warum spielen katzen noch lange mit der maus rum bevor sie sie töten und fressen sie nichtmal auf?

12 Antworten

Die Katze spielt mit der Maus, damit sie Angst bekommt und sich vorher nochmal ordentlich auskackt. Schmeckt viel besser.

Wenn es eine Wohnungskatze ist erklärt sich das damit daß die Katze die Maus nicht als Mahlzeit erkennt sondern nur als Spielzeug. Da kommt einfach nur der Spieltrieb durch. Die Katze hat keinen Hunger also frisst sie die Maus auch nicht. Bei einer freilaufenden Katze (nicht Freigänger) die sich mühsam selbst ernähren muss sieht das schon anders aus. Die spielen zwar auch mit der Maus bis sie tot ist aber dann wird sie auch gefressen. Weil die Katze Hunger hat.

Katzen die richtige Freigänger sind, fressen übrigens die Mäuse (bis auf die Innereien) auch auf, auch Vögel werden gerne gefressen. Es gibt aber Katzen, die kennen Mäuse und Vögel als Nahrung gar nicht und gehen lediglich ihrem Jagdtrieb nach und jagen ihre Beute und wenn sie nicht mehr zappelt, dann wird sie langweilig und bleibt liegen. Ich hatte 2 Katzen die waren es von Klein auf gewöhnt draußen zu sein und haben regelmäßig Vögel und Mäuse gejagd und sie auch gefressen und auch ihre Kitten wurde dann mit einem Vogel von ihnen gefüttert. Mein Kater allerdings, der vergreift sich nur an Fliegen und Schmetterlingen ;-)

Ich habe vor vielen Jahren einen Artikel über dieses Thema in einer Tierzeitschrift gelesen. Die dort gegebene Erklärung scheint mir plausibel: Es soll so sein, dass Katzen - würden sie so lange mit dem Jagen warten bis sie hungrig wären - nicht mehr die nötige Energie aufbringen könnten, um alle zur Jagd gehörenden Bewegungsabläufe, evtl. Niederlagen und erneute Versuche eingeplant, durchführen zu können. Sie würden verhungern, weil sie keinerlei Jagderfolge mehr hätten. Sie hätten nicht genug Kraft. Sie müssen jagen, wenn sie körperlich am besten drauf sind. Da sie da aber keinen Hunger haben, musste die Natur sich etwas anderes einfallen lassen. In diesem Fall ist der Anreiz der Jagd durch den Spieltrieb gegeben. So ist gewährleistet, dass die Katze schon Interesse an der Maus hat, obwohl sie ja eigentlich noch keinen Hunger hat. Ziel der Natur ist es, dass die Katze überlebt. Mit dieser Einrichtung ist dies möglich, was für uns natürlich sehr brutal aussieht. Demnach sind alle Bauernhöfe, die ihre Katzen extra im Futter kurz halten, damit sie ihr Futter selber jagen, auf dem Holzweg, denn am besten jagt eine fitte, gut versorgte Katze.

Hier wird ja ne Menge Scheiß verzapft.

1.: Mäuse sind die IDEALE Nahrung für Katzen, gesünder können sie, was Nährstoffe angeht, gar nicht leben.

2.: Katzen mögen den Geschmack von Mäusen sehr wohl. Ich kenne viele wohlernährte Katzen, die ihre Beute auch in zwei Hapsen auffressen.

3.: Spitzmäuse werden im Allgemeinen nicht gefressen, da die anscheinend wirklich keinen guten Geschmack haben.

4.: Eine Theorie besagt: Katzen spielen mit ihrer Beute, um ihre Reaktionen und somit Genießbarkeit auszutesten. Reagiert eine Maus, wie sie reagieren sollte, ist sie gesund und kann gefressen werden.

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