Warum suchen Christen , Juden , Muslime immer was sie trennt?

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Es geht nicht darum, sich gegenseitig die Augen auszukratzen im verzweifelten Versuch, seinen eigenen Glauben als den besseren anzupreisen.

Aber es ist eben auch nicht alles gleich. Und an den gleichen Gott glauben wir schon gar nicht. Juden und Christen ja, aber Muslime sicher nicht.

Aus meiner christlichen Sicht heraus ist es eine Irrlehre, wenn man so etwas behauptet. Jesus ist die zentrale Figur mit einer enorm wichtigen Botschaft.

Das heißt aber noch lange nicht, und das sollte selbstverständlich sein, dass ich Andersgläubige angreife, diskreditiere, verunglimpfe oder anderweitig abwerte. Nur habe ich eben einen anderen Glauben, den ich auch nicht homogenisieren oder verwässern lasse.

Wenn mich jemand nach dem Weg fragt, und ich weiß, dass er rechts abbiegen muss, dann sage ich ihm das auch. Und nicht "Alle Wege führen irgendwie zum Ziel irgendwann vielleicht".

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Wenn es um Glauben ginge, hättest du Recht.

Es geht aber um Religion, also organsierter Glauben mit festgelegten Dogmen. Wenn nun die Religion wie z.B. Islam in verschiedenen Ausprägungen oder Katholizismus aufeinandertreffen, geht es um Machtfragen.

Die religiösen Führer erheben ihren Machtanspruch mit der Begründung, die einzige und absolute Wahrheit zu kennen, also die einzig "wahre Religion" zu vertreten und damit im Namen Gottes/Allahs zu sprechen. Würden die nun plötzlich die Dogmen anderer Religionen tolerieren, würden sie ja indirekt zugeben, dass es nicht nur ihre absolute Wahrheit sondern mehrere Wahrheiten nebeneinander gibt. Damit könnten sie ihre Schäfchen dann aber nicht mehr mit Angst vor der Hölle und Zwang zum "wahren Glauben" bei der Herde halten.

Ohne die anderen Religionen als falsch und ungläubig zu bezeichnen, würde es den religiösen Führern auch nicht mehr so einfach gelingen, die breite Masse aufzuhetzen und gegeneinander zu hetzen.

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Weil Menschen sich gerne eine überschaubare Gruppe suchen wolen, mit möglichst den gleichen Ansichten, weil das Sicherheit gibt und sie sich bestätigt fühlen. Heißt nicht, dass sie nichts mit andern zu tun haben wollen, aber sie wollen einen sicheren Hafen haben, in den sie einlaufen können, wenn sie auf offener See zu sehr verunsichert werden und auch weil sie die Sicherheit haben wollen, dass da ein solcher Hafen ist.

Sie verstehen sich lieber mit weniger sehr gut, als mit allen so halb und weil ihre Religion in dieser Form dazu eine Mittel ist, muss esgeschütz werden.

Dies nur als überspitze Darstellung, um die prinzipielle Funktionsweise darzustellen, die natürlich noch sehr von anderen Umständen beeinflusst wird und nicht allein die Handlungen bestimmt

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Weil die Religionen selbst entzweien und nicht verbinden.

Jede Religion versucht ihren Anhängern beizubringen ausschließlich durch diese Religion Erlösung finden zu können und das ausschließlich ihre jeweilige eigene Religion Recht hat.

So kann ein "Zusammensein" kaum möglich sein, denn jede/r Gläubige hat die Gedanken im Kopf:

"Die machen alles falsch. Wir haben Recht. Die werden in der Hölle brennen. Ich sollte ihnen helfen und sie bekehren."

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Weil die Menschen immer Recht haben wollen mit IHRER Ansicht. Und weil sie die Ansicht der anderen nicht teilen, wird  eben eine neue gesucht, die "besser" ist als der Rest.

Das ist nicht nur in der Religion so - ich beziehe Religion jetzt mal auf die institutionalisierten Gottesgemeinschaften "Kirche" und deren Entsprechungen im Islam und Judentum.

