Warum steigt die Alterserwartung obwohl unsere Ernährung immer ungesünder wird?

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10 Antworten

Es war nie leichter, seinen Bedarf an Nahrung, incl. Vitaminversorgung und Spurenelementen zu decken, wie heutzutage.

(Vitaminmangel, Jodmangel etc., woran noch vor Jahrzehnten Menschen gestorben sind, sind zur echten Ausnahmeerscheinung geworden. Auch verhungern in unseren Breiten kaum noch Menschen, und die früher gefürchteten Infektionskrankheiten, die häufig tausende von Toten hinterließen, sind auch weitgehend beherrscht oder durch hygienische Verbesserungen z.b. der Wasserversorgung und Fäkalienentsorgung kaum ein Thema (Pest, Cholera, epidemische Grippe etc.).

Und die medizinische Versorgung hat sich entwickelt, so daß man heute kaum noch an einer Wundinfektion sterben muss (ja, manchmal doch), oder an einer Blinddarmentzündung, einem Knochenbruch etc.

Im Vergleich zu z.b. den 1950er Jahren ist in vielen Gebieten Deutschlands die Wasser - und Luftqualität deutlich besser geworden (Ruhrgebiet, Großstädte...)

Es ist lange nicht alles prima, aber das "alles ist schlechter" ist einfach Quatsch!

Weil die medizinische Versorgung aller Menschen besser wird, die Menschen, die vorher gestorben wären überleben jetzt durch bessere medizinische Versorgung.

weil die Hygiene besser ist als früher und wie du schon genannt hast gibt es mehr Medikamente, so kann man viel mehr Krankheiten heilen... :D

Hast du dir mal überlegt wie man diese Statistik errechnet? Auch früh verstorbene Babys kommen in die Statistik und da viel weniger nach der Geburt sterben als früher steigt automatisch die Lebenserwartung. Ein Friedhofs besuch und ein Blick auf die Grabsteine wo die Lebenszeit zu sehen ist sagt mir: Das sich die Lebenserwartung nicht wesentlich verlängert hat. daher glaube ich ,dass man die Statistik dazu verwendet,Sozialabbau zu betreiben und die Jugend gegen die ältere Generation auf zu hetzen um Zwietracht zu sähen.

Die Zahl der über 80-Jährigen war noch nie so groß wie derzeit, und Statistiken darüber kann man schon an den Sterbebüchern des Mittelalters (und natürlich der Zeit danach) ableiten.

Wenn du den "offiziellen" Zahlen nicht glauben magst (warum auch immer), begib dich einfach mal ins übernächste Pfarrhaus, dort lagern häufig noch die Sterbebücher (Register) aus Jahrzehnten, teils Jahrhunderten. Dort ist verzeichnet, in welchem Alter die Leute gestorben sind.

Und wenn du da einfach mal ein paar hundert beliebige Einträge auswertest, brauchst du keine Verschwörungstheorie mehr.

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@beamer05

"Das Leben währet 70 Jahr und wenn es hochkommt 80 Jahre, wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen", Ps. 90, 10.

Es ist nun mal Tatsache, dass unsere statistische Lebensdauer seit Beginn unserer Zeitrechnung .gestiegen ist.

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@beamer05

Im DLF wurde vor längerer Zeit kontrovers über die Disskusion-längeres Leben/später in Rente gehen gestritten dabei wurde die letzten Hundert Jahre berücksichtigt.Natürlich ist mir bekannt das man früher nicht so lange lebte. Meine Vorfahren (Weiblich) sind Mitte 80 geworden,die männlichen ca 70 Jahre alt.

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Unsere Nahrungsmittel sind nie ungesund, das ist Blödsinn. Wenn es zur Fehlernährung kommt, dann ist es der Mensch, der sich dafür entscheidet. Magersucht und Fettsucht wird verursacht durch ziviles Fehlverhalten. Dass es ein großes Angebot von Nahrungsmittel gibt, lässt nicht einfach daraus schließen, dass sie schlechter als früher sind.

Statistisch ist die Sterblichkeit einiger früher tödlich verlaufender Krankheiten gesunken (z.B. Leukämie), weil die Medizinforschung heute ihre Ergebnisse schneller in der Therapie anwenden kann.

Das kann man aber vom Fleisch behaupten,dass Füttern der Schlachttiere auf kurze Mastzeit komm Teufel heraus-mit Antbiotika angeblich wegen der Massentierhaltung der Ansteckungsgefahr,dass zusetzen von Wasser ins Fleisch-das habe ich im NDR-Fernsehen gesehen ,Hormone ins Tierfutter macht sich gut fürs schnelle Wachstum-natürlich streng verboten,der Goschelmoschel zwischen Politik und Agrarwirtschaft aber lässt schon mal was zu,was nicht erlaubt ist und der liebe Grund unser allergeliebtes Geld. Natürlich mastet man auch Anders,da züchtet man Naturrel-Kilopreis ca 60 Euro Irisches Rindfleisch für die Hotvolley vom feinsten. Na dann guten Appetit.

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@Strassenkater

Heute las ich, dass alle Broiler (Brathähnchen) in der DDR mit Depovernil, einem damals oft verschriebenen Sulfonamid gefüttert worden waren. Kein Mensch ist daran gestorben, aber das Medikament wurde knapp.

Es wird Wasser in Form von Eis bei der Herstellung von bestimmten Würsten bei der Kutterung zugesetzt, das gehört einfach dazu, die Wienerli würden sonst nicht so knackig sein. Hormonzusatz bei Schlachttieren ist zu recht abgestellt worden, ich kenne bisher aber keine Auswirkungen auf den Menschen, der mit einem 200 Gramm schweren Kotelett homöopatische Dosierungen von Hormonen zu sich genommen hat. Der gute Appetit ist mir deshalb nicht vergangen. Ich bleibe dabei, Nahrungsmittel sind erst einmal "gesund", wenn sie nicht gerade verdorben durch zu lange Lagerung im Kühlschrank eingenommen werden, darauf muss der Konsument zu Hause selber achten. Die Hygienevorschriften im Handel und in der Gastronomie sind sehr streng und werden allermeist eingehalten..

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Unsere Ernährung wird immer gesünder, die Lebensumstände in puncto Hygiene, ärztliche Versorgung, Arbeitszeit, Arbeitsplatz werden immer besser. Glaub doch nicht jeden Mist von irgendwelchen Panikmachern.

Früher hat man viele Krankheiten noch gar nicht so gekannt, also konnte man sie auch nicht behandeln.

Da ist die Forschung heute ein gutes Stück voran gekommen!

L.G.Elizza

medizin verbessert sich ständig

es ernähren sich auch immer mehr menschen gesünder

die hygienischen zustände sind wesentlich besser geworden (im vergleich zu früher)

Es reicht doch wenn uns Medikamente am Leben halten.

Das siehst Du leider falsch.- Schlechter als wann?

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