Grund, in Wahrheit machen sie es aus Eigennutz.

Wegen der Religion musste noch nie ein Mensch getötet werden. Entspricht auch keiner Religion, das zu tun.

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Julihelferan 20.06.2016, 08:42

Ja das hab ich auch schon gehört dass sie für G.O.D. töten, also Geld Oel und Drogen..

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matmatmat 20.06.2016, 09:24

Nichtmal Jesus? ;)

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Zicke52 20.06.2016, 09:51

Jemand, der sich in die Luft sprengt, macht es aus Eigennutz? Was hat er denn davon?

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Centario 20.06.2016, 09:56
@Zicke52

Man hat schon gehört das die Familien versorgt werden? Nur überdenke mal deine Antwort ob diese Leute das nötige Wissen haben, um das so darzustellen. Mir persönl. tut jedes Menschenleben leid, wirklich jedes.

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Zicke52 20.06.2016, 10:30
@Centario

Die Familien der europäischen Attentäter von Paris und Brüssel waren schon versorgt. Einer der Attentäter war Sohn  eines wohlhabenden Kaufmanns und besuchte eine Eliteschule in Brüssel. Auch die anderen Familien lebten in normalen Verhältnissen. Im Gegenteil, die Verbrechen ihrer Söhne haben ihnen nur Probleme mit der Justiz eingebracht. Sie werden jetzt jahrelang unter Beobachtung stehen.

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quopiam 20.06.2016, 11:37
@Zicke52

Die Attentäter töteten nicht für ihre Religion. Sie mordeten für etwas, von dem ihnen jemand gesagt hat, es SEI ihre Religion und zwar die einzig richtige. Darunter verbergen sich Motive, die mit religiösen Bedürfnissen nichts zu tun haben. 

Diese jungen Männer waren VOR ihrer sogenannten Radikalisierung haltlos, ohne Sinn und Ziel im Leben, nicht orientiert über ihre eigenen Bedürfnisse, fühlten sich ausgeschlossen (von was auch immer), hatten einen überbordenden Wunsch nach Bedeutung, Selbstdarstellung, Rache. 

Aus diesen düsteren Seelenanteilen speist sich der "Islamismus", der Terrorismus mit seinen ungeheuren Grausamkeiten. Wenn es nur ums Töten ginge, wäre mit einem Gewehrschuß ja alles getan. Daß es mehr braucht, siehst Du an den Gräueltaten des IS: Menschen aus Fenstern werfen, mit Benzin übergießen und anzünden, in Käfige sperren und (buchstäblich) rösten, hinter Autos herschleifen, bis die Körper zerreißen. Solche Taten befriedigen die irrationale Gier nach persönlicher Macht und stellen die Rache an der Welt dar, die ihnen - so empfunden - den Platz verweigert, der ihnen vermeintlich zusteht. 

Wer es versteht kann dieses Potential mit Leichtigkeit für seine speziellen Zwecke instrumentalisieren. Gruß, q.

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Zicke52 21.06.2016, 20:45
@quopiam

Natürlich morden die Menschen für etwas, von dem man ihnen gesagt hat, es sei der Inhalt ihrer Religion oder der Auftrag Gottes, aber das IST ja das Wesen der Religion: etwas, was jemand gesagt hat. Ohne Beweise. Und wenn man aufgrund solcher Behauptungen mordet, dann hat man eben auf Grund seiner Religion gemordet. 

 

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Centario 21.06.2016, 23:13
@Zicke52

Es geht um irregeleitete Menschen, denen man als Grund für ihre Tat die Religion vorgibt und in Wirklichkeit einen ganz anderen Ziel dient. Der Attentäter selber ist nicht der Profiteur seiner Tat. Die Religion braucht diese Art von Attentäter nicht, sie braucht gar keine.

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Frag' das z.B. mal Mitglieder des so genannten "Islamischen Staates".

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Es kann zur Religion gehören, siehe Sikh, oder aber sie schieben die Religion nur vor, um ihren kranken, wirren Geist zu verdecken.

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Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) und Erfinder der "Religionen" ist darauf bedacht, alle Menschen irrezuführen (Ps.53,1-2) und diese sich gegenseitig umbringen zu lassen (2.Kor.4,4), weil er selbst bald ins ewige Feuer geworfen wird (Offb.20,10).

Aber in Gottes Reich werden alle Menschen wieder ins Leben zurück kommen (Jes.65,20; Offb.20,5), um den wahren Schöpfer kennen und lieben zu lernen (Offb,22,3-4).

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Ich kann nur soviel sagen, dass die Menschen leider sich von diesen falschen Wörtern sich motivieren lassen. Im Judentum, Christentum und dem Islam ist das Töten von Menschen einer der schlimmsten Sünde die es gibt. Dennoch tut man es, obwohl gerade weißt, dass man eine sehr schlimme Sünde begangen hast. Besonders der Islam leidet leider darunter, da z.b terroristische Organisation wie der IS, dies verdeutlichen, obwohl sowas verboten ist. Darunter leiden auch viele unschuldige Muslime. Sie lassen sich von falschen Ideologien und Interpretationen, überreden lassen.

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Das Töten von Menschen ist eine Todsünde und wird von den Religionen die von Gott kommen mit der Hölle bestraft.

Die Religionen die das Töten von Menschen verlangen und belohnen, die kommen nicht von Gott, sondern vom Satan.

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matmatmat 20.06.2016, 18:00

In der Bibel wird da - wohl auch im Originaltext dessen Sprache ich nicht mächtig bin - deutlich unterschieden zwischen "Mord" -> nicht o.k. und "Töten" -> Voll o.k. und es wird eine lange Liste Gründe und Gelegenheiten in den heiligen Büchern mitgeliefert wann es "töten" und nicht "mord" ist.

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Weil gewisse Menschen leider sehr leicht zu beeinflussen sind.

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Die töten nicht für Religionen.

Die Religion ist ein Deckmantel.

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Julihelferan 20.06.2016, 08:43

Vielleicht für die die Kriege führen. DIe Mitstreiter jedoch haben trotzdem den Glauben im Vordergrund denke ich.

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