warum taucht der Geburtsname nie wieder nirgends auf?

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2 Antworten

Vermutlich ist durch Deine "Einbenennung" gemäß § 1618 BGB der Familienname Deines Stiefvaters zu Deinem Geburtsnamen geworden. Dann ist das so und ändert sich auch nicht mehr.

Da steht aber nichts drin, das der angenommene Name auch der Geburtsname wird.

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@gegnhang

Das muß da auch nicht drinstehen. Im Gesetz steht, was für eine Einbenennung notwendig ist, nicht, was das Wort "Einbenennung" bedeutet. Die Bedeutung von "Einbennenung" steht ja vollkommen außer Frage. Gesetzlich regeln muß man nur, wer wann wie so etwas machen oder auch nicht machen darf. Deswegen benötigen wir ja auch Juristen. Die kennen solche Worte und wissen, was sie bedeuten. Ein Laie kann Gesetze zwar lesen - verstehen kann er sie in der Regel nur unzureichend. Oder wüßtest Du auf Anhieb die Begriffe "Besitz" und "Eigentum" zu erklären? Für Dich mag das unter Umständen ein und dasselbe sein. Juristen erkennen jedoch einen erheblichen Unterschied.

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@Zyogen

Ich habe nun noch einen Text gefunden, aus welchem sich die Bedeutung des Begriffes "Einbenennung" auch für juristische Laien unmißverständlich entnehmen läßt:

http://www.hwr-berlin.de/fileadmin/downloads_internet/lb/forschung/publikationen/fb2/Maehrdel_komplett.pdf

Dort heißt es auf Seite 17: "Bei der exklusiven oder substituierenden Einbenennung (§ 1618 S. 1 BGB) tritt der Ehename von Eltern– bzw. Stiefelternteil an die Stelle des Geburtsnamens des Kindes. Es verliert den bisher geführten Namen endgültig und führt fortan den Ehenamen seines sorgeberechtigten Elternteils und dessen Ehegatten als Geburtsnamen."

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@Zyogen

Ok, danke schön. da das auch meine Tochter betrifft, weiß ich es jetzt besser.

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Da würde ich aber schon mal zum Standesamt gehen. Denn Du bist jetzt eine verheiratete Z , geborene X. Und nichts anderes.

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