Warum stirbt man bei einem Genickbruch?

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An der wirbelsäule entlang laufen alle Nervenbahnen. Beim Genickbruch reißen diese und dadurch gelangen keine signale mehr in den Rest des Körpers. Das Herz, die Lungen und alles andere stellt daraufhin die Funktion ein. Das Hirn funktioniert noch einige Sekunden länger, bis der Restsauerstoff aufgebraucht ist.

Es sind die Nerven die den Tod verursachen. Unter den richtigen Umständen muss ein Genickbruck nicht tödlich sein und kann sogar wieder gut verheilen.

Jedoch nicht wenn die Nerven, welche das Gehirn mit dem Rückenmark verbinden, zu Schaden kommen. Werden sie gänzlich durchtrennt, versagt das gesamte vegetative Nervensystem, es kommt zum Herz- und Atemstillstand, welche zu Tod führen.

Mit Glück werden die Nerven nur beschädigt, dann ist man von der Stelle aus abwärts gelähmt.

Durch das Genick verlaufen wichtige Nervenbahnen. Da die bei Genickbrüchen meistens schwer beschädigt werden kommt es entweder zum Tod oder zu anderen schwerwiegenden Folgen, beispielsweise Lähmungen. Selten kommt es aber auch vor, dass nur der Knochen bricht und die Nervenbahnen nicht geschädigt werden.

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