Warum steht Religionsfreiheit vor Tierschutz & Selbstbestimmungsrecht?

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12 Antworten

Gute Frage...

Mit den "Gesetzen" und dem "Recht" ist das so eine Sache - auch hierzulande...

Nimm als Beispiel das sog. Tier"schutz"gesetz - meist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist, so z. B., wenn es darum geht, die profit- und machtorientierten Interessen gewisser einflussreicher Lobbies zu wahren...

Es sind dies die Nutztier- und die Schlachtindustrie, die Pharmalobby inkl. der Tierversuchslaboratorien, die Leder- und Pelzindustrie, die "Lebens"mittelkonzerne, "Gesundheits"wesen, Organspendelobby usw...

Unterstützt und gefördert werden all diese Grausamkeiten an Mensch, Tier und Erde von Staat, Politik, Gesetzgeber und nicht zuletzt von Verbrauchern, die unreflektiert und gedankenlos konsumieren...

Wie das Motto: Eine Hand wäscht die andere funktioniert", beschreibt der langjährige und sehr engagierte ehem. Veterinäramtsleiter Dr. Hermann Focke in seinem Buch

"Tierschutz in Deutschland - Etikettenschwindel"

Während und nach langer leidvoller und teils frustrierender Erfahrung beschreibt er sehr offen und schonungslos das Ausmaß der Tragödie, die verheimlicht werden soll... 

Dort und auch in den Büchern anderer Autoren wird sehr anschaulich offengelegt, wie das vorherrschende und perfide System der Ausbeutung, der Korruption, der Machtgier, der Verbrauchertäuschung und der Lüge funktioniert und aufrechterhalten wird - ausgetragen auf dem Rücken der Wehrlosen !

Muss kurz mal weg - Fortsetzung folgt gleich...

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Kommentar von ASmellOfRoses
13.03.2016, 12:55

Natürlich kann man nicht alles verallgemeinern, es gibt auch immer wieder kleine Erfolge und Lichtblicke:

So hat beispielsweise der in Deutschland lebende und hier einen muslimischen Schlachthof betreibende Rüstem Altinküpe nach jahrenlangen Rechtsstreits zermürbt und entnervt aufgegeben - er wollte nicht akzeptieren, dass die Auflagen für seine Ausnahmegenehmigung zum Schächten von Schafen und Rindern auf eine geringe Anzahl begrenzt war...

Nun kann man vermuten, dass sich der Gesetzgeber - auch angesichts unserer Vergangenheit - bezüglich der Schächtgenehmigungen nicht mit unseren ausländischen Mitbürgern anlegen möchte..

Jedoch denke ich, dass alle Gesetze und Verbote dieser Welt nichts ändern werden, wenn das Umdenken nicht in den Köpfen - und Herzen - der Menschen ankommt...

Es wird dann halt in Hinterhöfen, Waschküchen und Garagen geschächtet - wo kein Kläger, da kein Richter...

Dabei wird jedoch außer acht gelassen, dass die, die es vollziehen, dennoch ihre - vermeintlich - religiöse Auflage des Ausblutens nicht erfüllen, denn Blut bleibt immer zurück:

In den feinsten Kapillargefäßen und erst recht durch den Schmerz und die Panik, die das arme Tier erleidet...

Was ich hier zum Tierschutz schrieb, kannst du 1 : 1 auch auf das Beschneiden ummünzen:

Tierschutz ist immer auch Menschenschutz und umgekehrt... 

Für mich ist all dies nicht gottgewollt, sondern von Menschen gemachter kranker Irrsinn, auf Kosten Wehrloser...

Gott ist die Liebe und er erwartet und verlangt nichts, was gegen die Liebe ist...

Wie schon angedeutet, kann und wird sich meines Erachtens nicht (nur) über Gesetze etwas ändern, sondern auch im besonderen Maße durch das Bewusstsein der Menschen...

Erfreulich und hoffnungsvoll ist, zu sehen, dass immer mehr junge Menschen und wiederum deren nachfolgende Generation aufstehen gegen unsinnige, verstaubte und grausame "Traditionen", auch oder weil diese "religiös" untermauert sein sollen und sich weigern, diese fortzuführen...

Auch ist erfreulich, dass immer mehr vor allem junge Menschen sich der veganen Lebensweise zuwenden, weil sie das Leid sehen, das Menschen, Tieren und der Erde angetan wird, tagtäglich und nicht mehr bereit sind, es hinzunehmen...

