Warum steht in er Bibel, daß ein Gläubiger eine "neue Persönlichkeit anziehen" muß?

16 Antworten

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Die Frage ist ja zunächst, wie das zu verstehen ist - neue Persönlichkeit anziehen.

Zitate 

Mit der gleichen Dringlichkeit müssen wir dem Gebot gehorchen, Gewohnheiten abzulegen, die im Gegensatz zu Gottes Persönlichkeit stehen. Wir wollen die klare Anweisung beachten, die Paulus Christen gab: „Legt sie wirklich alle von euch ab.“ Sehen wir uns zwei sündige Verhaltensweisen an: sexuelle Unmoral und Unreinheit.

Wir können die alte Persönlichkeit nicht aus eigener Kraft ablegen. Für Sakura, Ribeiro, Stephen und Hans war es ein Kampf, ihre schlechten Gewohnheiten aufzugeben. Es gelang ihnen, weil sie die Macht des Wortes Gottes und des heiligen Geistes auf Herz und Sinn wirken ließen (Luk. 11:13; Heb. 4:12). Um uns diese Kraft zunutze zu machen, müssen wir täglich in der Bibel lesen, darüber nachdenken und ständig um Weisheit und Kraft bitten, den Rat der Bibel anzuwenden (Jos. 1:8; Ps. 119:97; 1. Thes. 5:17). Außerdem profitieren wir von Gottes Wort und seinem heiligen Geist, wenn wir uns auf die Zusammenkünfte vorbereiten und sie besuchen (Heb. 10:24, 25). Zusätzlich wollen wir die geistige Speise — in welcher Form auch immer — gut nutzen, die Gottes Volk weltweit zur Verfügung gestellt wird (Luk. 12:42).

Quelle: WT 2017 August

Die neue Persönlichkeit zeichnet sich also durch eine Änderung von Gewohnheiten aus: Gewohnheiten, die im Gegensatz von Gottes Geboten sind, werden abgelegt, bessere Gewohnheiten praktiziert = Neue Persönlichkeit.

Ein Christ soll GOTT und seinem Christus durch seine Lebensführung Ehre bereiten und zeigen, dass er GOTTEs Gesetze hält. Also, keine Unmoral mehr, keine Verbrechen, keine Betrügereien........viele Christen taten dies, bevor sie Christen wurden, und sie haben das geändert=eine neue Persönlichkeit angezogen, das ist regelmäßig auch Aussenstehenden aufgefallen, die den schlechten Lebenswandel kannten........

Gott gereicht es zur Ehre, wenn man so handelt. Deshalb: Neue Persönlichkeit anziehen.

cheerio

vielen Dank für den Stern, Juste.....

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@gromio

Wer Persönlichkeit als Gewohnheit ansieht, der betrachtet diese wie Kleidung. Anziehen und scheinbar gut aussehen.

Das passt aber gar nicht mit der Bibel. Nur weil ZJ nett angezogen sind, nicht rauchen und  freundlich wirken haben sie noch lange nicht die neue Persönlichkeit Christus. Warum nicht? Weil man die nur hat, wenn man den Geist Christi, also Gottes Geist hat.

Hat man den ist man ein Kind Gottes und MITERBE IM HIMMEL. Wie Römer 8 sagt. Da ZJ sich weigern in den Himmel zu kommen lehnen sie leider auch den Geist Christi ab und damit ist ihre scheinbar neue Persönlichkeit nur ein Haschen nach Wind,

Deine Antwort ist daher falsch und nicht bibelkonform. Ohne den Geist Christi ist alles vergebens

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@ManfredFS

MFS,

wieder Seitenhiebe auf "äußerliche Kleidung" deiner verhassten "Sekte"?

Ein großes Armutszeugnis für jemanden , der vorgibt, Christus  nachfolgen zu wollen

Jesus hätte nie solche Aussagen gemacht. Er war Liebe!

Gut, daß du so deutlich zeigst, wie du dich von ihm unterscheidest, so kann dich jeder, der hier unvermittelt auftaucht , auch "einordnen"

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@juste55

Du bist lustig. Wenn ZJ andere Religionen angreifen beruft man sich auf Jesus, er hätte klare Worte gesprochen und sich nicht gescheut Missstände beim Namen zu nennen.

