Warum spricht man von einem biologischem Kohlekreislauf?

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1 Antwort

Der biologische Kohlenstoffkreislauf

Im Boden wird durch Mikroorgamismen aus organischem Material
(tote Lebewesen) der chemisch gebundene Kohlenstoff über Glucose
(Traubenzucker) u.a. zu Kohlenstoffdioxid und Wasser abgebaut. Dabei wird
Energie frei, welche die Mikroorganismen für ihren Stoffwechsel benötigen. Das CO₂ diffundiert in die Atmosphäre.

Pflanzen nehmen das CO₂ durch die Spaltöffnungen der Blätter aus der Luft auf. Der Kohlenstoff im CO₂ wird durch die Fotosynthese in Glucose-Moleküle umgewandelt und weiter in Form anderer organischer Verbindungen fixiert.

Frisst ein Pflanzenfresser die Biomasse, so nimmt er den z.B. in Kohlenhydraten gespeicherten Kohlenstoff auf. Dieser wird durch den
Prozess der Zellatmung als CO₂ in die Atmosphäre abgegeben, oder die
Kohlenhydrate werden in körpereigene Baustoffe umgewandelt.

Der Pflanzenfresser wird von einem anderen Lebewesen
gefressen. Der in der Nahrung enthaltene gebundene Kohlenstoff wird entweder durch Zellatmung als CO₂ in die Atmosphäre abgegeben, oder er wird zum Aufbau körpereigener Stoffe verwendet.

Stirbt das Lebewesen, beginnt der große Kreislauf wieder.

Was könnte man dann als kleinen biologischen Kohlenstoffkreislauf bezeichnen?


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