Warum stellen sich viele Menschen Gott / Allah so grausam vor?

9 Antworten

Hallo trailhof,

ich gebe Dir völlig recht! Gott wird durch die Lehre der Feuerhölle in ein völlig falsches Licht gerückt. Zu Deiner Beruhigung kann ich jedoch sagen, dass die Höllenlehre  nicht in der Bibel gar nicht zu finden ist. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, irgendwie beunruhigt zu sein. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wie viel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

LG Philipp

Was ein Mensch von Gott hält, sagt sehr viel über den Menschen aus, aber sehr wenig über Gott. Falls es Gott nicht gibt, so erübrigen sich alle Diskussionen über ihn, denn was es nicht gibt, kann auch nichts sein, somit richten sich in diesem Fall alle Diskusionen auf den Menschen, und was er von Gott hält, womit wir wieder am Beginn meiner Behauptung wären. Falls es Gott gibt, und dieser Gott grausam wäre, so sind wir alle am Arsch, und jeder Mensch der das Gegenteil behauptet, zu unendlichem Leid verurteilt, denn sein Sehnen nach Liebe wäre völlig umsonst und findet keine Erfüllung. Doch woher kommt dann sein Sehnen nach Liebe? 

Wirklich grausam ist vor allem der menschlich Glaube an Sinnfreies, denn genau solcher sinnfreie Glaube ist es, der immer wieder Unheil über die Menschheit gebracht hat und immer noch bringt, und der auch im Einzelfall in der Lage ist, ein ganzes Leben mit Ängsten anzufüllen und so das Vordringen der Vernunft zu verhindern.

Auch Naturgesetze sind so, wie sie sind, und nicht änderbar. Und es wäre "grausam", fest zu glauben, daß das eine oder andere Naturgesetz nicht gilt, und aufgrund eines daraus folgenden stetigen Fehlverhaltens immer wieder die unangenehmen Folgen solchen Irrglaubens hinnehmen zu müssen.

Warum glaubt man an einer höheren Macht (Gott, Allah, Buddah)?

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2. Wieso überhaupt hätte ein gott es nötig, eine seele auf ewig zu quälen? Warum macht ein Gott den Menschen nicht perfekt er ist doch allmächtig, oder nicht?

3. Warum ist jeder gott so unfair, als beispiel, allah lässt nur muslime in dem Himmel, und selbst die erleiden eine strafe, für alle sübdeb, die sie begagen haben, obwohl NIEMAND sündfrei leben kann?

Würde mich echt mal interessieren, warum für viele, der einzige anreiz an gott zu glauben, die angst vor der "hölle" ist, und warum der Christentum (die Katholiken warns glaube ich) die hölle einfach ab schaffen konnten?

Warum. sollte ein gott, so unfair, uns verborgen sein? warum zum teufel kommt der allmächtige, allwissende, nichtmal selbst, und beweist, dass es ihn gibt? Ich meine, jeder würde an die Zahnfee glauben, wenn die eine hölle hätte, und genug leute sich der zahnrlwigion anschließen würden. War ja bei zeus auch so :/ WARUM sollte ein gott sich erst nach endstehung von eim zeigen? Ich meine, alle Menschen, die nichts von gott hätten wissen könne, weil es noch gar keinen Propheten gab, leiden jetzt wohl in der hölle... Sinn?

Ich bitte um Richtigstellung, um antwort und um hilfe, danke.

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