Bei den Buddhisten beispielsweise steht Toleranz ganz oben, aber der Gott ist immer noch nicht die höchste aller Instanzen, weil er noch da ist.
Buddhisten streben nach dem "Nichts", also dem Nirvana und die haben keinen Grund, einen anderen Gott zu kritisieren, weil er auch nicht perfekt ist.

Es ist genauso mit allen anderen Sachen, in denen Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Siehe Politik und Kriege.

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Kommentar von Blitz68
10.11.2016, 13:15

also , das " Nichts" erscheint mir nicht soo erstrebenswert

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Die gemeinsame Wurzel ist die, daß sich jede Richtung ihren eigenen Gott definiert hat. Deshalb geht es bei Streitigkeiten auch nicht um eine gemeinsame Suche nach einem ethischen Grundprinzip, sondern darum, welches Fantasieprodukt als Wahrheit gelten soll.

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Es liegt vermutlich daran, dass es hinter den religiösen Praktiken noch andere Wertvorstellungen gibt, die sich widersprechen..

Nicht der Glaube an einen einzigen Gott entscheidet über die ausgeübte Religion sondern die Haltung zu ihrem Glauben, die die unterschiedlichen Gruppen zum Ausdruck bringen wollen, trennt sie.

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Also, Juden und Christen verehren den gleichen Gott -

Jesus Christus war Jude und das Christentum ( die Nachfolge des Christus) ist somit mit dem Judentum verwandt.

Was aber allah betrifft , so bin ich mir nicht sicher , inwieweit der mit dem gott der Juden und Christen in Verbindung steht-

sein Charakter und seine Eigenschaften und auch seine Position den Menschen gegenüber unterscheidet sich sehr von den anderen beiden Glaubensformen.

Der Islam ist ja auch 600 Jahre jünger as das Chrisstentum - wobei das Judentum ja noch 4000 Jahre älter ist.

Für mich sieht es so aus , dass hier zwei unterschiedliche Götter verehrt werden, die nicht identisch sind.

diese Ansicht ist nicht sehr populär, erscheint mir aber logisch.

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Kommentar von AJuergen
10.11.2016, 13:13

Es muss ja nicht populär sein , aber eine sehr Interessante These .
Auf alle fälle ist es aber  Wert das mal zu Hinterfragen . 

Danke LG

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Kommentar von danhof
10.11.2016, 14:49

Sehe ich auch so. Die Unterschiede beginnen schon mit der Dreieinigkeit.

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Ich denke mal,dass die Mehrheit der von Dir genannten Gläubigen genau das tut - leider wird dies von einigen Wenigen, für die Religion ein strategisches Trennungsmerkmal darstellt, gezielt diskreditiert.


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Das Dummen an den ganzen Kirchen und Gläubigen ist, dass sie zu oft vergessen, dass sie einen Gott haben oder überhaupt einen Gott.

Vermutlich eine Art Bewusstseinsspaltung, da in jedem (gläubigen) Menschen auch ein Teufel steckt.

Man konzentriert sich nicht aauf himmlische Reichtümer, sonder viel lieber auf den Reichtum auf Erden.

Die Religionsgemeinschaften fungieren als Ausrede, um unterschiedliche Lager zu bilden, die dann den Glauben als Vorwand nehmen, um sich den Schädel einzuschlagen. In Wahrheit geht es immer um andere Werte

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Kommentar von AJuergen
10.11.2016, 13:18

Ja da ist wohl viel Wahrheit drin. Leider 

LG

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Kommentar von mrauscher
10.11.2016, 15:40

Fiwald, was Du schreibst, trifft es aus meiner Sicht am Nächsten. Der Schöpfer hat einen Widersacher, welcher versucht die Menschen zu spalten. Das ist ihm gelungen, indem er eine Vielfalt an Religionen so organsiert hat, dass sie sich praktisch nicht ergänzen. Selbst katholisch und evangelisch, die ja nahe beieinander liegen sollten, vereinen sich nicht. Es gibt keiner nach. - Wenn wir von Abrahm ausgehen, bei ihm entstand die Spaltung der Juden und dem späteren Islam. Isaak war sein zweiter Sohn von Sahra, aus ihm entand Israel. Ismael war sein erster Sohn, die Mutter war die Magt Abrahams. Aus Ismael entstand die muslimische Welt, Islam usw. -

