Warum stielt ein Ottonormalverbraucher im Alltag irgendwelche Gegenstände, die nicht niet-und nagelfest sind?

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2 Antworten

Für mich sind das keine Otto-Normalverbraucher, weils unnormal ist.

Bei uns (weiß nicht, wies woanders ist) hat sich so eine Sparen-um-jeden-Preis-Mentalität herausgebildet. Das ist die einzige Erklärung, die ich dafür habe.

Ich halte ja eigentlich nichts davon, wenn wegen geringfügiger Vergehen gekündigt wird, vor allem wenn die Dinge tatsächlich im Müll landen würden. Aber bei wiederholtem Klauen von solchen Kleinigkeiten wäre ich dafür.

Jemand, der für solche geringfügigen Vorteile seinen Job aufs Spiel setzt, was macht der, wenn ihm mehr winkt? Lässt er dann sämtliche moralischen Bedenken fallen und nimmt den Braten mit? Oder kommt ihm dann zu Bewusstsein, dass er jetzt die Firma richtig schädigt und lässt den Braten liegen?

Ein wenig lässt sich durch ein solches Verhalten schon auch sparen, aber lohnt sich das wirklich so sehr? Es vergiftet die Arbeitsatmosphäre, und es vergiftet das Verhältnis zum Chef.

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Bei einem ausliegenden geringwertigen Kugelschreiber kann ich mir noch vorstellen, dass man ihn in Gedanken reflexartig einsteckt, ohne zu bedenken, dass es nicht der eigene ist.

Was ich allerdings auch nicht verstehen kann ist, dass man in der Firma, in der man arbeitet, in Restaurants oder Hotels systematisch Gegenstände stiehlt. Ist es übersteigerte materielle Gier, oder ist es der Nervenkitzel des Verbotenen? Einige dreiste Diebe sagen auch: Die Bestohlenen sind selber Schuld, wenn sie die Gegenstände nicht besser gegen Diebstahl sichern.

Vielleicht findet sich hier ja jemand, der so etwas tut, und hierfür eine Begründung abliefert.

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