Warum streben viele angehende junge Lehrer eine Verbeamtung an und ist der Beamtenstatus für Lehrer noch zeitgemäß und sinnvoll?

10 Antworten

Beamte auf Lebenszeit sind unkündbar, haben mehr Netto vom Brutto und bessere Pensionen.

In einer immer stärkeren "Hire-and-Fire"-Personalpolitik der freien Wirtschaft, ist das Beamtentum die maximale Garantie auf berufliche und damit finanzielle Sicherheit.

Da Lehrer einen zum Teil starken und wichtigen Einfluss auf die Entwicklung bzw. den Werdegang der Schüler nehmen können, kann die Verbeamtung ein Argument für die Neutralität und bedingte Unabhängigkeit der Lehrkraft sein, bzw. Korruption vorbeugen (gute Noten gegen Bezahlung - Stichwort: Privatschulen)...

Es kann auch kein Wechsel in der Führungsebene, z. B. durch einen neuen Rektor/Dekan, der Lehrkraft neue Vorgaben zur Beurteilung machen.

Außerdem stellen Lehrer rechtskräftige Zeugnisse aus, genau wie es eine Behörde tun würde, wie bspw. das Führungszeugnis der Polizei.

Für Lehrer ist die Verbeamtung aus den beisher genannten Gründen super. Leider ruhen sich einige Lehrer auf ihrem Status aus. Sie sind eine Belastung für die Schule. Sie aus dem Dienst zu entfernen, ist schwierig bis unmöglich. Er muss sich viel zuschulden kommen lassen und jedes Mal eine Abmahnung erhalten. Gründe für eine Abmanhung sind auch hochgesteckt. Deshalb bin ich für Abschaffung des Beamtentums für Lehrer. Wenn sie nur angestellt wären, kann man "faulen Tomaten" besser kündigen.

Das Beamtentum ist aus meiner Sicht ein Wasserkopf den man unbedingt verkleinern sollte. Ein Lehrer, Förster oder Mitarbeiter in den Amtsstuben müssen keine Beamten sein.

Sicher ist es erstrebenswert als Lehrkraft verbeamtet zu werden. Das sichert den Arbeitsplatz, höhere Besoldung und später eine vergleichsweise höhere Pension und weitere Vorteile.

Ich habe in der Verwandtschaft Lehrer die Beamte sind. Es kommt allerdings auch darauf an, ob man ein Grundschullehrer oder ein Lehrer an einem Gymnasium ist. Hier unterscheidet sich die Bewsoldung wesentlich.

Wer als Lehrer seinen Beruf ernst nimmt, der ist schon ausreichend beschäftigt. Freilich gibt es bei den Lehrkräften auch Unterschiede in der Bewertung. Möchte hier nicht in Details eingehen. Spass machen kann es durchaus, Lehrer zu sein.

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Du fragst ja schon richtig nach anstreben.

Somit muss es doch Huerden geben wo etliche Lehrer daran haengen bleiben?

Erstrebenswert ist das Beamtentum ohne Frage, hier laeuft ja gerade eine Diskussion ueber Altersarmut, wo ein Beamter nur mitleidig den Kopf schuetteln kann.

Das erklaerte Ziel abgesichert zu sein als Beamter, suggeriert doch zugleich, das alle anderen Berufe verdammt aufpassen muessen, um nicht in diese Armutsfalle zu geraten.

Somit ist geklaert, warum es erstrebenswert ist, Beamter zu werden.

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