Das Leid hinter Beschneidung und Schächtung muss weiter und stetig offengelegt werden - es muss diskutiert und angezweifelt werden und es darf nicht totgeschwiegen werden (im wahrsten Wortsinn) ! 

So wie es z. B. Waris Dirie - die "Wüstenblume", tut, die als Kind selbst den Horror der Beschneidung erlebt hat und dafür kämpft, dass dies anderen Kindern erspart bleibt...

Wie der Reporter, Tier- und Menschenrechtler Manfred Karremann oder der Tierarzt Dr. Hermann Focke...

Dies sind nur wenige Beispiele mutiger Menschen - es werden glücklicherweise immer mehr...

Sorry für den langen Text - mir kam soviel in den Sinn dazu...:).

 

 

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Dies sind Beispiele für die immer noch zu ausgeprägte Unterwanderung des Staates durch Religion.

Im einem wirklich säkularen Staat, der wir gemäß des Grundgesetzes sein sollten, wären solche Dinge so nicht möglich.

Gerade die Beschneidungsdebatte vor einiger Zeit hat gezeigt, dass selbst brutalste Körperverletzungen durchgewunken werden, wenn man nur einen Gott als Ursache vorschiebt.

Tatsächlich sind diese Tatbestände aber eben kein Ausdruck von Religionsfreiheit, sondern ein Verstoß dagegen. Religionsfreiheit heißt primär, dass der Staat sich jeglicher religiösen Aussage enthält. Die Duldung der genannten Praktiken aber ist ein Verstoß gegen unsere rechtstaatlichen Grundsätze und somit auch ein Verstoß gegen das Gebot der Religionsfreiheit.

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Die Religionsfreiheit steht nicht unter Gesetzesvorbehalt, wie dies bei den meisten anderen Grundrechten der Fall ist. Da müsste man für ein Verbot des Schächtens schon Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte Dritter (der Tiere), bzw. Verfassungsgrundsätze finden, wegen der in dieses Grundrecht eingegriffen werden darf. Und die sind nicht ersichtlich.

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Kommentar von Zicke52
12.03.2016, 15:40

Natürlich steht Religionsfreiheit unter Gesetzesvorbehalt!  Sonst dürfte man ja auch Ehebrecher steinigen oder Dieben die Hand abhacken,  aber man darf es eben nicht, weil es Gesetze gibt, die Mord und Körperverletzung verbieten. Darum ist es auch unverständlich, warum die Körperverletzung "Beschneidung" davon ausgenommen ist. Auch Tierschutzgesetze sollten für alle gelten (ist in gewissen europäischen Ländern auch so, nicht alle machen Zusteständnisse an religiöse Fanatiker). 

Diese Ausnahmeregelungen für Religiöse verstoßen übrigens gegen ein anderes Grundgesetz: die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz.

Religionsfreiheit kann und muss dort ihre Grenzen finden, wo sie gegen geltende Gesetze verstösst. 

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Kommentar von vitus64
12.03.2016, 16:02

"Natürlich steht Religionsfreiheit unter Gesetzesvorbehalt!".
Nein! Gesetzesvorbehalt bedeutet, dass im GG zu dem betreffenden Grundrecht AUSDRÜCKLICH gesagt wird, das ein Gesetz in dieses eingreifen darf. Wie ich aber schrieb, darf in ein Grundrecht auch aus anderen Gründen eingegriffen werden, also auch in Grundrechte ohne Gesetzesvorbehalt. Das sind Grundrechte Dritter und Verfassungsgrundsätze. Um einmal das Abhacken von Händen herauszugreifen: Wenn man darin überhaupt einen Eingriff in die Religionsfreiheit sehen will, darf hier aus mindestens zwei Gründen eingegriffen werden:
Recht auf körperliche Unversehrtheit (Grundrecht eines Dritten) und Menschenwürde. Die Verbotsnorm (StGB) stellt übrigens den Eingriff dar und ist nicht seine Rechtsgrundlage. Da lagst du glaube ich argumentativ daneben.  

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Kommentar von vitus64
12.03.2016, 16:05

Und es gibt auch keine Ausnahmeregelungen für Religiöse, jedenfalls nicht in diesem Punkt. Das ist noch so ein Missverständnis.