Wenn man Missstände bei den ZJ beim Namen nennt, dann gilt das mit einem Mal nicht. Schon seltsam

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@ManfredFS

Die biblisch geprägte "neue Persönlichkeit" zeichnet sich nach
Epheser 4:17-24  dadurch aus, dass ihr [Christen] (Zitat)  „nicht mehr so weiterwandelt, wie auch die Nationen wandeln in der Nutzlosigkeit ihres Sinnes, während sie wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Gefühllosigkeit ihres Herzens in  geistiger Finsternis und dem Leben, das Gott gehört, entfremdet sind . . .“

  • Das äußert sich beispielsweise durch Persönlichkeitsmerkmaledie ihren Lebensinhalt darin sehen über andere Menschen herzuziehen; andersdenkende Menschen zu diffamieren und pauschal zu diskriminieren.  Jesus beispielsweise hasste zwar das Böse  aber er hasste nicht den Bösen.  Er hatte das nötigeUnterscheidungsvermögen das eine von dem anderen zu trennen und konnte deshalb seinen treuen Nachfolgern sogar nahelegen „für die zu beten, die euch verfolgen“ (Matthäus 5:44) Solch edlen Charakterzüge sind den  „altgebliebenen Persönlichkeiten“ völlig fremd, denn wegen der „Gefühllosigkeit ihres Herzens wandeln sie in geistiger Finsternis“

Der zitierte Text fährt deshalb, inspiriert und der Logik 

folgend,   mit diesen Worten fort:

„Da sie [die alten Persönlichkeiten]  jedes sittliche Gefühl verloren haben, haben sie sich einem zügellosen Wandel hingegeben, um mit Gier jede Art Unreinheit zu verüben [wie bspw. Verleumdungen].  Ihr aber [wahre Christen] habt den Christus so nicht kennengelernt,  sofern ihr ihn überhaupt gehört habt und durch ihn belehrt worden seid, so wie die Wahrheit in Jesus ist, dessentwegen ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Wandel entspricht und die gemäß ihren trügerischen
Begierden verdorben wird;  dass ihr aber erneuert werden sollt in der Kraft, die euren Sinn antreibt,  und die neue Persönlichkeit anziehen sollt, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist . . . .“

Nach solch integren Wesenszügen sucht man bei  kritiksüchtigen Zeitgenossen vergeblich -  aber ihr aufdringliches Auftreten gehört nun mal mit zu den Zeichen der Zeit des Endes  (2. Petrus 3:3-4)  

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@Abundumzu

@Abundumzu:

So feine, dezidierte Profilierung seiner Person verstehen weder MfS noch sein Flügelmann teleFS34567dissonanz,,,,,,,

...Danke!

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@gromio

Glücklicherweise,  lieber gromio,  glücklicherweise werden nach Römer 2:12-16  „zum Beispiel, alle die ohne Gesetz  gesündigt haben,  auch ohne Gesetz zugrunde gehen“!   Woran es dabei gelegen haben mag, dass sie sich  ohne Gesetz durchs Leben tasten, ist dabei unerheblich,  da nämlich auch alle, die im Gegensatz dazu,  „unter Gesetz gesündigt haben,  durch Gesetz gerichtet werden“.

Biblische Begründung für diese konsequente Verfahrensweise  (im Kontext Vers 14): „Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz.  Sie zeigen ja, dass ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen  mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.“

Nur im Herzen unempfängliche, gewissenlose und animalische  Menschen sind grobschlächtig  genug,  um weder das eine noch das andere wahrzunehmen. „Hörend werden sie  hören, doch  keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen.“  (Matthäus 13:14 -  siehe auch Jakobus 3:15).

Danke auch Dir.

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@Abundumzu

Dein Wesen zeigt sich in deinen Worten. Du bist also glücklich über die welche zugrunde gehen werden? Interessante Aussage. Christen dagegen freuen sich über die welche gerettet werden. 

