Warum steht im Paradies ein verbotener Baum, obwohl die Menschen neugierig sind?

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Hallo Pietje,

der Vers 17, im Buch Genesis Kapitel 2, gibt Gottes Gebot wieder, hinsichtlich des Baums der Erkenntnis des Guten und des Bösen:

15Jahwe, Gott, brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze, 16 und wies ihn an: "Von allen Bäumen im Garten sollst du nach Belieben essen, 17 nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben.

Es ging nicht einfach darum, Erkenntnis zu erlangen oder Wissen zu erwerben. Das wollte der Schöpfer seinen Geschöpfen keineswegs verwehren. Gott wollte den Menschen jedoch nicht zugestehen, zu bestimmen, was für sie und andere Gutes oder Böses darstellte. Oder auf Recht und Unrecht zu erkennen. Dieses Vorrecht wollte der Allmächtige sich selbst vorbehalten, zumal diese Regel auch schon für die Hunderte von Millionen (?) bereits existierender Geschöpfe Gottes galt. Gott wollte von all seinen Geschöpfen als Souverän geachtet sein.

Da die Menschen Gottes sehr gute, vollkommene Schöpfung darstellten, zudem von ihrem Vater ein Gewissen mit Vorwarnsystem erhalten hatten,

war es nicht nötig, den beiden ersten Menschen ein umfangreiches Gesetzbuch mit vielen Verboten zu verschreiben. Der Baum der Erkennt

nis des Guten und des Bösen, zusammen mit der klaren Ansage - du musst sterben, sobald du davon isst - reichte völlig aus.

Die Frucht des Baumes stellte eigentlich keine besondere Versuchung dar, bei der Fülle schmackhafter Nahrung, die Adam und Eva frei zugänglich war. Die Beiden, die ihr Leben und alles andere Gott allein verdankten, hätten diesen Baum in der Mitte des Gartens als willkommene Gelegenheit ansehen können, ihrem Lebengeber ihre Dankbarkeit, ihren Respekt, ihre Liebe und Treue zu zeigen.

Auch wenn viele anders denken - die Worte aus Jak 1 galten damals wie auch heute:

13Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14 Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt. 15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. 17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.

Grüße, kdd

Thats right.  Bin erstaunt, sollten JW etwa doch keine Engstirnigen Stiesel sein?! 

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@Scriptorium

Auch über Lob in Form einer Frage freut man sich. Aber Du hast es gut versteckt.

Was hat Dir denn an meinem Beitrag gefallen?

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Wie in der Schöpfung zu erkennen ist, legte Jehova liebevollerweise Grenzen fest. Er erließ sowohl Naturgesetze als auch Moralgesetze und sorgte dafür, dass alles harmonisch funktioniert (Ps. 19:7-9). Alles im Universum hat daher entsprechend dem Vorsatz Gottes einen bestimmten Platz und Zweck. Die Massenanziehungskraft zum Beispiel hält die Atmosphäre in der Nähe der Erde, bestimmt die Gezeiten der Meere und trägt zu der physikalischen Ordnung bei, die für das Leben auf der Erde nötig ist. Die gesamte Schöpfung funktioniert und bewegt sich innerhalb dieser natürlichen Grenzen, auch der Mensch. Die Ordnung in der Schöpfung weist ohne Frage darauf hin, dass Gott einen Vorsatz in Bezug auf die Erde und die Menschheit hat.  (Offb. 4:11).

Jehova wollte ursprünglich, dass Menschen für immer hier auf der Erde leben (1. Mo. 1:28; Ps. 37:29). Großzügig machte er Adam und Eva die unterschiedlichsten Geschenke, damit sie das Leben genießen konnten. (Lies Jakobus 1:17.) Er stattete sie mit dem freien Willen aus. So konnten sie etwas durchdenken, anderen Liebe erweisen und sich an Freundschaften erfreuen. Der Schöpfer wandte sich an Adam und sagte ihm, was Gehorsam ihm gegenüber bedeutet. Außerdem lernte Adam, für seine Bedürfnisse zu sorgen und sich um die Tiere und die Erde zu kümmern (1. Mo. 2:15-17, 19, 20). Jehova gab Adam und Eva auch verschiedene Sinne mit: Sie konnten schmecken, fühlen, sehen, hören und riechen. Damit war es ihnen möglich, die Schönheit und Vielfalt zu genießen, die ihr paradiesisches Zuhause bot. Es standen ihnen endlos viele Möglichkeiten offen, befriedigende Arbeit zu leisten, innere Erfüllung zu finden und Neues zu entdecken.

