Warum stellen sich viele Aliens so klischeehaft vor?

9 Antworten

Ich würde sagen dass Aliens sehr verschieden aussehen können ja.

Gibt allerdings angebliche Sichtungen auf der Erde, die nach wie vor ein Mysterium sind. Speziell Aliens an sich haben Leute ohne Beweise gesehen. Also es gab z.B. so eine Massensichtung wo ein UFO vor eine Schule gelandet ist und einige Kinder haben das gesehen und da war auch ein Alien was sehr klassisch (humanoid) ausgesehen hat angeblich. Das gleiche hat man auch von anderen einzelnen Personen gehört.

Viele ungelöste UFO Sichtungen weisen übrigens auch großteils auf ein gleiches Flugobjekt hin. "The Phenomenon" Doku auf Amazon sehr empfehlenswert zu diesem Thema. Ist halt englisch aber mit deutschen Untertiteln. Ich denke das ist die beste Doku welche sich mit Aliens befasst.

Von daher wird das wahrscheinlich kommen, dass in Filmen z.B. genau das verwendet wird großteils, bzw glauben deshalb die meistens Menschen auch, dass Aliens wahrscheinlich so aussehen. Diese Sichtungen gehen ja mindestens bis in die 40er Jahre zurück wenn ich mich nicht irre. Obwohl das im Grunde nur eine "Rasse" ist von bestimmt vielen verschiedenen, falls das natürlich alles überhaupt auch stimmt.

Aliens werden in vielen Filmen und erfundenen Geschichten natürlich auch so ekelhaft oder gruselig wie möglich dargestellt. Wird damit auch zusammenhängen, solange es sich nicht um diese üblichen klassischen humanoiden Aliens handelt.
Wir wissen halt einfach nicht wie Aliens tatsächlich aussehen und daher hat halt jeder eine eigene Vorstellung davon, welche evt durch Filme oder Geschichten usw geprägt worden sind.

Tun sie ja nicht.

Die Filmindustrie will aber bestimmte Effekte auslösen, also Angst oder Ekel. Dann nimmt eben gewalttätige säureverspritzende wie in "Alien". Auch in vielen Perry-Rhodan Romanen - die machten in unserer örtlichen Bücherei immerhin die Hälfte aller Science-fiction aus - herrschen Monste vor.

Dieses Bild aus Roswell vermittelt eine andere Vorstellung: schwächlicher Körper, großes Hirn.

UFO-Außerirdische, Roswell, Bereich 51 Stockfoto - Bild von bereich, außerirdische: 115546840

Ein Tentakelwesen wäre unglaubhaft gewesen.

Was mir fehlt, ist die Darstellung einer überlegenen Rasse, eine die ethisch weiter ist und auch besser aussieht.

Der Mensch ist in den bisherigen Darstellungen stets das Maß aller Dinge.

Carl Sagan hatte sich auch schon darüber beschwert in seinem Buch „Unser Kosmos“. Manche Außerirdische der Science-fiction sind ja einfach Menschen nur mit anderen Ohren. Andere sind vermenschlichte Insekten. In „Starship Troopers“ sind es eine Art Spinnen.

Er denkt sich dann etwas anderes aus, wie ballonartige Lebewesen in der Atmosphäre des Jupiter leben könnten, mit entsprechenden Jägern, die sich von ihnen ernähren.

Inzwischen denke ich aber, dass es auch etwas Unterstützung für die geringere Fantasie gibt. Es gibt einige Formen, die sich auf der Erde mehrmals unabhängig entwickelt haben. Zum Beispiel sehen viele Tiere, die im Wasser leben, aus wie ein Fisch. Also zum Beispiel Delfine und Ichtyosaurier.

Die Form eines Krebses kommt auch mehrfach vor. Also eine starre runde Hülle mit vielen Beinen (10 in dem Fall, aber auch die Zahl kommt es nicht so an).

Sogar diese zweibeinige Version gibt es ja auch bei den Theropoden (zum Beispiel auch beim Huhn).

Zwei Augen braucht man für räumliches Sehen, obwohl es natürlich auch mit mehr Augen geht, wie bei Spinnen. Aber zwei ist die geringste Zahl und kommt häufig vor.

Also wenn in den Ozeanen des Jupitermondes Europa etwas schwimmt, sind bestimmt fischartige Formen dabei, vielleicht mit zwei Augen.

Also Aliens, die in der Serie Akte X oder der Alien aus der Serie Highwayman, haben weder glitschige Haut noch Tentakeln, sondern eher humanoide Züge, körperlich etwas schwächlich und einen etwas übergroßen Kopf mit ebenfalls übergroßen Augen. Eine Ähnlichkeit zu den Aliens aus dem Film Krieg der Welten mit Tom Cruise ist da aber trotzdem nicht wirklich gegeben, schon allein was die Kopfform und die Art und Anzahl der Gliedmaßen betrifft.

Wenn ich mich recht entsinne, gab es schon in der Serie Raumschiff Enterprise aus den 60ern eine Anspielung auf die Möglichkeit außerirdischen Lebens auf Siliziumbasis in der Folge Horta rettet ihre Kinder.

Ich empfehle allen, die bei ihrer Vorstellung über Aliens mal auf völlig andere Gedanken gebracht werden wollen, das Buch "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini. Paolini versteht es so gut wie fast alle Denkblockaden aufzubrechen, die dank der genialen Alien-Darstellungen von H.G. Giger in unseren Köpfen verankert sind. Aber auch einer der ersten Filme von Steven Spielberg "Unheimliche Begegnung der III. Art" vermag andere Akzente zu setzen.

Woher ich das weiß:Hobby

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