Warum sprach Jesus öfters zu Gott und umgekehrt, er und Gott sind ja nach Meinung der Meisten Christen ein und dieselbe Person?

20 Antworten

er und Gott sind ja nach Meinung der Meisten Christen ein und dieselbe Person?

Die Trinitätslehre ist unbiblisch.

Die New Encyclopædia Britannica sagt: „Weder das Wort Trinität noch die Lehre als solche erscheint im Neuen Testament, noch beabsichtigten Jesus und seine Nachfolger, dem Schema Israel im Alten Testament zu widersprechen: ‚Höre, o Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr‘ (5. Mose 6:4). ... Die Lehre entwickelte sich allmählich während mehrerer Jahrhunderte und löste viele Kontroversen aus. ... Gegen Ende des 4. Jahrhunderts ... nahm die Lehre von der Dreieinigkeit im wesentlichen die Form an, die sie bis heute bewahrt hat“ (1976, Micropædia, Bd. X, S. 126).

Die New Catholic Encyclopedia erklärt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd“ (1967, Bd. XIV, S. 299).

Wenn das schon in einer katholischen Enzyklopädie steht, ist es wohl wahr, aber ich denke, Jesus ist dennoch aller Ehre wert.

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@Anastasia65

mit beiden Überlegungen hast Du recht.......WER den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat“ (Joh 5:23.) Diese Worte Jesu Christi lassen deutlich erkennen, daß man nur dann Gottes Anerkennung findet, wenn man seinen Sohn ehrt. Lg

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Leider kann ich die vom Wachturm zitierten Enzyklopädien nicht einsehen, aber die Aussage, dass die apostolischen Väter die trinitarische Auffassung nicht gekannt hätten, ist falsch. Sowohl Justin als auch Irenäus und andere benutzen trinitarische Formeln oder entwickeln trinitarische Modelle.

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@salome77

Irenäus lebte im 2. Jh. u. Z.. Er war als Kämpfer gegen den Gnostizismus. Er bestätigte wiederholt den Glauben an „den einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde und der Meere und alles[,] was in ihnen ist, und an den einen Christus Jesus, den Sohn Gottes, der um uns zu erlösen, Fleisch angenommen hat“ [aus seinem Hauptwerk „Die Entlarvung und Widerlegung der fälschlich so genannten Gnosis“].
Diese Tatsachen wurden von den Gnostikern geleugnet.

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Über Klemens von Alexandria heißt es in dem Werk The Church of the First Three Centuries:

„Wir könnten zahlreiche Stellen aus den Schriften des Klemens anführen, in denen die Inferiorität des Sohnes deutlich betont wird. ...

Es ist erstaunlich, daß jemand, der Klemens einigermaßen aufmerksam liest, überhaupt auf den Gedanken kommen kann, daß er [Klemens] den Sohn als numerisch identisch — als eins — mit dem Vater betrachtete. Seine abhängige und untergeordnete Natur wird, wie uns scheint, durchweg anerkannt. Klemens war der Ansicht, daß Gott und der Sohn numerisch verschieden sind, mit anderen Worten: zwei Wesen — das eine übergeordnet und das andere untergeordnet.“ [The Church of the First Three Centuries, Seite 124, 125]

Apologeten, wie Tatian, Theophilos und Athenagoras, die alle Zeitgenossen Justins und des Klemens waren, hatten ähnliche Vorstellungen.

Nach Lamson waren sie „genausowenig Trinitarier wie Justin selbst; das heißt, sie glaubten nicht an eine ungeteilte, wesensgleiche Drei, sondern vertraten eine Lehre, die mit dieser Anschauung völlig unvereinbar war“. [The Church of the First Three Centuries, Seite 95]

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@OhNobody

Die Unterordnung des Sohnes lehren die Apologeten und Theologen des 2. Jahrhunderts, weil sie sich damit gegen den Modalismus stellen, der sagt, dass Vater, Sohn und Geist nur Masken eines Gottes sind und nicht unterscheidbar.

Diese Unterordnung innerhalb der Trinität schließt diese aber nicht aus. Tertullian zeigt das in seiner Schrift Contra Praxean schön am Beispiel der Sonne: Das Innere der Sonne ist der Vater, der Sonnenstrahl der Sohn und die Sonnenstrahlspitze der Heilige Geist. Alle drei sind Sonne, aber trotzdem unterschiedlich.

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Es wurden keine mit deiner Suchanfrage -  Micropædia, Bd. X - übereinstimmenden Dokumente gefunden.

So so nicht mal Google kennt deine Quelle

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Jesus in Johannes 5:30: “Ich kann gar nichts von mir aus tun. Ich urteile so, wie ich es höre, und meine Urteile sind gerecht, denn es geht mir nicht um meinen eigenen Willen, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

https://www.gutefrage.net/frage/jesus---gott--gleich#answer-353858724

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Die Trinitätslehre ist eine Irrlehre, die man sich in der römisch katholischen Kirche im 4. Jh. n. Chr. ausgedacht hat. Bzw. diese wurde bis zum 6. Jh. n. Chr. entwickelt. Jesus ist eine eigenständige Person, genauso wie es Gott der Vater ist. Jesus hat aber von seinem Vater Vollmacht bekommen. Deswegen könnte man schon sagen, dass Jesus Gott ist. Aber eben nicht Gott der Vater.