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Kommentar von vitus64
12.03.2016, 23:35

"Aber selbst wenn man die enge juristische Auslegung nimmt...."
Hier geht es um eine juristische Frage. Da muss man die "enge" juristische Auslegung von Begriffen nehmen, alles andere führt zwangsläufig in die Irre. Die Religionsfreiheit selbst ist natürlich ein Sonderrecht für Religiöse. Da haben wir uns möglicherweise missverstanden. Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass wie bei allen Grundrechten der negative Schutzbereich mit geschützt ist. Das schützt dann gerade Nichtreligiöse, wie mich. Persönlich bin ich übrigens gegen das Schächten. Auch könnte meinetwegen die Religionsfreiheit unter Gesetzesvorbehalt stehen. Dem ist aber nicht so. Ich wollte nur die Rechtslage darstellen. Gerade im Bereich der Grundrechte werden gerne mit Inbrunst die abwegigsten Meinungen vertreten, da jeder meint, etwas von diesem wirklich nicht einfachen Rechtsgebiet zu verstehen (Existenz gewisser strafrechtlicher Bestimmungen als Beleg für einen behaupteten Gesetzesvorbehalt der Religionsfreiheit).
Natürlich stellt auch Art. 9 Abs. 2 Europ. MRKonv keinen solchen Vorbehalt dar, sondern lässt einen solchen nur zu. Es gibt ihn in Deutschland trotzdem nicht, was aber der o. g. europ. Bestimmung nicht widerspricht.

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Kommentar von MartiniHarper
12.03.2016, 13:49

Ich habe es mir noch nicht durchgelesen. Aber genau darum geht es, wieso die Religionsfreiheit drüber steht.

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Ja, stimmt schon. Ich bin deswegen in der evangelischen Kirche. Die tolerieren Hunde in der Kirche, je nach Pfarrer halt. Schächten finde ich sehr schlimm, bin nebenbei auch im Tierschutz unterwegs. Sind die Nachteile des Islam. Ich denke in diesen Ländern sind Tiere grundsätzlich anders gesehen. Ich kenne mittlerweile etliche Moslems und alle haben nicht wirklich viel mit Tieren am Hut. In der Bibel habe ich neulich eine Stelle gefunden, die anders ist. Gott erwartet nach dieser Stelle keine Tieropfer. Der Islam ist nicht umsonst umstritten, weil manches schon grausam ist.

Auch der Ramadan ist schlimmer als wenn wir fasten. Wir haben einfach mehr Freiheit.

Ich denke es ist deren Mentalität. So ist es wohl auch mal entstanden. Und nun steht es für immer geschrieben.

In letzter Zeit habe ich mit mehreren darüber gesprochen. Unterschiedliche Herkunft. Sie sehen es meist sogar ähnlich.

Der Tierschutz kämpft ja gegen das Schächten.

Was mir überall fehlt ist die Toleranz. Das können wirklich nur wenige.

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ganz einfach da man ihnen unter dem deckmantel der religion so altertümliche bräuche zugesteht.es gibt keine notwendigkeit dafür,aber religion war noch nie sachlich.im gegenteil viele berufen sich auf gott,auch wenn der noch nie was gesagt hat

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Welche sachliche Antwort erwartest du denn?

  • Zustimmung?
  • Widerspruch?

Was machst du dann mit diesen Antworten?
Bist du Moslem oder Jude? Dann stelle Tier- und Menschenrechte über deinen Glauben. Mach das Richtige! Wenn du nichts von beiden bist, dann schreibe an deine Landesführung oder versuche auf anderem Weg die Gesetzeslage in Ordnung zu bringen.

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Weil es warscheinlich von solchen streng gläubigen Aufstände gäbe. Es ist wirklich eine Unverschämtheit von den Gesetzgebern denn jeder sollte selbst entscheiden können was mit ihm gemacht wird.

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Kommentar von Sandraaaa15
15.03.2016, 17:57

Wieso Dislikes? Ist hier etwa jemand gegen den Menschenwille?

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Wenn Du Dich über das Schächten informiert hättest, dann wüßtest Du, das Schächten zwar ohne Betäubung vor sich geht, aber lange nicht so stressig für das Tier ist, wie unsere Schlachtungen in den Schlachthäusern.

Das Tier bekommt die Halsschlagader mit einem superscharfen Messer durchtrennt. Innerhalb von Bruchteilen von einer Sekunde ist das Tier so ohne Bewußtsein und Schmerzempfinden.

Genau das verlangt der Gott nämlich, sonst ist das Tier nicht koscher oder halal und dürfte gar nicht verzehrt werden.

In unseren Schlachthäusern geht es sehr viel grausamer zu, unsere "Betäubungen" sind meist mit Schmerz verbunden und sehr oft gelingt die Betäubung nicht.