Was gehörte noch zu Gottes Vorsatz? Jehova erschuf Adam und Eva mit der Fähigkeit, vollkommene Kinder zu bekommen. Diese sollten wieder Kinder haben, bis die ganze Erde mit Menschen gefüllt wäre. Jehova wollte, dass Adam und Eva und alle Eltern nach ihnen ihre Kinder so lieben, wie er seine ersten vollkommenen Kinder liebte. Die Erde mit all ihren Ressourcen sollte ihr festes Zuhause werden (Ps. 115:16).

WARUM KAM ALLES ANDERS?


Warum entwickelte sich nicht gleich alles so, wie Gott es vorgesehen hatte? Jehova gab Adam und Eva ein einfaches Gebot, wodurch deutlich würde, ob sie die Grenzen ihrer Freiheit anerkannten. Jehova sagte: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon isst, wirst du ganz bestimmt sterben“ (1. Mo. 2:16, 17). Für Adam und Eva war dieses Gebot nicht schwer zu verstehen, und es stellte für sie auch keine Härte dar, es zu befolgen. Immerhin gab es mehr Nahrung, als sie essen konnten.

Der Teufel bediente sich einer Schlange, um Eva zu täuschen, woraufhin sie das Gebot ihres Vaters Jehova übertrat (lies 1. Mose 3:1-5; Offb. 12:9). Er stellte infrage, ob Gottes menschliche Kinder wirklich nicht „von jedem Baum des Gartens essen“ durften. Im Grunde fragte er: „Soll das heißen, ihr könnt nicht tun, was ihr wollt?“ Dann log er unverfroren: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.“ Als Nächstes wollte er Eva einreden, sie müsse nicht auf Gott hören, und sagte: „Gott weiß, dass an demselben Tag, an dem ihr davon esst, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden.“ Der Teufel deutete an, Jehova hätte ihnen nur deshalb die Frucht vorenthalten, weil ihnen sonst die Augen geöffnet würden. Und dann machte er ihnen auch noch das falsche Versprechen: „Ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

10 Jetzt standen Adam und Eva vor der Wahl: Würden sie auf Jehova oder auf die Schlange hören? Sie hörten auf die Schlange. Damit schlossen sie sich dem Teufel in seiner Rebellion an. Sie lehnten Jehova als ihren Vater ab und entzogen sich der Sicherheit und des Schutzes, den seine Herrschaft bot (1. Mo. 3:6-13).

11. Warum duldet Jehova keine Rebellion?

11 Adam und Eva rebellierten gegen Jehova und verloren ihre Vollkommenheit. Zudem entfremdeten sie sich von ihm, weil er „zu rein von Augen [ist], um Schlechtes zu sehen“ — er kann keine Schlechtigkeit dulden (Hab. 1:13). Hätte Jehova gegen die Sünde in Eden nichts unternommen, wäre die Zukunftshoffnung aller lebenden Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bedroht gewesen. Doch vor allem wäre Gottes Vertrauenswürdigkeit infrage gestellt worden. Jehova hält sich aber treu an seine Maßstäbe; er verstößt nie dagegen (Ps. 119:142). Der freie Wille erlaubte Adam und Eva nicht, Jehovas Gebot zu missachten. Als Folge ihrer Rebellion starben sie und kehrten zum Staub zurück, aus dem sie erschaffen worden waren (1. Mo. 3:19).

12. Was geschah mit Adams Kindern?

12 Da Adam und Eva von der Frucht aßen, eigneten sie sich nicht mehr, zu Gottes universeller Familie zu gehören. Gott vertrieb sie aus Eden, und sie konnten nicht darauf hoffen, je wieder zurückzukehren (1. Mo. 3:23, 24). Damit konfrontierte Jehova sie zu Recht mit den Folgen ihrer eigenen Entscheidung. (Lies 5. Mose 32:4, 5.) Der Mensch war nicht mehr vollkommen und konnte auch Gottes Eigenschaften nicht vollkommen widerspiegeln. Adam selbst verlor nicht nur eine wunderbare Zukunft, sondern gab an seine Nachkommen auch Unvollkommenheit, Sünde und Tod weiter (Röm. 5:12). Er brachte sie um die Aussicht auf endloses Leben. Außerdem konnten Adam und Eva sowie ihre Kinder keinen vollkommenen Nachkommen mehr hervorbringen. Seit der Teufel das erste Menschenpaar dazu gebracht hat, sich von Jehova loszusagen, führt er die Menschen in die Irre (Joh. 8:44).