Ich habe gute Kontakte zu syrischen Freunden, Afgahnistan und türkische Freunde habe ich schon von Kind an. Mit ihnen bin ich einig, dass sie das alte Testament gut kennen und akzeptieren. Somit habe ich als Christ mit ihnen eine wichtige Gemeinsamkeit. Moses, die Propheten, Daniel und eben das Volk Israel bis zur Geburt Christi. Jesus, der Maria zur Mutter hatte und sein Stiefvater Joseph waren jüdisch erzogen, gehörten zu diesem alten Israel. Jesus hat das Christentum gegründet, seine Apostel und Jünger haben dieses weitergetragen, als Jesus bereits die Erde wieder verlassen hatte. Paulus hat dann als Römer das Christentum bis Griechenland und Rom gebracht.

Jahwe gebrauchte den Apostel Petrus, um Juden und Proselyten den Weg zur neuen Nation, der Christenversammlung, zu öffnen. Am Pfingsttag erklärte Petrus den Juden, dass sie Jesus, den sie getötet hatten, anerkennen mussten, weil „Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus“ gemacht hatte. Als die Volksmenge fragte, was sie tun sollte, erwiderte Petrus: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen“ (Apg. 2:22, 23, 36-38). An diesem Tag kamen etwa 3 000 Personen zu der neuen Nation, dem geistigen Israel, hinzu (Apg. 2:41). Die Apostel predigten eifrig weiter und die neue Nation wurde immer größer (Apg. 6:7).

Daraus können wir schließen, das nicht etwa neue Tempel gebaut werden sollten, Kirchen oder Moscheen. Es sollte ein internationales Volk aus allen Völkern und Ländern enstehen, die den Schöpfer anerkennen und seinen Sohn Jesus. Einigkeit herrschte ja in dem Gedanken, dass ein Messias kommen sollte. Sowohl die Juden, Molemische Welt, als auch Christen erwarteten den Messias. Aber schon in dem Gedanken zersplitterten sie sich wieder und fingen an sich gegenseitig zu hassen. Somit kann man wohl davon ausgehen, dass alle Religionen, Sekten und Organisation, die meinen, sie wären die einzig Richten, auf dem Holzweg sind. - Die ersten Christen lagen aber richtig, Paulus hat es vorgelebt und heute ist es Fakt, dass es weltweit Menschen aus allen Völkern gibt, die diesen für alle gemeinsamen Glauben pflegen und z.B. auch hier in gutefrage.net veröffentlichen. Das merkt man ja an den Kommentaren, dass dort Einheit herscht, wo die Bibel korrekt gelesen und verstanden wird. Ein Puzzle kann man nur einmal richtig auslegen, das weiß jeder. So ist es mit der Bibel. Sie ist nicht schwer zu verstehen und ist neutral den Menschen gegenüber, egal aus welcher Nation.

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"Warum suchen Christen , Juden , Muslime immer was sie trennt?"

Weil das schwerer wiegt und genau das, was sie verbinden könnte, relativiert.

"Warum suchen sie nicht was sie verbindet ?"

Weil sie keine Esotheriker sind.

"Die Religionen haben doch alle eine gemeinsame Wurzel , oder liege ich da Falsch ?"

Ja, Du liegst falsch. Genauso falsch, wie derjenige, der denkt "Die einseitig bedruckten Geldscheine müssen auch von der Bundesdruckerei sein"

"Alle glauben an den einen Gott , wieso bringen die sich dann gegenseitig um ?"

Vielleicht, weil es nur eine Behauptung ist? Ich könnte ja auch behaupten, mit Dir verwandt zu sein, ist es dann wahr?

