Warum stammen die bisherigen Bundeskanzler immer aus der CDU/CSU oder SPD?

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15 Antworten

Die stärkste Partei im Bundestag stellt den Kanzler bzw. die Kanzlerin. Trotz Gemecker und Kritik sind CDU und SPD nun mal bisher immer die stärksten Parteien gewesen. Sollte mal die LINKE stärkste Partei sein, werden die den Kanzler/die Kanzlerin stellen (gilt analog für alle kleinen Parteien).

Die kleinen Parteien rechnen aber so wenig mit ihrem Erfolg, dass sie nicht einmal einen Kanzlerkandidaten nominiert haben.

Dass die kleinen Parteien noch NIE einen Kanzlerkandidaten nominiert haben, stimmt nicht ganz.

Ich erinnere an den FDP-Kanzlerkandidat Guido Westerwelle. War das 2005 oder 2009?

Richtig ist auch nicht, dass die stärkste Partei den Bundeskanzler stellt. Wäre das so, hätte der Bundeskanzler 1969 nicht Willy Brandt (SPD) mit 42,7 %, sondern Dr. Kurt Georg Kiesinger (CDU) mit 46,1 % geheißen. Im Jahr 1976 hätte Dr. Helmut Kohl 1976 (CDU) mit 48,6 % zu Helmut Schmidt (SPD) mit 42,6 % Kanzler werden müssen. Da die FDP in beiden Fällen mit der SPD koalierte, hatten SPD und FDP zusammen MEHR Stimmen im Bundestag als die CDU/CSU.

Dies gilt auch für Franz-Josef Strauß (CSU) 1980 mit 44,5 % zu Helmut Schmidt (SPD) mit 42,9 %. Auch hier konnte die SPD mit Hilfe der FDP als Koalitionspartner den Kanzler stellen.

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Weil es Volksparteien sind mit dem höchsten Wählerzuspruch. Die stärkste Partei stellt den Bundeskanzler.

Weil das bis dato jeweils die stärksten Parteien im Parlament waren. Walter Scheel war im Übrigen von der FDP.

Der war Präsident, nicht Kanzler.

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@Schrader

Ere war vom 7. Mai bis zum 16. Mai 1974 geschäftsführender Bundeskanzler. Präsident wurde er später.

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Welch seltsame Frage. Kannst du dir denn nicht vorstellen, dass die stärksten Partei/en natürlich auch die Kanzler bzw. Kanzlerin stellen bzw. stellt.

Weil die Wähler die Parteien, bzw. die Koalitionen gewählt haben. Sowas nennt man Demokratie, weißt du?

Weil es die größten Parteien bzw. die Parteien mit den Meisten Wählerstimmen sind.

cheerio

Weil das die Parteien sind, von denen sich die breite Masse ausreichend repräsentiert fühlt.

Den Bundeskanzler stellt die Partei, die bei der Wahl die meisten Stimmen erhält. Und das waren bisher immer CDU/CSU oder SPD.

Für etwas Besseres hat es eben nicht gereicht.

Weil das bisher die stärksten Parteien waren. Und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. 

Nach dem Rücktritt von Altkanzler Willy Brandt war Walter Scheel (FDP) kurzzeitig mal Bundeskanzler. Die anderen Parteien sind zu klein dafür und werden nicht gewählt, teils auch wegen ihren radikalen Ansichten.

Die Linkspartei ist z.B. im Osten Volkspartei und stellt mit Bodo Ramelow den Regierungschef in Thüringen.

2011 haben die Grünen nach dem Fukushima Unglück die SPD überholt und lagen in Bundesumfragen bei 30%. Claudia Roth wäre Bundeskanzlerin geworden, wenn die Wahlen dort stattgefunden hätten.

Ansonsten kann noch viel passieren. Wirtschaftskrisen können maßgeblich kleine Parteien groß machen und große klein.


Die Parteien mit den meisten Stimmen, bzw am Ende stärksten Parteien,  stellen nunmal den Kanzler 

Lies mal in Deinem Geschichtsbuch (oder Sozialkunde oder was Ihr da habt) nach, wie der Bundeskanzler zu seinem Amt kommt und wie die Zusamensetzungen des Bundestages von 1949 bis heute waren und sind.

Das sind die Kapitalstärksten Parteien......

Fdp ist die kapitalstärkste Partei, das möchte ich als Fdp Wähler ganz klar betonen. 

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Tipp: Könnte das mit den Stimmanteilen dieser Parteien zusammenhängen? 

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