DAS LÖSEGELD ÜBERBRÜCKT EINE KLUFT

13. Was wünscht sich Jehova für die Menschen?

13 An Gottes Liebe zu den Menschen hat sich nichts geändert. Trotz der Rebellion von Adam und Eva wünscht sich Jehova, dass sich die Menschen an einem guten Verhältnis zu ihm erfreuen. Er möchte nicht, dass irgendjemand stirbt (2. Pet. 3:9). Deshalb wurde Gott gleich nach der Rebellion tätig. Er ermöglichte es Menschen, wieder eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ohne dass er dabei von seinen gerechten Maßstäben abrückte. Wie gelang ihm das?

14. (a) Was hat Jehova gemäß Johannes 3:16 für die Menschheit getan? (b) Über welche Frage könnten wir mit interessierten Personen sprechen?

14 Lies Johannes 3:16Doch wie ermöglicht Jesu Opfer ewiges Leben? Die Einladungsaktion, das Gedächtnismahl selbst und die späteren Rückbesuche geben uns vielleicht Gelegenheit, wahrheitssuchenden Menschen diese wichtige Frage zu beantworten. Es mag sie beeindrucken, nach und nach besser zu verstehen, wie durch das Lösegeld Jehovas Liebe und Weisheit zum Ausdruck kommt. Was könnten wir in Verbindung mit dem Lösegeld hervorheben?

15. Worin unterschied sich der Mensch Jesus von dem Menschen Adam?

15 Jehova sorgte für einen vollkommenen Menschen, der sich als Loskäufer eignete. Dieser vollkommene Mensch müsste Jehova gegenüber loyal sein und bereitwillig das Leben im Austausch für die verlorene Menschheit geben (Röm. 5:17-19). Jehova übertrug das Leben seiner allerersten Schöpfung vom Himmel auf die Erde (Joh. 1:14). So wurde Jesus ein vollkommener Mensch, wie Adam es war. Doch anders als Adam lebte Jesus so, wie Jehova es von einem vollkommenen Menschen erwartete. Selbst unter den schwersten Prüfungen sündigte Jesus nicht, noch brach er eines der Gesetze Gottes.

16. Warum ist das Lösegeld ein ganz besonderes Geschenk?

16 Als vollkommener Mensch konnte Jesus die Menschheit von Sünde und Tod befreien, indem er für sie starb. Er war genau so, wie Adam hätte sein sollen. Ein vollkommener Mensch, absolut loyal und gehorsam gegenüber Gott (1. Tim. 2:6). Jesus erbrachte das Loskaufsopfer, das vielen Männern, Frauen und Kindern den Weg zu endlosem Leben eröffnet (Mat. 20:28). Das Lösegeld ist wirklich der Schlüssel zur Verwirklichung des ursprünglichen Vorsatzes Gottes (2. Kor. 1:19, 20). Dadurch haben alle treuen Menschen die Aussicht auf ewiges Leben.

JEHOVA ERMÖGLICHT UNS DEN WEG ZURÜCK

17. Was ermöglicht das Lösegeld?

17 Jehova hat es viel gekostet, das Lösegeld zu beschaffen (1. Pet. 1:19). Er liebt die Menschen so sehr, dass er bereit war, seinen einziggezeugten Sohn für uns sterben zu lassen (1. Joh. 4:9, 10). In gewisser Weise nimmt Jesus den Platz unseres Urvaters Adam ein (1. Kor. 15:45). Dadurch gibt uns Jesus mehr zurück als Leben; er ermöglicht es uns, schließlich wieder ein Teil der Familie Gottes zu werden. Aufgrund des Opfers Jesu kann Jehova also Menschen wieder in seine Familie aufnehmen, ohne dabei von seinen gerechten Maßstäben abzuweichen. Berührt es uns nicht, wenn wir an die Zeit denken, in der alle treuen Menschen vollkommen sein werden? Der himmlische und der irdische Teil der Familie Jehovas werden wieder völlig vereint sein. Dann sind wir alle ohne Einschränkung Kinder Gottes (Röm. 8:21).