  1. Mose 19,24 "Da ließ der HERR auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN aus dem Himmel"

Im Original steht, dass JHWH durch JHWH Schwefel und Feuer regnen ließ. Gott ließ durch Gott Schwefel und Feuer regnen. Ich hoffe man versteht, worauf ich raus will. Jesus ließ also durch seinen Vater Schwefel und Feuer über Sodom und Gomorra regnen...Sie werden in der Bibel beide als Gott bezeichnet, sind zwar mit sich eins, aber nicht die selbe Person.

Johannes 20,28 "Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!"

Lukas 22,42 "und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!"

Also eine klare Unterscheidung zwischen Gott dem Vater und Ihm Jesus.

Matthäus 3,17 "Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe."

Und selbst Gott der Vater macht diese Unterscheidung. Wieso sollte auch Jesus selbst über sich gesagt haben "Dies ist mein geliebter Sohn"?

Manche Dinge kann man nicht ganz zu 100% begreifen oder durchschauen. Und am Schluss weiß ich auch nicht, ob meine Auslegung komplett fehlerfrei ist, aber so wie es die katholische Kirche sagt ist es offensichtlich komplett falsch.

Laut katholischer Lehre sind ja auch alle 3 gleichgestellt. D.h. Jesus und der heilige Geist sind auf gleicher Ebene, wie Gott der Vater. Aber Jesus sagt selbst, dass sein Vater höher ist, als er. Auch ist man sich nicht sicher, ob nicht der heilige Geist der Geist Gottes bzw. Gott ist. Also einmal Gott der Vater als Person und Gottes Geist. Bzw. der Geist Gottes als Beistand. Denn auch Jesus hatte den heiligen Geist nach seiner Taufe in sich. Wenn dieser Heilige Geist/Geist Gottes also nicht Gott wäre, hätte Jesus vermutlich auch nicht heilen können. Die Jünger hätten auch nicht heilen und in anderen Sprachen reden können...Das spricht zumindest dafür, dass der heilige Geist in Wahrheit der Geist Gottes ist. Auf jeden Fall ist Gott der Vater schlussendlich höher gestellt, als sein Sohn.

Jesus sitzt ja auch zur Rechten seines Vaters. Wenn Jesus Gott der Vater sein soll, bzw. Gott der Vater Jesus sein soll, wie soll dann eine Person rechts neben sich sitzen? Die Trinitätslehre ist völliger Mist und unterstellt Gott, dass er schizophren ist. Wie soll eine Person aus 3 Personen bestehen? Das ist krank. Leute, die auf der Erde 3 Persönlichkeiten in sich tragen sind psychisch krank bzw. schizophren. Da empfinden wir es als abartig. Wenn es aber bei Gott identisch sein soll, dann ist es scheinbar ganz normal...Im Grundsatz ist die katholische Trinitätslehre pure Gotteslästerung.

Woher ich das weiß:Hobby

Ich muß dir auf ganzer Linie recht geben. Dieser Logik können nur Menschen widerstehen, die es einfach anders wollen, aus welchen Gründen auch immer. Durch die Trinität verliert Jesu Opfertod an Wert und daran hat nur einer ein Interesse.

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Wie, der "Sohn Gottes" (Lk.22,70) soll mit sich "Selbstgespräche" (Joh.8,18) geführt haben (Joh.10,30) ??

Die sogenannte "Trinitätslehre" kannst du vergessen, die ist nicht biblisch.

Die wird vom "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14; Offb.12,9) gelehrt (Offb.17,1-6).

Woher ich das weiß:Recherche

Weil zwar Jesus Ebenbild Gottes war, der Erstgeborene einer neuen Schöpfung aber ganz Mensch. Durch den Heiligen Geist so mit Gott verbunden, dass er jedes Mal nur das Tat, was der Vater von ihm erwartete. Insofern sah derjenige der ihn sah auch den Vater. Insofern besteht eine hundertprozentige Einigkeit, nicht aber Dreifaltigkeit. Sprich: Jesus ist nicht Gott, aber göttlich. Der Grund warum Jesus durch Maria als Jungfrau in die Welt kam, war, dass ansonsten die Ursünde den Rettungsplan verhindert hätte. Gott also den Menschen noch einmal schaffen musste. Und genau das sagt Paulus:

1Kor 15,45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« (1. Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.

Kol 1,15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.

Dadurch konnte Jesus zum Vater beten und auch darum bitten, den Heilsplan abzubrechen.

Mt 26,42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!

Entschieden hat es letztlich aber doch Jesus, in dem er Gehorsam blieb.

Phil 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Na mal wieder die Bibel zerfleddern und die wichtigen Stellen ignorieren? So wird das nichts mit der Erkenntnis

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@ManfredFS

Stimmt. Ich werde wirklich so nirgendwo hin kommen. Als eben dorthin was wirklich in der Bibel steht.

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