Warum strebt der Mensch nach Macht?

13 Antworten

Die Frage kann man so nicht beantworten, weil jeder Mensch anders ist und andere Beweggründe hat. Man müsste sich also jeden Fall extra anschauen.

aber wenn ich die Frage trzdm allgemein beantworten würde, würde ich sagen, dass es oft mit einem gewissen Maß an egozentrismus und Größenwahn zusammenhängt. Man sieht heutzutage allgemein in der Gesellschaft, dass vielen Leuten das wichtigste sie selbst sind und zwar nicht auf eine gesunde, selbsterhaltende Weise, sondern in einem unnatürlichen Übermaß. Ein aktuelles Beispiel wäre zb, dass die meisten Leute hierzulande fröhlich Weihnachten feiern und massenweise Geschenke kaufen etc etc. und die ganzen Probleme, wie Umweltverschmutzung, Erderwärmung, Kinderarbeit,.. scheinen vergessen zu werden, weil das Ziel der Leute ist selbst glücklich zu sein und nicht das größtmögliche allgemeine Glück zu verursachen.

und zum Größenwahn: es wird immer wieder, insbesondere wenn es um künstliche Intelligenz geht, davon geredet, wie Emotionen, liebe etc das sind, was uns menschlich macht. Der Begriff „menschlich sein“ wird überhaupt oft in dem Zusammenhang verwendet. Dabei zeigt die Biologie eindeutig, dass uns nur das abstrakte denken und die Intelligenz von Tieren trennt. Das haben aber nicht alle Menschen (ausreichend), also werden liebe, Empathie etc quasi als Ausrede genutzt, um sich trotzdem noch auf eine Stufe über das Tier zu stellen. Amüsanterweise stelle ich persönlich in letzter Zeit immer wieder fest, wie nah manche Menschen (also viele Menschen) an Tieren sind. Hätten sie keine Kleidung, kein Internet und keine Sprache, wären sie nicht anders als jeder andere Primat.

Diese Eigenschaften können auch dazu führen, dass man ein Diktator Bzw Tyrann werden will Bzw wird.

Ps: mir ist klar, wie arrogant das klingt

Es streben nur sehr männliche Gehirne ohne Mitgefühl im Positiven, also ohne Verantwortung für andere Menschen etwas zu verändern, nach Macht.

Macht ist das Gegenteil von Liebe, denn Macht ist Besitz ergreifen von anderen Menschen, nicht deren Freiheit ermöglichen.

Nur sehr ängstliche, sehr gering einsichtsfähige, sehr gering erkenntnisfähige Menschen streben direkt nach Macht, das kompensiert nämlich ihr großes Minderwertigkeitsgefühl. Auch materialistische Statussymbole sind dafür sehr gut geeignet.

Es gibt aber auch Menschen, die nicht nach Macht streben, sondern denen Macht gegeben wird von anderen, damit sie etwas Positives verändern. Für Menschen mit gutem Selbstbewusstsein ist das sehr schwierig, denn sie können es sich zunächst nicht vorstellen, dass es auch Menschen mit Ohnmachts- und Fluchtverhalten gibt.

So sind die einen ein sehr unfähiges Volk, die anderen müssen darauf achten, dass sie nicht perverse Sadisten werden. Das geschieht ja z. B. bei all diesen gerufenen "starken Männern" an der Spitze eines psychisch-humanistisch-ethisch sehr ungebildeten Staates wie Hitler-Deutschland, Putin-Russland, auch Trump-USA usw. usw..  

Vielleicht ist gerade Georgien das pure Gegenteil und sollte unser Vorbild werden: Der Bürger steht dort an erster Stelle, auch um ständige Straftaten zu verhindern. Sehr kompliziert! 

Es ist schon im Tier angelegt, dass der Stärkere, der Mächtgigere immer mehr erhält: Platz im Rudel ,. Achtung vor den anderen, mehr von der Beute, also Essen, mehr Nachkommen, etc.

Was an macht eigentlich attraktiv ist, ist eine gute Frage. Rational betrachtet wohl sowas wie "mehr Möglichkeiten". Ich denke aber, eher ist das so ein evolutionäres Ding, der Chef der herde sein zu wollen, um dann seine gene besser weitergeben zu können. Andersrum gesagt: die Machgierigen haben sich mehr fortgepflanzt und so steckt das nun in unseren Genen drin.

Der Fall Russ Cargill:

"Ähh, Sir ich fürchte, Sie sind vor Macht verrückt geworden." - "Natürlich, haben Sie schon mal versucht, ohne Macht verrückt zu werden? Das ist langweilig, niemand hört einem zu!"

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