Da würde man sich besser wünschen, dass alle Tiere geschächtet werden. Zumindest dann, wenn man Tiere mag.


Bei der Beschneidung von Kindern bin ich ganz bei Dir.

Das ist einfach nur Mißhandlung.

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Kommentar von MartiniHarper
12.03.2016, 18:09

Ganz klares Nein.

Das aufschlitzen der Kehle bringt Minutenlanges Schmerz mit sich.

Einfach mal "Schächten anatomische Wahrheit" googlen.

Stressfrei sind die Tiere beim Schächten genauso wenig.

Dein Halal Fleisch kommt genauso wenig von der grünen Wiese.

Das nicht betäuben des Tieres ist nicht weiter als unnötiges Leid für das Tier.

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Kommentar von vitus64
12.03.2016, 18:09

Zur Frage, ob das Schächten tierschonend ist, kann man mit Recht auch anderer Meinung sein, als du. Das ist nicht zwingend eine Folge davon, dass man schlecht informiert ist.

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Kommentar von vitus64
12.03.2016, 19:08

"Wenn das Tier minutenlang leidet ist das Fleisch nicht mehr halal/koscher". Wenn du das so sehen willst.... Und ob "der Gott" das verlangt, darüber kann man ebenfalls geteilter Meinung sein.

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Kommentar von Abahatchi
12.03.2016, 22:00

Innerhalb von Bruchteilen von einer Sekunde ist das Tier so ohne Bewußtsein und Schmerzempfinden.

Wieviel Ahnung hast Du eigentlich von der Durchblutung der Gehirne bzw. von der Funktionsweise dieser? Hat Dir schon mal jemand gesagt, dasz selbst beim direkten Köpfen, der Sauerstoffvorrat im Hirn reicht, dasz man nach der Köpfung sogar noch mindestens 12 Sekunden bei Bewusztsein wäre? Du meinst also, dasz zwischen 12 bis 20 Sekunden nicht ziemlich lang sein können, wenn man den Schmerz einer durchschnitten Kehle ertragen musz?

Innerhalb von Bruchteilen von einer Sekunde ist das Tier so ohne Bewußtsein und Schmerzempfinden. // Genau das verlangt der Gott nämlich

Da sieht man mal wieder, dasz ein erdachter bzw. erfundener Gott nicht schlauer sein kann, als jene, die sich diesen Gott erdacht haben.

Ein Gott hätte auch schon vor 6000 Jahren gewuszt, wie Hirne und Bewusztsein funktionieren. Juden und deren Vorfahren vor 6000 Jahren eben nicht. 

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Religionsfreiheit vor Tierschutz

Eher anders rum. Tierschutz hinter allem. Das "Tierschutz"-Gesetz erlaubt ausdrückliche grausamste Tiermisshandlungen. Und der Grund ist die Fleischindustrie und Verbraucher, die für Fleisch nichts ausgeben wollen. Da ist es nur konsequent, wenn auch andere Interessensgruppen mitbestimmen, was sie mit Tieren tun dürfen.

Religionsfreiheit vor Selbstbestimmungsrecht

Darüber wurde schon so viel diskutiert. Es gibt viele gute Argumente Pro und Contra. Ein wichtiger Grund für die Erlaubnis ist, dass bei einem Verbot die Beschneidung schwarz durchgeführt wird. Mit den entsprechenden Folgen für Hygiene und medizinischer Betreuung. Außerdem werden Beschneidungen auch zur Krankheitsprävention durchgeführt.

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Warum sollte Weltanschauungsfreiheit nicht höher gewichtet sein als Tierschutz?

Das Selbstbestimmungsrecht über religiöse Angelegenheiten ab der Vollährigkeit wird wiederum durch das Beschneiden in keinsterWeise beeinträchtigt. Es bleibt doch dann jedem weiter selber überlassen, ob er sich religiös bekennt oder nicht.

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Man muss hier versuchen, einen Kompromiss zu finden. Streng religiöse Gruppen werden die Beschneidung durchführen, ob Gesetz oder nicht. Dann ist es wohl besser, es wird sachgerecht gemacht, wenn es erlaubt ist, als dass man einem Scharlatan in die Hände fällt, der es verbotenerweise macht.

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Kommentar von MartiniHarper
13.03.2016, 11:39

Warum legalisieren wir dann auch nicht gleich alle Drogen? Besser ein Chemiker kocht das Aphetamine als irgendein Ulab.

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