18. Wann wird Jehova „allen alles sein“?

18 Die Rebellion des Teufels hielt Jehova nicht davon ab, der Menschheit seine Liebe zu zeigen, und sie kann selbst unvollkommene Menschen nicht davon abhalten, Jehova gegenüber loyal zu sein. Durch das Lösegeld wird Jehova allen seinen Kindern helfen, vollkommen gerecht zu werden. Stellen wir uns nur vor, wie das Leben sein wird, wenn „jeder, der den Sohn sieht [oder: anerkennt] und Glauben an ihn ausübt“, ewiges Leben hat (Joh. 6:40). Jehova, unser Vater, wird die Menschheitsfamilie mit viel Liebe und Weisheit zur Vollkommenheit bringen, so wie er es ursprünglich vorhatte. Er wird dann „allen alles sein“ (1. Kor. 15:28).

19. (a) Was sollte Dankbarkeit für das Lösegeld bei uns bewirken? (Siehe Kasten „Suchen wir weiter nach denen, die es verdienen“.) (b) Worum geht es im nächsten Artikel?

19 Aus Dankbarkeit für das Lösegeld möchten wir anderen bestimmt zeigen, wie sie aus diesem kostbaren Geschenk Nutzen ziehen können. Sie müssen wissen: Das Lösegeld ist Jehovas Mittel, durch das er liebevollerweise der gesamten Menschheit ewiges Leben in Aussicht stellt.



So viele Behauptungen und keinerlei Substanz. Versuch es einfach nochmal.

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Ob diese Litanei einer liest??

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@666Phoenix

ich binmal optimistisch und denke, wer ernsthaftes Interesse an der Beantwortung dieser Frage hat, wird es sicherlich lesen. Ich hätte es früher ganz bestimmt getan!

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Kannst du nicht endlich mal den Schwachsinn hier sein lassen, ellenlange Texte aus den Lehrschriften der Z.J. hier rein zu kopieren ?
Wenn du überhaupt interessiert bist, hier irgendwas glaubwürdig rüber zu bringen, so bewirkst du mit deinem Verhalten genau das Gegenteil.
Gut - ich weiß, daß bei den Z.J. bei solchen Vorhaltungen die Ohren zu gehen und der Verstand aussetzt. Hab es trotzdem versucht.

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Gut kopiert so können bibelkundige Menschen relativ leicht sehen, wie man durch Suggestivfragen und falsche Behauptungen Menschen dazu bringt etwas falsches zu glauben.

Nehmen wir nur mal einen Satz raus

Jehova übertrug das Leben seiner allerersten Schöpfung vom Himmel auf die Erde 

Das ist eine Behauptung, die mit der Bibel gar nichts zu tun hat. Weder ist Jesus eine Schöpfung noch hat Jehova das Leben von Jesus auf die Erde übertragen

Jesus ist Gott und Gott wurde in Jesus Mensch und zwar hat sich Gott SELBST ERNIEDRIGT um Mensch zu werden.

Auch alles was vom Lösegeld geschrieben steht ist falsch

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Das ist in  der Tat eine dieser unlogischen Stellen in der Bibel. Das Thema hier geht in Richtung Theodizee. 

Wenn Gott allmächtig und allwissend ist, wusste er genau, dass Adam und Eva davon essen werden und insofern ist seine Verwunderung darüber in  sich widersprüchlich.

Das lässt sich nur dadurch erklären, dass JHWH von den Israeliten erst während der babylonsichen Gefangenschaft zum einzigen, allmächtigen und allwissenden Gott befördert wurde und dazu passen dann halt die älteren Geschichten nicht mehr ganz.

Schön ist in dem Zusammenhang auch Psalm 82:
"Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht auf in der Götterversammlung, / im Kreis der Götter hält er Gericht...."

Da könnte man zusätzlich fragen, woher weiß der Autor etwas von der Götterversammlung und was sich da konkret abgespielt hat? War er dabei, hat er das Protokoll gelesen? Und wieder ist die einzige plausible Erklärung: alles reine Erfindungen.


Den Psalm 82 hab ich Dir mal bei bibleserver aus der HFA kopiert:

1

Ein Lied von Asaf. 

Gott steht auf inmitten der Götter, in ihrer Versammlung erhebt er Anklage:

 

2

»Wie lange noch wollt ihr das Recht verdrehen, wenn ihr eure Urteile sprecht? Wie lange noch wollt ihr Partei ergreifen für Menschen, die sich mir widersetzen?

 

3

Verhelft den Wehrlosen und Waisen zu ihrem Recht! Behandelt die Armen und Bedürftigen, wie es ihnen zusteht!

