Warum straft Gott einen Menschen mit Einsamkeit?

30 Antworten

Gott hat dir - wie auch jedem anderen Menschen - einen freien Willen gegeben. Gott straft auch nicht - er hat ja den Menschen einen freien Willen gegeben. Alle Menschen können also tun und lassen was sie wollen, ohne dass sie von Gott für irgend etwas bestraft werden.

Aber, damit die Menschen schlussendlich doch zu Gott finden, gibt es ein Naturgesetz - das was der Mensch sät , wird er auch ernten.

Du säst trübe Gedanken in deinen alkoholdurchtränkten Stunden - was wird da wohl für eine Ernte entstehen ?

Lass den Alkohol, und treibe dafür Sport. Jogge durch die Gegend und erfreue dich an den Blumen und all den Tieren und Menschen , die dir begegnen.

Du bist selbst deines Glückes Schmidt. Wenn du Freude ernten willst - musst du erstmal Freude säen.Wenn du Liebe ernten willst - musst du erstmal Liebe säen.  B E G R I F F E N  ?

Ich lebe bewusst alleine. Kann ich allerdings erst nachdem ich aufgehört habe mich in Selbstmitleid zu ertränken, Selbstmitleid als faule Ausrede für Sauferei zu missbrauchen. 

Nein. Gefällt Dir nicht. Hat mir in dem Zustand auch nicht gefallen. 

Und nein: Kein Gott straft Dich. Ich nenne es Hochmut. Wie Du es nennst mag Deine Sache sein. Aber lasse bitte den Schöpfer aus Deinen Entscheidungen raus. Denn ER zwingt Dich nicht Dich zu besaufen. Das Glas führst Du selbst zum Mund nachdem Du die Droge gekauft hast. 

Ja. Und dann kann so ein Zustand die Folge sein. 

Du willst da raus? Dann wende Dich an die nächste Stelle der Landesstelle für Suchtgefahren. Wirst Du schon selbst tun müssen. Auch hingehen. Denn es gibt für Suchtkranke keine Möglichkeit sich aus der Sucht heraus tragen zu lassen. 

Für mich ist diese Tatsache ein Geschenk. Ich habe keine Angst vor Menschen. Wozu auch? Ich habe einen klaren Kopf. Ich brauche mich auch nicht selbst bedauern. Ich ziehe es vor Verantwortung für meine Taten, meine Entscheidungen zu übernehmen. 

Und höre auf Dir einzubilden die ärmste Sau der Welt zu sein. Werde lieber bereit anderen Menschen zuzuhören wenn sie von sich berichten. Womöglich musst Du dann feststellen dass Du in reinem Luxus lebst. Und dabei denke ich nicht an irgendwelche Drittweltstaaten. 

Du hast Angst, unter Menschen zu kommen und fühlst Dich deshalb einsam?

Die gute Nachricht lautet: Angststörungen lassen sich in aller Regel "relativ einfach" per Verhaltenstherapie behandeln.

Schade, dass Du keine näheren Angaben machst. Studierst Du? An Hochschulen gibt es in der Regel psychologische Beratungsstellen, weil viele junge Menschen (insbesondere unter dem Leistungsdruck, der im Studium nunmal herrscht) psychische Probleme entwickeln. Die haben dort entweder selbst approbierte Psychotherapeuten oder können zumindest eine Art "Erstanlaufstelle" sein und einen Therapieplatz vermitteln.

Ich bin seit einer Weile selbst wegen einer Art Angststörung bei einer Psychotherapeutin. Das lief auch über die Uni, sonst hätte ich nicht so wirklich gewusst, wohin ich mich wenden sollte. Ich hatte die Sache schon seit ewigen Zeiten vor mir her geschoben. Psychische Probleme möchte man ja zunächst nicht wahrhaben oder man denkt, das gibt sich schon wieder, aber es wurde nicht besser. Als es eines Tages nicht mehr nur mich betraf, sondern auch einen Menschen, der mir sehr nahe steht, war mir klar, dass ich etwas ungenehmen müsste.

