Warum strahlt bei der Trennung stark strahlender uranhaltiger Verbindungen das isoliertes Uran weniger stark als der Rest?

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1 Antwort

Hallo Safarii282

Das liegt an den unterschiedlichen Halbwertszeiten der im Ausgangsmaterial enthaltenen Elemente bzw. Isotope.

In der Mischung sind z. B. kleine Mengen stark strahlenden Materials mit
großen Mengen schwach strahlenden Materials. Trennt man das dann, ist
die kleine (konzentrierte) Menge für sich alleine eine starke Strahlenquelle und die große Menge schwach strahlenden Materials ist dann fast bei Null Strahlung. Zusammengezählt hat sich aber an der Gesamtstrahlung nix geändert (die verschwindet ja durch die Trennung nicht einfach).

Anderes Beispiel: Wenn man Wein mit 10 % Alkohol  destilliert (=trennt), bekommt man viel Wasser mit fast keinem Alkohol mehr drin und wenig Weinbrandmenge mit viel Alkohol drin.

Grundsätzlich sagen kann man, dass Isotope mit langer Halbwertszeit vergleichsweise weniger stark strahlen, als solcher mit kurzer Halbwertszeit. Also stark aber bald weg, oder schwach und dafür lang anhaltend. Und der größte Teil des Urans in den natürlich vorkommenden Mischungen hat eine sehr lange Halbwertszeit, strahlt also vergleichsweise wenig.

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