Warum suchen die meisten Flüchtlinge Zuflucht in Deutschland?

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die derzeitigen Flüchtlinge suchen ihre Zuflucht hauptsächlich deshalb in Deutschland, weil sie hier die beste soziale Versorgung und die beste Zukunftsperspektive für sich und ihre Familie sehen. Die freundliche Einladung von "Mama Merkel" hat zuletzt auch noch die letzten Bedenken irgendwelcher Zweifler aus dem Weg geräumt.

Flüchtlinge (speziell die arabischen Muslime) glauben nämlich, dass Deutschland (sonst die "Ungläubigen") für Muslime Häuser und Wohnungen baut. Sie schicken daher klugerweise selbst ihre noch minderjährigen Kinder voraus, weil sie wissen, dass diese nach unseren Regeln absolutes Entgegenkommen erwarten dürfen. - Ist der Sohn erst angekommen und als Asylant anerkannt, dürfen Mama, Papa, Oma usw. automatisch nachkommen. Wo findet man eine solche "Willkommenskultur" sonst noch in der Welt, wenn man - die Fernsehbilder transportieren es, auch noch an Einreisepunkten mit Fähnchen und freundlichen Transparenten (Welcome Refugees!) empfangen wird? - Deutschland ist einfach einmalig!   

Hinterlistig, diese Flüchtlingskinder aber auch. Man gut, dass Sie das alles so durchschauen. Schleuser-Erfahrung?

9
@Verflixtomat

Nein, keine Schleusererfahrung! - Einfach auch aufpassen, was Fachleute berichten und auch die Medien transportieren. - Sonst glaubt die Mehrheit denen ja auch fast alles. Warum also gerade diese verständlichen, aber eher negativen Details nicht?

7
@Verflixtomat

Verflixtomat, erkläre mir doch bitte etwas sinnvoller, was an meiner Antwort falsch sein soll!

1
@homme

Es "klingt" einfach sehr abwertend. Natürlich gibt es derlei Gründe bzw. Überlegungen und wäre ich an Stelle der Flüchtlinge würde ich natürlich dahin gehen wo es Sicher ist und ich Chancen auf Aufenthaltsrechte habe.  Aber so einfach lässt keine Familie ihre nichtvolljährigen Kinder derlei gefährliche und anstrengende Strapazen unternehmen. Es muss auch einfach überlegt werden, wie die Ausgangssituation in deren Ländern ist. Es fehlen gesamteuropäische und generell weltpolitische Konzepte und da sind sich auch die Experten keineswegs einig. Der eine Migrationsexperte sagt Grenzen auf und kein Zwangsaufenthalt in den Flüchtlingsstationen, da viele zu ihren Verwandten oder Freunden weiterreisen wollen würden und dort unterkommen könnten - ergo würde das die Kommunen entlasten. Der nächste sagt "das ist Migrationsromantik" und es müssten klare Konzepte  bei effizienten Kontrollen her, kann aber auch keine Lösung vorschlagen. Bleibt spannend! Rein Ethisch betrachtet kannst du aber keine Zäune bauen und Menschen verrecken lassen, nur weil sie nunmal nicht das Glück hatten in einem Erste-Welt-Land geboren zu sein, mal abgesehen davon, dass Nationalitäten ja letztendlich auch nur ein künstliches Konstrukt sind und somit auch deren Legitimation limitiert ist.

5
@xiaotuzi

Ich hoffe, dein Kommentar zielt nicht darauf, mich belehren zu wollen. - Ich bin mir der Problematik der Menschen und ihrer daraus abgeleiteten Handlungsweise nämlich durchaus bewusst. An ihrer Stelle würde ich sicher häufig genau so entscheiden und handeln. Mich ärgern nur die sogenannten "Trittbrettfahrer", welche zwangsläufig auch immer dabei sind. Die müssen mit staatlicher Kontrolle heraus gefiltert werden, weil sie dem Ansehen der wirklichen Flüchtlinge und unserem guten Willen schaden.

4
@Verflixtomat

Vielleicht solltest du nach meinem letzten Kommentar dir selbst diese Frage stellen.

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@Verflixtomat

Sagst Du Einem: "Du hast nicht viel übrig für Flüchtlinge, nicht wahr?", schimpft der zurück "Nenn mich nicht Nazi, mein Freund ist Ausländer". :)

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@homme

Zu belehren ist nicht meine Intention gewesen - sondern war lediglich die Reaktion auf die Antwort, was an der vorab geäußerten Meinung falsch sei.  Ich gehe auch damit d'accord, dass "Trittbrettfahrer" herausgefiltert werden sollten und man nicht unbeschränkt aufnehmen kann. Auf der anderen Seite muss auch gesagt werden, dass de facto im letzten Jahr und davor massiv Auffangkapazitäten abgebaut worden sind, obwohl jeder sich an zwei Fingern hätte abzählen können, dass der Flüchtlingsstrom bei den ganzen Krisenherden zunehmen würde. Für mich stellt sich auch die Frage, wo fängt Wirtschaftsflüchtling an und Flüchtling  aufgrund nichtlebenswerter Umstände hört auf. Jemanden in den sicheren Hungertod zurückzuschicken ist meiner Meinung nach genauso verwerflich, wie jemanden in ein Krisengebiet zurückzuschicken - gerade in Länder von deren Elend wir bzw. der deutsche Staat ja auch durchaus profitiert.

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Danke für den "Stern"!

