Warum sterben eigntlich nich alle tiere im umkreis wenn ein blitz im meer einschlägt?

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3 Antworten

Meerwasser ist ein schlechter elektrischer Leiter. Die Körperflüssigkeit der Meerestiere leitet allerdings wegen des niedrigeren Salzgehaltes den elektrischen Strom noch schlechter. Deshalb wird der Strom weitgehend um die Fischkörper herum geleitet. Da ist das Schadensrisiko gering, solange die Tiere nicht über den Wasserspiegel springen (wie z.B. Delfine).

Bei Binnengewässern haben wir es bei dem Süßwasser mit einem elektrischen Isolator zu tun, also mit einem sehr schlechten elektrischen Leiter. Hier ist der Salzgehalt niedriger als bei fast allen Tieren. Der Tierkörper leitet also elektrisch besser als das Wasser der Umgebung. Hier ist das Schadensrisiko durch Blitzschlag größer als im Meer, aber geringer als bei Rindern auf der Weide.

 Kommentar von sunnySoso
Ja aber es müssten doch winnestens im umkreis von 500m oderso alle sterben

Keinesfalls auf derartige Entfernungen! Wenn bei jedem Blitzeinschlag im Umkreis von 500 Metern alle Menschen und Landtiere sterben würden, wären Menschen und Landtiere längst ausgestorben! 

Die Verhältnisse sind im Wasser durchaus ähnlich wie auf dem Land. Die elektrische Leitfähigkeit des regennassen Bodens dürfte in der gleichen Größenordnung liegen wie beim Wasser. Die Stromstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. 


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Es schlagen zwar sehr viele Blitze auf dem Meer ein aber es ist riesig und Wasser besitzt einen großen Widerstand und leitet daher nicht gut.

Und die die es erwischt werden bestimmt sofort gefressen. Wo sich ein Fisch tummelt, tummeln sich auch andere.

Außerdem sind die Fische ja auch nicht blöde, die merken schon wenn ein Gewitter aufzieht.

Soweit ich weiß fließt das Strom auf der wasseroberfläche und somit sterben keine Tiere unter Wasser

Nein, der Strom fließt auch unter Wasser, sprich in die Tiefe - nimmt aber mit jedem Meter ab.

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