Ich kann leider noch nicht sagen, wie es "ausgegangen ist", weil ich eben noch nicht wirklich "durch bin" mit der Sache. Das wird wohl noch eine Weile dauern. Aber es fühlt sich gut an, mit jemandem offen sprechen zu können (Psychotherapeuten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht), einerseits, weil einem zugehört wird, andererseits, weil man das Gefühl hat, dass "noch jemand da ist, der auch das beurteilt, was man selbst denkt und tut" und man somit nicht mehr so große Bedenken hat, irgendwie "total auf dem Holzweg zu sein". Es ist ja noch jemand da, der "validiert" und "bewertet". Das gibt einem zumindest ein kleines bisschen zusätzliche "Sicherheit" und Selbstvertrauen, wenn man selbst zur Zeit stark verunsichert ist.

Das seltsame Wort am Ende des zweiten Absatzes sollte natürlich "unternehmen" heißen, nicht etwa "unangenehm" oder so. ;-)

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Das ist eine Frage, die ein Pfarrer beantworten sollte. Er hat Frieden mit Gott. Gott straft uns nicht mit Einsamkeit, sondern wir isolieren uns. Alkohol ist keine Lösung, aber die Kirchen bieten alle Suchthilfe an. Das wäre ein Ansatz. Erstmal Seelsorge, die Suchthilfe macht dann Therapie. Dort finden sie raus, wie es zu der Einsamkeit kam. Ich bin selbst Suchthelferin und gleichzeitig trockene Alkoholikerin. Von daher kann ich nur sagen, es lohnt sich. Bin diesen Monat ein Jahr trocken und es war das Beste, was ich tun konnte. Wenn Du Dich nicht traust zu einem Seelsorger zu gehen, dann mail ihn an. Die reagieren beim Thema Alkohol sehr schnell. Wenn Du noch Fragen hast schreib mich einfach per pn an. Ich arbeite für die Kirche, ehrenamtlich. 

Hallo Liara220,

es tut mir sehr leid, dass Du so zu kämpfen hast! Angst vor Menschen zu haben kann Teil einer psychischen Erkrankung sein, doch sie ist ganz bestimmt keine Strafe Gottes!

Da ich einige Menschen gut kenne, die ebenfalls an einer Sozialphobie leiden, habe ich mich ein wenig damit beschäftigt. Es gibt auf jeden Fall Ursachen für diese Erkrankung, die mit einer Psychotherapie meist sehr gut angegangen werden können. Auch gibt es einige sehr gut wirkende Medikamente, die die Angst zwar nicht in jedem Fall vollständig beseitigen können, sie aber auf ein erträgliches Maß reduzieren können.

Menschen, denen es körperlich oder psychisch sehr schlecht geht, sollten folgenden vernünftigen Rat Jesu Christi beachten: " Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden"(Matthäus 9:12). So wäre es wohl auch in Deinem Fall sicher sehr ratsam, einen Arzt aufzusuchen und ihm von Deinen Ängsten zu erzählen.

Wenn auch die Hilfe und Unterstützung eines Arztes oder Therapeuten an gewisse Grenzen stößt, zeigt die Bibel, dass Gott schon sehr bald dafür sorgen wird, dass sämtliche Krankheiten einmal für immer verschwinden werden. In einer Prophezeiung der Bibel heißt es:"Und kein Bewohner wird sagen: Ich bin krank" (Jesaja 33:24). Bis es so weit ist, sind kranke Menschen jedoch weiterhin auf die Hilfe von Ärzten und anderen Fachkräften angewiesen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die richtigen Hilfen bekommst, die Du in Deiner momentanen Lage so dringend brauchst!

LG Philipp

DH für diese hilfreiche und einfühlsame Antwort!

(Mit welcher Begründung hierfür auch eine negative Bewertung abgegeben wurde, ist völlig unverständlich.)

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@Sturmwolke

Das stimmt Sturmwolke. Besser hätte man die Frage gar nicht beantworten können. Offensichtlich gibt es einige feindlich gesinnte User, die einem Zeugen Jehovas von vornherein eine negative Bewertung geben, selbst wenn die Antwort Spitze ist. 

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