Warum studieren manche Menschen im Ausland, wenn es in Deutschland viel billiger ist?

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9 Antworten

...wenn es in Deutschland viel billiger ist?

Das stimmt nicht immer. Man hat zwar höhere Gebühren, steht aber wenige Jahre nach dem Studium in speziellen Fällen finanziell trotzdem besser da. Ich mache beispielsweise gerade meinen Bachelor in Deutschland und werde voraussichtlich ab September im Ausland mein Master-Studium absolvieren.

Das dauert aber nur 12 Monate und nicht 2 Jahre wie in Deutschland. Ich bekomme aber trotzdem 3/4 der Leistungspunkte (d.h. ich "verliere" nur ein Semester). Das impliziert insbesondere, dass die Abschlüsse nahezu gleichwertig sind, denn in Deutschland hätte ich nur zusätzlich noch nen Nebenfach (in meinem Fall BWL), was man sich auch getrost schenken kann.

Finanziell lohnt es sich durch die kürzere Studiendauer. Ich rechne mit Mehrkosten von 13000 bis 20000 Euro gegenüber dem Studium in Deutschland, je nachdem an welche Uni ich gehe. Dafür fange ich früher an zu arbeiten, d.h. wenn man diesen Weg mit einem Studium in Deutschland vergleicht, habe ich habe ein Jahresnettogehalt minus das, was ich als Student in DE kriege, zu dem Zeitpunkt, an dem das Studium in Deutschland enden würde, zusätzlich in der Tasche. Und mit steigendem Gehalt steigt dieser Vorteil immer weiter an. Die Studiengebühren usw. sind also nach kurzer Zeit wieder drin.

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Evtl. ist es in manchen studiengängen vom Niveu leichter, auch braucht man möglicherweise einen niedrigeren NC.

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Kommentar von kawaiiakiko
09.01.2016, 18:07

*Niveau

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 Ich denke an der Stelle ist der Preis nicht so wichtig. Diesen Menschen geht es eher darum, die Sprache zu lernen, die Kultur kennenzulernen und Abenteuer zu érleben. Außerdem bekommt man einen anderen Blickwinkel.

Ich würde das auch sehr gerne machen. Allerdings ist es zu teuer. Alternativ kann man aber auch nach einer Ausbildung in einem anderen Land arbeiten. Dabei verdient man Geld und sammelt Erfahrung. Außerdem kann man auch ohne Studium reisen, was aber, glaube ich, noch teurer ist.

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Bei großen Unternehmen (Siemens, PwC, VW, Daimler, KPMG) macht es Eindruck, wenn Jemand in den USA, oder GB studiert hat.

Man muss wissen, welchen Weg man gehen will, danach richtet es sich, ob es lohnt, oder nicht.

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Das liegt nicht an den Preisen. Wenn man im Ausland eine lange Zeit ist, lernt man auch sehr viel von der Sprache kennen. Außerdem macht es einen sehr guten Eindruck, wenn in deinem Lebenslauf steht: Studium in USA.

Nirgendswo lernt man besser die Sprache, als im eigenen Land. Aber es gibt auch Menschen, die einfach nur neues ausprobieren wollen und sich in einem fremden Land ein neues Leben anschaffen wollen. Es gibt noch viele weitere Gründe, aber der größte Grund ist wegen der Fremdsprache.

LG und hoffe ich konnte weiterhelfen :)

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Kommentar von SonicExe
09.01.2016, 18:14

Aber vom Wissen her macht es keinen Unterschied, wenn ich hier in Deutschland studiere, oder in den USA?

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Vielleicht weil sie ein Studium machen, in dem die jeweilige Sprache notwendig ist oder weil sie irgendwann auch dort arbeiten wollen.

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Andere Kultur kennen lernen, verschiedene Sprachen, über den Tellerrand hinaus blicken, Erfahrungen sammeln

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Anderer vllt besserer Abschluss. Schöneres Land. Vllt wollen sie ja auch mal dort arbwiten

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Manche Ärzte haben ihr Studium in Rumänien gemacht. In einem Billigland ! 

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