Warum stellen so viele Menschen auf eine Online-Plattform (u.a. GuteFrage.net), dass sie Suizid begehen möchten?

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4 Antworten

Do sprichst mir wirklich aus der Seele.
Na ja,da ich auch mal zu denn Übeltätern gehörte kann ich wohl meinen Senf dazugeben.
-Manche tun es nur um Aufmerksamkeit zu bekommen
- Andere widerum haben einfach das Bedürfnis sich mit zu teilen,es geht ihnen nicht um Hilfe,sondern darum,jemanden davon zu erzählen, weil sie wohl sonst niemanden zum reden haben
- Widerum andere suchen wirklich Hilfe und nehmen die Ratschläge auch aufrichtig an (was sehr, sehr,sehr selten der Fall ist)
Hoffe konnte dir helfen:)

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Wenn sich schon einer bedauerlicherweise umbringt, dann sollte er oder sie das mit einem großen Paukenschlag  tun. Liegt eine soziale Misere vor, z.B. Arbeitslosigkeit ohne Aussicht auf Wiederbeschäftigung, oder ein bloßer erbärmlichster Knochenjob mit Hungerlohn, oder Armutsrente und jemand will deshalb nicht mehr leben, dann sollte das Ausscheiden aus dem Leben öffentlich erfolgen mit einem Sandwich um den Hals, warum das eigene Leben keinen Sinn mehr hat. Auch Flugblätter könnten noch rasch unter die Leute gebracht bzw. gestreut werden. Es gab Partisanen und Widerstandskämpfer im WK II die kurz vor dem Etapptwerden durch den Gegner so vorgingen. Wer also sich nicht helfen lassen will und das sind schließlich so Einige, die sollten dann dies spektakulär tun, um so auf die existierende Sozialmisere in Deutschland noch zum Schluß aufmerksam zu machen. Es wäre ein deutliches Signal, dass der Staat nicht einfach wegstecken könnte, auch die bürgerlichen mainstream Medien könnten es nicht ignorieren.

Ich darf daran erinnern, dass in Tunesien eine Verbrennung reichte, um die Massen in Aufruhr zu versetzen, gleiches gilt für die Selbstverbrennung von Jan Barlach in der weinstigen CSSR sowie die Verbrennung von Pfarrer Brüsewitz in der DDR. Auch die Selbstanzündung etlicher buddhistischer Mönche im einstigen Südvietnam, erweckte weltweite Aufmerksamkeit.

Selbstverständlich sollte ein Mensch alles tun, um sich helfen zu lassen, so weit dies eben möglich ist. Doch Psychologen können keine finanziellen Katastrophen mit Psychotherapien zukleistern, egal wie gut eine Therapie auch sonst sein mag, meist helfen sie nicht bei Gegenwartsproblemen jenseits der Pubertät und jenseits von Beziehungsproblemen.

Ich hatte heute Nachmittag einen Mann getroffen, der einen Selbstmord fest plant. Nachdem ich vergeblich ihn von seiner Absicht abbringen wollte, seine feste Entschlossenheit erkannte, empfahl ich seinen Suizid, so dieser unvermeidlich sei, politisch zu untermauern. Daraufhin ging er seines Weges ohne ein Wort zu verlieren.

Im Internet habe ich mich dann mal mit dem Thema Selbstmorde in Deutschland beschäftigt und erfahren, dass jeder 5. Suizid der existierenden Arbeitslosigkeit geschuldet ist. Das war mir so in der Wucht bis dato nicht bekannt. Dies hat mich nun dazu gebracht zu überlegen, wenn jegliche Hilfe ohnehin vergeblich ist, sollte dann der Selbstmordkandidat nicht noch einen Polit-Paukenschlag inszenieren, damit dieses ewige "weiter-so" von sPD und CDU ein Ende nimmt, nehmen könnte ? Ganz sicher bin ich da nicht, ist mehr so was wie eine Überlegung, die mal angedacht sei.

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Weil unsere Generation keinen anderen Weg mehr kennt, ich selbst bin immer schon schockiert gewesen was falsche Andeutungen bei abwesenden hier auslösen. Es ist leider wahr

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Meistens Langeweile von Schülern....welche zuviel fernsehen!

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