Man braucht sich nur mal dieses Video von einer Ansprache eines Zeugen Jehovas auf einem Kongress anhören und dann ist klar, was für Menschen ZJ wirklich sind:

https://www.youtube.com/watch?v=joXPy_xY260

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@ManfredFS

@MfS

....vor allem zeigt sich mal DEIN Wesen in Deinem Kommentar. 

Der Redner spricht über die, für die Du ZJ hältst. Und so agierst Du auch ggü. ZJ hier auf dieser Plattform.....wohl dem, der Recht von Unrecht tatsächlich unterscheiden kann......

Ill

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Im Walvoord-Bibelkommentar findet sich zu Epheser 4,20-24:

"Im Gegensatz zum "alten Menschen" (V. 17-19) haben die Gläubigen Christus nicht so kennengelernt. Ihr Verstand ist nicht länger verfinstert, ihr Leben nicht mehr entfremdet von Gott, ihre Herzen sind nicht mehr verstockt und unrein. Sie haben von Christus gehört und sind in ihm unterwiesen, wie es Wahrheit in Jesus ist, denn er ist die Wahrheit (Joh 14,6). Der Inhalt dieser Unterweisung war folgender: (1) Ein Gläubiger hat den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet, ab(ge)legt (vgl. Eph 4,17-19). Selbstsüchtige Begierden sind trügerisch; sie versprechen Freuden, die letztlich nicht erfüllt werden. (2) Er hat den neuen Menschen angezogen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit (V. 24).

Diese Wahrheit steht in schroffem Kontrast zu der Hinterlist, die ein Mensch, der im Leben nur seinen sündigen Begierden folgt, an den Tag legt (vgl.  V. 14-15). Die Gläubigen aber sind erneuert in ihrem Geist und Sinn; ihr Denken ist nicht mehr nichtig, ihr Verstand nicht mehr verfinstert und unwissend (V. 18-19). Paulus spricht hier keine Gebote aus; die Satzkonstruktion an dieser Stelle (und in der Parallelstelle in Kol 3,9-10 ) hat keinen imperativischen Charakter. Es handelt sich vielmehr um Tatsachen, die die Gläubigen erfahren haben, wie auch in Röm 6,2 - 10 und 2Kor 5,17 deutlich wird. Der Gläubige ist ein neuer Mensch in Christus und lebt daher nicht mehr, wie die Heiden leben."

Da geht es um den alten und den neuen Menschen - also den erlösten und den unerlösten Menschen - den fleischlichen oder den geistlichen Menschen bzw. den gläubigen und den ungläubigen Menschen. Da ein Christ nach seiner Bekehrung und durch die geistliche Neugeburt ja immer noch in dieser Welt lebt und einen Körper hat, ist der Glaube sozusagen ein "Schatz in irdenen Gefäßen" wie die Bibel das bezeichnet. Wir sind als Christen neu (geistlich) aber wir müssen auch lernen damit zu leben im Sinne Gottes.

Glaube hat mit Nachfolge und mit Kampf zu tun . Diese Welt ist antichristlich und unser Körper hat seinen eigenen Willen und will mit Geistlichkeit nichts zu tun haben. Darum müssen wir eben auch uns bemühen geistlich zu leben und das, was gegen die Seele streitet, ablegen und versuchen nicht fleischgesteuert, sondern geistgesteuert zu denken und zu leben. Das ist im Grunde auch das Kreuz, welches jeder Christ im übertragenden Sinne in seinem praktischen Glaubensleben auf sich nehmen sollte.

Das ist dann logischerweise auch eine Sache des Willens und der Einstellung. Da machen wir alle auch Fehler oder sind auch mal fahrlässig oder versagen. Aber das ist kein Beinbruch, sondern wir sollen daraus lernen und aufstehen und es besser machen. Die Bibel nennt diesen Glaubenskampf Heiligung. Das entscheidet nicht darüber ob man in den Himmel kommt, sondern es ist quasi schon die Bestätigung dafür.daß man seine Erlösung durch die Neugeburt sicher hat. Nur hat eben auch jeder Christ auf Erden noch einen Weg zu gehen.

Phlp.4:6 kann eine große Hilfe sein

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