Warum spricht Merkel nicht frei von ihrer Betroffenheit gegenüber den Anschlägen?

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11 Antworten

Ich denke, dass die Bundeskanzlerin im Ausdrücken von Emotionen relativ unbeholfen ist. Das weiß sie, weshalb sie sich lieber an ein vorher erstelltes Manuskript hält, bevor sie mit der Sachlichkeit einer gelernten Naturwissenschaftlerin wieder als kaltschnäuzig erscheint.

Was passieren kann, wenn sie spontan mit etwas Emotionalem konfrontiert ist, konnte man sehen, als sie mit dem weinenden Flüchtlingsmädchen konfrontiert war, dessen Familie von Abschiebung bedroht war.

http://www.sueddeutsche.de/politik/kanzlerin-im-buergerdialog-wie-merkel-ein-fluechtlingsmaedchen-zum-weinen-bringt-1.2568813

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Unsere liebe Bundeskanzlerin hat was ausgesprochen Steifes und Hölzernes an sich, das sie versucht zu überspielen. An ihrer Gestik kann man beobachten, dass ihre Bewegungen unnatürlich und ein wenig einstudiert sind. So breitet sie gewohnheitsmäßig ihre Arme aus, so als wenn es Flügel wären, dazu die beschwörende Gestik eines Pfaffen, der am Altar gleichfalls seine Arme ausbreitet. Dann klappt sie ihre Hände zusammen, meist eine Raute dabei bildend. Dies wirkt krampfig, zeigt dass diese Frau nicht ungezwungen ist, lediglich verkopft, ohne deshalb einen recht tiefsinnigen Schädel zu besitzen - in Sachen Politik und sontigen psychosozialen Angelegenheiten. Bedenkt man all das, dann wundert es nicht, dass Frau Merkel eben vom Zettel ablesen muß, weil sie ihre eigenen verklemmten Gefühle so abschirmen kann.

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Gerade wenn jemand auch emotional betroffen ist, finde ich es nur verständlich, wenn derjenige/diejenige bei einer öffentlichen Erklärung etwas vom Zettel abliest, um nicht aus der Fassung zu geraten. Politiker/innen sind auch nur Menschen.

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Wenn Du es besser könntest... hätte ich glatt Verständnis für diese Frage.

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Kommentar von lToml
13.01.2016, 15:41

Was soll das denn heißen? (fast) jeder Mensch kann seine Meinung sagen, auch ohne Hilfestellung!

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Nicht jedem ist die Gabe der freien Rede in die Wiege gelegt worden.

Bei einer so ernsten Sache sollte von einer Repräsentantin eines Staats jedes Wort sorgsam gewogen werden. Daher ist es völlig in Ordnung, sich an ein Manuskript zu halten. 

Unser predigender Betroffenheits-BuPrä, der Bundes-Gauck, hätte das sicher auch ohne Manuskript geschafft. Das ist aber kein Qualitätsurteil über das Gesagte. 

Gruß, earnest

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Das wirkt seriöser, als wenn man in Gefühlduselein ausbricht und nur Mist redet.

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Sie hat da Stichworte.

Die Frau muss sich zu derart vielen Themen äußern, da ist das einigermaßen verständlich.

Ich bin wahrlich kein Fan dieser Person, aber ich versthe, dass sie da nicht versehentlich was Falsches sagen will. Das ist mehr als peinlich.

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Das muss sie, denn wenn sie sich die worte nicht genau zurechtlegt können ihr von der presse die wörter in mund umgedreht werden und dann kann was weiß ich passieren

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Antworten auf diese Frage würden teile der Bevölkerung verängstigen.

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Weil es nicht ihre wahren Gedanken und Gefühle sind, die sie von sich gibt. Auch Politiker haben ihre Schreiberlinge. Wer von dem, was er von sich gibt, überzeugt ist, der braucht kein Schriftstück.

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Aber ernsthaft, die ganzen großen Typen juck das doch nicht wirklich so krass das man 20 min lang über die unbekanntentrauern kann... da sollten sie des lieber einmal kurz in Ehre sagen und nicht So gespielt trauern -.-

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