 

Reißt sie aus den Klauen ihrer Unterdrücker!«

 

5

Aber sie handeln ohne Sinn und Verstand; sie irren im Dunkeln umher und sehen nicht, dass durch ihre Bosheit die Welt ins Wanken gerät.

 

Zwar hatte ich ihnen gesagt: »Ihr seid Götter! Ihr alle seid Söhne des Höchsten!

 

Aber wie gewöhnliche Menschen müsst auch ihr sterben; euer Leben wird genauso enden wie das eines jeden Herrschers!«

 

8

Erhebe dich, Gott, und richte die Welt, denn dir gehören alle Völker!

Wie Du siehst, handelt es sich bei den Göttern, die von Gott (Jahwe) hier verurteilt werden um die ungerecht 

urteilenden Richter des Volkes Israe/Juda.

Jesus verwendet diesen Psalm einmal, um sich gegen seine Ankläger, die versuchten, ihn zu steinigen, weil sie behaupteten er mache sich zu Gott, dadurch, dass er sich als Gottes Sohn vorstellte (Sieh Joh 10, 32-38).

Das Wort "Gott" wird in der Bibel recht vielseitig gebraucht. Sieh mal 1Kor 8,

4(Wir) wissen ... doch, dass es gar keine Götzen in der Welt gibt und keinen Gott, außer dem einen.

  

Selbst wenn es Größen im Himmel und auf der Erde gibt, die Götter genannt werden – und solche Götter und Herren gibt es viele –,

 

so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alles kommt und zu dem wir gehen. Und wir haben nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles entstand und durch den wir leben.

 

===============================================

Bei Deinen Gedanken zu JHWH;, als allmächtigem und allwissendem Gott, empfehle ich Dir, nicht die geläufige Vorstellung beizubehalten, das ein "allwissender" Gott unbedingt alles im Voraus weiß - er wäre dann ja hilflos dem Hereinprasseln dieser Daten unterworfen. Was für ein Comic!

Tatsächlich kann JHWH nach Belieben seine Allmacht einsetzen, und mal tut er ´s, und dann nicht. Ebenso verfährt Gott mit seiner Fähigkeit, die Zukunft vorher zu wissen.

Denke einmal nach, ob Dir nicht Beispiele aus der Bibel für beide Varianten n den Sinn kommen!

kdd 

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@kdd1945

Gut, du hast wiederholt, dass es laut Bibel mehrere Götter gibt und JHWH nur einer davon ist. Danke dafür, genau das wollte ich sagen.

Wo aber Leute wie du immer genau herwissen, was Gott will und wie er handelt, finde ich schon ziemlich erstaunlich.

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@Hamburger02

Mit "ihr seid Götter" (übrigens im AT auch das einsetzen der Götter in ein jedes Volk - Engel sind gemeint) bezieht sich auf die Gläubigen. Genau genommen auf Dich:

Und wäre Christus tausend Mal
in Betlehem geboren,
und nicht in dir;
Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

In diesem Sinne sind wir Götter und Du kannst es werden.

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@Scriptorium

EvPhil Spruch 84: Es gibt zwei Bäume im Paradies: Der eine bringt Tiere hervor, der andere bringt Menschen hervor. Adam [aß] von dem Baume, der Tiere hervorbrachte. [Er] wurde zum Tier und brachte Tiere hervor. Deswegen verehren die Söhne Adams die Tiere. Der Baum [...] Frucht ist [...]  zahlreich werden [...] aß den [...] Frucht des [...] bringt die Menschen hervor [...] Menschen [...]. Gott erschuf den Menschen, [... und die Menschen]  erschufen Gott.

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@Scriptorium

Ich kann mich an die erwähnte Versammlung aber gar nicht mehr erinnern, in der Gott aufstand. Und einen Gläubigen, der sich daran erinnert, kenne ich auch nicht. Das scheint mir mal wieder so ein an den Haaren herbeigezogenes Fantasieargument (Theologen sagen Apologese dazu) zu sein, um den Blödsinn der Bibel zu vertuschen.

Nur nebenbei: in den Religionswissenschaften ist seit langem bekannt, dass JHWH erst in Babylon zum einzigen Gott befördert wurde. Davor hatte er sogar eine Frau, die Ashera, von der er ebenfalls in Babylon mit der korrekten orientalischen Scheidungsformel geschieden wurde.

