Warum sterben Bienen nachdem sie gestochen haben?

4 Antworten

Noch einige evolutionsbiolobgische Anmerkungen von Horst Sterns aus seinem Buch " Anmerkungen über Bienen" zitert. Das Individuum ist nichts. Die stechende Biene schützt sich sekundär nur selber, in erster Linie aber ihr Gemeinwesen. Daher hat sich im Laufe der Evolution diese ungeheure Waffe entwickelt.

Der Bienenstachel hat Widerhaken und verhakt sich in der Haut. Wenn die Biene nach dem Stich abfliegt, bleibt der Stachel in der Haut und reißt die Giftdrüse aus dem Hinterleib der Biene. An dieser Wunde stirbt die Biene, sie verliert ihre Körperflüssigkeit.

verblutet praktisch :o(

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Daher sind Bienen auch nicht sonderlich stechwütig...

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Anders als bei anderen Stech-Immen dient der Biene ihr Stachel nur zur Verteidigung. Um höhere Wirkung zu erlangen ist dieser mit einem Widerhaken versehen, damit das gesamte Bienengift in den "Feind" gelangt. Nachteil: die Biene kann den Angreifer nur dann verlassen, wenn sie beim Starten den Stachel samt Giftblase aus dem Hinterteil reißt. In beiden Fällen bedeutet das den Tod. Die so extrahierte Blase pumpt aber noch fleissig weiter, damit der vermeintliche Honigdieb noch lange davon etwas hat. ;-)

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