Warum stürzt man sich ins Schwert und nicht umgekehrt?

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8 Antworten

Das liegt daran dass die Schwerter der Römer nicht sonderlichst scharf oder spitz waren und es viel Überwindung und Kraft gebraucht hat sich das Schwert in den Bauch zu stoßen.

Um beides zu bewerkstelligen hat man sein Körpergewicht benutzt und sich zusätzlich nach vorne geworfen, wodurch tatsächlich eine Sturzbewegung zustande kam.

Oft wurde das Schwert auch in den Boden gesteckt oder ein Helfer hielt es, sodass man sich tatsächlich auf das Schwert stürzen konnte.

Ach echt, man hat das wirklich so gemacht?

Habe ich noch nie gesehen, oder gehört, wenn es dargestellt wurde hat immer derjenige die Klinge vom Körper weggehoben und sich dann in den Bauch gestoßen.

Sehr interessant, danke!

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Mit dem Gewicht des eigenen Körpers, mit dem man auf die Schneide fällt, hat man einigermaßen Chancen tödlich getroffen zu werden.

Das hat man nicht, wenn man versucht, so ein Riesenteil gegen sich selbst zu rammen. Die Arme sind viel zu kurz, um wirkungsvoll und sicher seinen eigenen Körper tödlich zu treffen.

Sei mal so gelenkig, das gleichzeitig gut festzuhalten und bis zum anschlag reinzurammen. und im endeffekt kippste wahrscheinlich aus den latschen, bevor du fertig bist und fällst das letzte stück. Klingt auch einfach eleganter, finde ich. Wenn du schnell rennst, nimmst du ja auch nicht die Beine wirklich in die hand :D

Und es gibt noch das ins Schwert stürzen, wenn man sich wem in den Weg stellt und der grad zusticht. Dann stürzt er sich tatsächlich ins schwert.

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