Warum ist der Tod von Menschen schlimm, von Tieren nicht?

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Es ist einzig und allein die emotionale Bindung. Wenn jemand bei einem Unfall stirbt und die Leute nicht mit dem Opfer verwandt sind, dann haben sie keine emotionale Bindung und machen Selfis mit der Leiche. Sie grinsen in die Kamera und machen Faxen, während die Angehörigen allein schon bei der Todesnachricht zusammen brechen. Sie haben eine emotionale Bindung und reagieren dem entsprechend. Manche Menschen werden allerdings auch emotional wenn menschliche Opfer am anderen Ende der Welt leiden. Das passiert jedoch nur so lange, wie es ihnen selbst gut geht. So bald sich die eigenen Lebensumstände radikal ändern, ändert sich auch die Sichtweise auf fremdes Leid.

Menschen sind anderen Menschen in der Regel emotional näher als Tiere. Aber das gilt nicht für alle Menschen. Einigen sind die Tiere lieber und sie brechen in Tränen aus, wenn Tiere leiden. Dabei unterscheiden sie jedoch zwischen den Tieren zwischen wertvollen und weniger wertvollen Tieren. Sie schlagen ohne zu zögern eine Mücke tot, die ihren Saugrüssel in ihre Haut gebohrt hat und retten mit der gleichen Hand die eben noch den Tod gebracht hat, einen Babyvogel der aus dem Nest gefallen ist. Alle Tiere die ein schönes Fell haben, treu schauen können und auch noch eine gewisse Intelligenz aufweisen, sind in der Regel wertvoller als schleimige, gesichtslose Würmer.

Betrachtet man die Erde als ein Fremder der aus einer fernen Galaxie hier her gereist ist um die Erde zu studieren, findet man nichts an den Menschen was sie irgendwie von den Tieren unterscheidet und sie wertvoller als andere Tiere macht. Im Gegenteil, sie vermehren sich unkontrolliert und drängen alles andere Leben an den Rand. Sie sind so erfolgreich bei ihrer Ausbreitung, dass sie zu einer Gefahr für sich selbst und das Leben an sich geworden sind. Der Fremde von der fernen Galaxie könnte auf die Idee kommen, dass der Mensch so etwas wie ein Krebsgeschwür ist, welches so schnell wie möglich ausgerottet werden muss, wenn das Leben auf der Erde noch lange dauern soll. Er hätte garantiert keine emotionale Bindung an die Menschen und würde ihr Leben nicht für wertvoller halten, als das Leben der Tiere.

Also ist es sinnvoll daß ein Mann imJahr 1999 16 kleine Kinder an einer Grundschule erschossen hat? Oder daß 41 Kinder und viele andere Menschen bei einem Großbrand in Russland starben. Auch wenn Menschen die Erde leider wirklich ausbeuten ist der gedanke sehr charakterlos oder willst du mit dir und deiner Familie anfangen? Man sollte auch Verschiedene Tierarten erhalten und es ist nicht schön wenn so viele Tiere unnütz sterben. Ja für die Erde an sich wäre es ohne Bedeutung wenn einige tausend Menschen sterben aber zb wäre auch das Aussterben des großen Panda oder einer einzelnen Walart für die Erde an sich bedeutungslos. Der Panda ist zwar ein wundervolles Tier daß man schützen sollte aber rein ökologisch eine echte Nullnummer. Menschen zwar eher auch und selbst wenn viele Arten tatsächlich profitieren würden wünscht man niemandem den Tod-

Es wäre sinnvoller Menschen zu töten als andere Tiere wir sind zu viele.

Ach stimmt, das ist ja etwas komplett Anderes, wenn es um einen selbst geht? Oder willst du dich zufällig für die Menschheit opfern, sei doch so sozial...

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