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Ist eine Frage von Monaten oder Jahren.Wenn es hier nicht mehr angenehmer ist als in den genannten Ländern.Dies wird dann sein,wenn die Ablehnung und Auflehnung hier größer wird,es sich herausstellt,das die relative Perspektivlosigkeit nicht überwunden werden kann.Die eine Welt Herrschaft kann nur funktionieren,wenn ganz Europa destabilisiert wird,Angst vor Rußland geschürt und aufrecht erhalten werden kann,um dann zu den Bedingungen des Weltführers die Rettung zu bekommen.LG

Weil sie sich die besten Konditionen hier versprechen. Viel besser als in anderen Ländern.

Und nachdem A. Merkel sie praktisch alle eingeladen hat, kommen sie nun auch.

Was ich richtig unverschämt finde, ist, wie jetzt damit umgegangen wird. Die Flüchtlinge (die meisten davon waren schon im sicheren Lager), wollen sich nicht in anderen Ländern registrieren lassen, sie wenden auch Gewalt an, sie überschreiten Grenzen, sie respektieren keine Gesetze mehr. Fraglich ist, ob sie das hier in Deutschland tun werden, wenn sie denn mal hier sind.....

Und sie werden ihre anderen Familienmitglieder nachholen, ich frage mich echt, wo das noch hinführen wird. Ich habe keine Lust darauf, dass der Islam immer mehr zu Deutschland gehört.....

Und ich frage mich genauso, was strenge Moslems in Deutschland wollen, im verhassten Westen, bei der "Hündin Merkel". Gut, so wird sie von Salafisten genannt aber die meisten Syrer sind halt radikaler im islamischen Glauben, was wollen die dann ausgerechnet hier? Wie die wohl mit unserer Lebensweise und unserer Demokratie klar kommen werden? Und wie werden sie erst über A. Merkel denken wenn sie sich an unsere Gesetze halten müssen? Die ja nicht ihre sein müssen, viele Moslems haben ihre eigenen...

Warum werden sie nicht auf andere, islamische Staaten verteilt, das wäre die beste Lösung, für alle. Da versteht man einander....

Was ich richtig unverschämt finde, ist, wie jetzt damit umgegangen wird. Die Flüchtlinge (die meisten davon waren schon im sicheren Lager), wollen sich nicht in anderen Ländern registrieren lassen, sie wenden auch Gewalt an, sie überschreiten Grenzen, sie respektieren keine Gesetze mehr.

Zu diesem Abschnitt, bei dem ich dir auch zustimme, kam mir die Erinnerung einer neulich ausgestrahlten Sendung wieder in den Sinn.

So wurde ein Flüchtling aus Syrien gefragt, wo er denn hinwolle. Er antwortete Germany, Germany.
Daraufhin wurde er gefragt, warum er nicht in Österreich Asyl beantragen möchte, da dies ebenfalls ein sicheres Land mit vielen Möglichkeiten sei.
Die Antwort bzw. Gegenfrage "Was ist Österreich?" ließ den Reporter etwas blöd aus der Wäsche gucken.

Da kam mir die Vermutung auf, dass viele nur den Namen "Germany" kennen und diesen Ort mit allen Mitteln erreichen wollen. Die Existenz vieler anderer, ebenfalls sicherer Länder ist vielen wohl garnicht bekannt, oder sie wollen sie garnicht kennen.

4
@OrangeTree

Wahrscheinlich.

Dass sie nach Deutschland wollen, ist verständlich, wir würde es auch nicht anders machen, bestimmt nicht. Aber so kann es nicht weiter gehen...... Wo sollen denn alle hin? Wie will Merkel dass schaffen? Und was für Folgen hat es für Deutschland wenn so viele Flüchtlinge her kommen und auch bleiben?

4
@OrangeTree

Wahrscheinlich wurde dort vorher in Syrien nur Deutschland propagiert. Ich vermute, dass wohl irgendjemand will, dass die Flüchtlinge Deutschland überrennen und es so schwächt/verändert? Da könnte man jetzt die krassesten Verschwörungstheorien machen...

2
@FunkelnderStern

Wo sollen denn alle hin?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich unsere professionelle Regierung über diese Frage genügend Gedanken gemacht hat, vor allem im Hinblick auf den kommenden Winter. Aber eine Antwort darauf werden wir früh genug bekommen. Fragt sich nur, in welcher Form.

Ich denke die Folgen lassen sich nicht voraussagen, selbst Vermutungen sind schwierig. Hängt natürlich auch davon ab, wie viele Flüchtlinge sich erfolgreich integrieren lassen.

Wahrscheinlich wurde dort vorher in Syrien nur Deutschland propagiert. Ich vermute, dass wohl irgendjemand will, dass die Flüchtlinge Deutschland überrennen und es so schwächt/verändert?

Naja, der syrische Informationsminister hat neulich ausdrücklich Europa für die Flüchtlingskrise verantwortlich gemacht. Weiterhin betonte er, dass jeder syrische Flüchtling "wann immer er will" in sein Land zurückkehren kann.

Der recht interessante Artikel, welcher gleichzeitig die Quelle obiger Aussagen ist, lässt sich hier finden:

http://www.focus.de/politik/videos/jahrelanger-buergerkrieg-syrien-macht-europa-fuer-die-fluechtlingswelle-verantwortlich_id_4940985.html

Der Mann hat nicht ganz unrecht. Allerdings bezweifle ich, dass viele Flüchtlinge wieder freiwillig nach Syrien zurückkehren werden. Da ändert seine "Einladung" wohl auch nicht viel.

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