Wobei ich schon sagen muss, dass es in meinen subjektiven Augen an Absurdität fast nicht mehr zu übertreffen ist, alle Gläubigen zu Göttern zu erklären.

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@Scriptorium

Buch Exodus 23,20-23a.

"So spricht Gott, der Herr: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.

Achte auf ihn, und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig.

Wenn du auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich der Feind deiner Feinde sein und alle in die Enge treiben, die dich bedrängen.
"

Wenn mein Engel dir vorausgeht.

Denn in ihm ist mein Name gegenwärtig. Im Engel sowie im Gläubigen Menschen. Daher sind sie und wir "Götter". Angenommener Teil des Einen.





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@Scriptorium

Gal 2,20 nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.

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@Scriptorium

Die Vorstellung, dass Gott jedem Volk einen eigenen Engel zugeteilt hat, steht auch hinter der Formulierung der Septuaginta-Fassung von Dtn 32,8, wonach Gott die Gebiete der Völker gemäß der Zahl der Engel festgelegt hat. Während in Dtn 32 an ein friedliches Neben- und Miteinander der Völkerengel gedacht ist, kämpfen sie im Danielbuch gegeneinander. Dabei hat Michael die Rolle, den Kampf endgültig zugunsten des Gottesvolkes zu entscheiden.

Im Koran steht unter Sure 3 Vers 3 und 4

Er hat dir das Buch mit der Wahrheit offenbart, das zu bestätigen, was vor ihm (offenbart) war. Und Er hat (auch) die Thora und das Evangelium (als Offenbarung) herabgesandt, zuvor, als Rechtleitung für die Menschen. Und Er hat die Unterscheidung herabgesandt. 

Gott ist der Schöpfervater des Judentums, des Islam und des Christentums. Und jedem Volk sandte er einen Engel zum Schutz. Erzengel Michael für Israel und Gabriel für den Islam... diese Engel heißen in

Dtn 32,8 (5.Mose 32,8).

Als der Höchste (den Göttern) die Völker übergab, als er die Menschheit aufteilte, legte er die Gebiete der Völker nach der Zahl der Götter fest;

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@Scriptorium

Stimmt. Ich Beschäftige mich auf Basis der historisch-kritischen Methode religionswissenschaftlich mit dem Thema. Bei meinen Forschungen habe ich herausgefunden, dass Gabriel der Mars und Michael der Merkur ist und sämtliche Offenbarungen sind astrologische Interpretationen des Sternenhimmels auf Basis der israelitischen Mundanastrologie.

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wenn Adam und Eva dazu bestimmt waren ewig zu leben, wozu gab es im Garten Eden den Baum des Lebens?

wenn es geht bitte nur Antworten von Menschen die an die Exiitens dieser Bäume glauben denn meine Frage ist wirklich ernst und auch kein Spott, wer nicht an den Garten Eden glaubt, kann sich anderen Fragen widmen, danke...

also mich interessiert, wozu es diesen Baum im Garten Eden neben dem Baum der Erkenntnis gab?

Aus dem Wikipediaaritkel und anderen Werken konnte ich nicht ganz eine besondere Frage klären:

Lebten Adam und Eva als vollkommene nun ewig oder mussten die dafür irgednwie die frucht des Baumes essen?

und was soll man sich unter der Kraft des "Baum des Lebens" vorstellen? Adam oder Eva konnten doch trotzdem aus Dummheit sterben oder? (wenn ein Baum auf sie krachte, springen von einer hohen Klippe, wenn ein Meteorit auf sie gefallen wäre ...) oder machte der Baum irgendwie gegen ALLE Todesarten unsterblich (wie in irgend einem Videospiel oder sowas), oder nur gegen Krankheit und Altersschwäche?

Ihr alle da draußen, egal ob Mormone, Katholik, Zeuge Jehovas oder "Gründer einer eigenen Religion" könnt mich nun gerne aufklären wie das aus euerer sicht mit diesen 2 Bäumen war, denn erstichtlich aus der Bibel ist nur, das Adam und Eva aus dem Garten vertrieben wurden, damit sie nicht auch noch von der Frucht des Baumes des Lebens essen.
(das ist an und für sich irgendwie ein widerspruch, als wären sie doch mal von alleine gestorben, hätten sie von keinem der 2 Bäume gegessen, denn wozu gabs diesen Baum des Lebens nun?)

Die Erkenntnis die wir zusammenkriegen können wir ja dann im Wikipedia Artikel "Baum des Lebens" zusammentragen..

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