"Moscheen und Kirchen , warum versuchen die Menschen nicht einfach mal zusammen zu beten ,?"

Weil sie nicht zum selben Gott beten würden.

"das würde doch Sinn machen , vor allen Dingen würden sich die Menschen so besser kennen lernen und sich verstehen und Respektieren ."

Du bist sehr optimistisch. Funktioniert so nicht.

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Kommentar von AJuergen
23.11.2016, 07:42

RonyFunk Danke für deinen Kommentar , ja das ist wohl komplizierter als man meint , verstehen werde ich es wohl nie . 

LG

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Es wurde uns ja von Kindesbeinen an eingebleut, dass nur WIR recht haben (was auch immer das bedeuten soll) und die "Anderen" unrecht, also, dass die Anderen quasi irregeleitet sind /wurden.

Das heißt es findet eine Gehirnwäsche an uns statt, die man  eigentlich als "Gehirnverschmutzung" bezeichnen sollte.

Und diese Gehirnverschmutzung gibt es auch auf vielen anderen Gebieten, nicht bloß auf dem religiösen Schauplatz.

Irgendjemand verdient recht viel Geld damit, dass die Menschheit so deppert ist/gemacht wurde. Irgendjemand lacht sich ins Fäustchen!


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Kommentar von AJuergen
10.11.2016, 13:56

Das stimmt , wir werden in den Glauben rein geboren . Und dann wird jeden von morgens bis abends und an Feiertagen eingeredet alles andere ist schlecht unseres ist gut .

Wie aber kommt man aus diesem Kreislauf raus ?

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Es gibt glücklicherweise auch sehr viele Bemühungen, die das Einigende der 3 Religionen hervorheben und für gegenseitigen Respekt und Toleranz werben und beides fördern.

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Vor dem WARUM kommt das OB.

Es sind nicht die Gläubigen, sondern einige.
Die brüllen aber lauter als alle anderen, weil die anderen nicht brüllen.

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da hast du aber wenig ahnung! in fast alles größeren städten der freien welt gibt es gemeinsame betstätten, selbst in israel gibt es muslime und muslima, die gemeinsam etwas mit juden auf die beine stellen und umgekehrt! die medien berichten meist nur von den schlimmen dingen, aber es gibt tatsächlich viel mehr verständigung als man gemeinhin denkt!

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Kommentar von AJuergen
10.11.2016, 14:08

Das ist erfreulich , ich habe zwar davon gehört , aber das es doch sehr viele gibt wußte ich nicht , wir leben auch noch ziemlich Ländlich klein Stadt , aber wir haben hier auch keine großen Probleme mit den Verschieden Glaubens Richtungen , Muslime Christen usw leben Friedlich miteinander . 

Ja das ist auch so mit den Medien , vielleicht sollten die auch mal mehr Positives schreibe

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Alle "Religionen" haben eine "gemeinsame Wurzel", richtig (Offb.12,9).

Der "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14) will, dass sich die Menschheit vernichtet (Offb.9,1-20; 17,1-5) und möchte die "Heiligen" (Kinder Gottes - Offb.13,7) besonders umbringen (Offb.13,11-15; 17,6).

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Weil Menschen sich in ihrem tiefen Inneren durch irgendwas profilieren wollen, sie wollen besser sein als der Andere, und dazu gehört halt, dass das andere schlechter ist. 

Bei Menschen die nichts im Leben reißen kann das dann zum Beispiel Religion sein.

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Kommentar von jackahilla
10.11.2016, 12:28

so ein schwachsinniger kommentar! religion ist doch nicht nur was für menschen, die sonst gescheitert sind. sind millarden von menschen gescheitert, du honk?

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Sonst gäbe es doch nichts womit man auf dem anderen herum hacken könnte.

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Kommentar von gottesanbeterin
10.11.2016, 13:07

Was für eine armselige Antwort!

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Kommentar von AJuergen
10.11.2016, 13:59

Griesuh  das ist ein bisschen kurz gefasst .

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